(openPR) Erntesteigerung in 2006 um ein Prozent auf 855.503 Tonnen
Berlin, 21.12.2006 – Entgegen aller Negativ-Prognosen verzeichnet das Südtiroler Apfelkonsortium für das Jahr 2006 eine Erntesteigerung von einem Prozent. Mit insgesamt 855.503 Tonnen wurden im Vergleich zum Vorjahr 8.216 Tonnen Äpfel mehr geerntet. „Der spätsommerliche Herbst hat den Fruchtzuwachs nochmals gefördert“, erklärt Matthias Josef Gamper, Obmann des Südtiroler Apfelkonsortiums, die nicht zu erwartende Erntesteigerung.
Vor allem die Hauptsorten des „Südtiroler Apfel g.g.A.“ Golden Delicious mit 368.265 Tonnen (365.345/2005), Red Delicious mit 102.794 (98.553/2005), Braeburn mit 64.706 (60.892/2005), Granny Smith mit 54.116 (53.416/2005) und Fuji mit 40.622 Tonnen (39.179/2005) haben einen deutlichen Größenzuwachs erfahren und mit einer guten Qualität zu einer ausgezeichneten Ernte beigetragen. Im Bio-Segment konnte mit 24.848 Tonnen eine Zunahme gegenüber 2005 von 2.416 Tonnen eingefahren werden.
Der Start in die Vermarktungssaison 2007 hat in Südtirol bereits vorsichtigen Optimismus ausgelöst. „Der Markt war dieses Jahr bereits im August leer. Die Nachfrage an neuerntigen Äpfeln ist demnach hoch“, meint Josef Wielander, Direktor der Vinschgauer Obstgenossenschaften (VI.P). Die Apfelernte im Westen Südtirols stuft er als hervorragend ein: „Im Vinschgau konnten wir in 2006 eine Erntesteigerung von fünf Prozent verzeichnen, wobei die Qualität der Äpfel ausgezeichnet ist.“












