(openPR) Rotary-Club Apolda-Weimarer Land spendet 1.000 Euro
Bad Berka, 21. Dezember 2006. Mit einer Spende in Höhe von 1.000 € möchte der Rotary-Club Apolda-Weimarer Land die Arbeit des Hospizes Bad Berka unterstützen. „Ein beeindruckendes Haus, ein beeindruckendes Konzept. Da wollen wir ein kleine Hilfe sein“, sagt Bernd Gildehaus, Präsident des Rotary-Clubs, der sich gestern zu seiner Jahresendversammlung im Hospiz getroffen hat.
„Mit dem Geld möchten wir Bilder oder Kunstgegenstände für den Aufenthaltraum kaufen. Vielleicht auch ein paar neue Parkbänke für den Garten“, sagt Hospizleiterin Ilka Pfeil. Der Rotary-Club engagiert sich seit langem für soziale, karitative, kirchliche und kulturelle Projekte im Landkreis. „Wir freuen uns über den guten Kontakt zum Hospiz und möchten auch in Zukunft die Arbeit des Hauses fördern“, meint Bernd Gildehaus nach der Checkübergabe.
Das Hospiz in Bad Berka wurde im Januar 2005 eröffnet. Es ist Thüringens erstes stationäres Hospiz mit einem anspruchsvollen Betreuungskonzept. Die Einrichtung wird als Bundesmodellprojekt vom Ministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung unterstützt. Laut Hospizgesetzgebung müssen zehn Prozent der Hospizarbeit über Spenden und Sponsoring-Projekte finanziert werden.
Das Hospiz Bad Berka ist eine Einrichtung der Trägerwerk Soziale Dienste Wohnen.. plus gGmbH. Das Haus hat eine Kapazität von zwölf Bewohnereinzelzimmern sowie zwei Familien- und Gästezimmern.
Kontakt:
Ilka Pfeil (Hospizleiterin)
Telefon: 036458 - 4920-0
Email: ![]()
Weder Krankenhaus noch Pflegeheim
Das Hospiz Bad Berka ist ein Haus für Sterbenskranke. Weder Klinik noch Pflegeheim. Wir haben Platz für 12 Bewohner mit unheilbaren Krankheiten. Sie werden hier von qualifizierten, erfahrenen Schwestern und Pflegern gepflegt und betreut. Die medizinische Behandlung dient der Linderung. Die Schmerzen werden kontrolliert. D.h. hier wird alles getan, dass die Kranken keine Schmerzen mehr haben müssen.
Das Haus ist dafür der richtige Platz. Komfortabel und hell. Mit Fenstern, die viel Himmel und Landschaft herein lassen, mit einem großen Garten und einer hübschen Kurstadt vor der Tür. Aus Patienten können Bewohner werden. Darin drückt sich aus, worum es geht. Die Krankheit ist der Grund für den Einzug ins Hospiz, aber sie ist nicht mehr der Mittelpunkt aller Aufmerksamkeit. Manchmal nach Jahren des Kampfes, muss sich jetzt nicht mehr alles um sie drehen.




