(openPR) Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen erfordern vom behandelnden Arzt besondere Aufmerksamkeit in Diagnostik und Medikation. Die Grundlage der Arzneitherapie schwerer Obstruktionen der Atemwege sind dabei hoch dosierte, inhalative Corticosteroide in Kombination mit lang wirksamen, inhalativen ß-Sympathomimetika. In schweren Fällen und im Notfall sehen die Leitlinien der Deutschen Atemwegsliga im Jahre 2006 sowohl beim Asthma als auch bei der COPD den Einsatz systemischer Corticosteroide vor.
Anlässlich des "9. Deutschen Lungentages" nahmen die Atemwegsspezialisten Professor Dr. med. Roland Buhl, Mainz und Professor Dr. med. Adrian Gillissen, Leipzig aktuell Stellung zu diesen Thema.
"Die Asthma-Therapie ist eine Erfolgsstory", sagt Buhl. Mit den heute zur Verfügung stehenden inhalativen Medikamenten könnten über 90 Prozent aller Asthma-Patienten so behandelt werden, dass sie ein weitgehend normales Leben führen. Grundlage der Asthma-Behandlung ist eine umfassende Anamnese, darin waren sich beide Experten einig.
Therapie-Erfolg beim schweren Fall in 30 Minuten - oder…
Für beide Experten steht es außer Frage, dass die frühzeitige und konsequente Therapie mit inhalativen Corticosteroiden die Grundlage der Asthma-Therapie ist. Bessert sich der Zustand des Patienten nach Einleitung der Therapie nicht "innerhalb von ca. 30 Minuten, gehört er in ein Krankenhaus", erläutert Gillissen.
Damit es so weit erst gar nicht kommt, ist nicht nur die Therapietreue des Patienten erforderlich, sondern auch die Unterstützung durch die Familie und sein soziales Umfeld. Der Familie kommt durch Annehmen der Diagnose und positives Feedback eine wichtige Rolle zu; Patient und Familie sollten für Notfallsituationen geschult werden, um diese rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden.
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Dr. J. Wolff
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