(openPR) Berlin, 20.12.2006. Das Handy wird schon bald als Lebensmanager, Lernbegleiter oder Gedächtnishilfe unsere zentrale Wissensquelle sein. Obwohl diese Zukunft schon viel näher ist, als man denkt, bestimmen noch immer technische Möglichkeiten und nicht die Bedürfnisse der Kunden die Funktionen des Handys. In der neuen Studie „Mobile Future Realities 2011“ zeigt Publicis Sasserath, was Menschen in Bezug auf ihr Handy schon heute bewegt, und übersetzt dies anhand von neun Szenarien in die nahe Zukunft.
Das Handy wird noch mehr Einfluss auf unterschiedlichste Lebensbereiche gewinnen – und das vor allem aufgrund von Funktionen, die weit über das Telefonieren hinausgehen: das Handy als Lebensmanager oder Coach, als Lernbegleiter, zweites Ich, besseres Gedächtnis, sprich, als zentrale Wissensquelle, ohne die das Leben immer un-denkbarer wird. Gerade für Unternehmen kommt es jetzt darauf an, sich die Frage nach den echten Bedürfnissen der Kunden zu stellen, um sich als Wissenslieferant zu etablieren.
Marc Sasserath erklärt: „Obgleich die Menschen die Bedürfnisse in Bezug auf ihr Handy ganz genau kennen, werfen Anbieter immer schnellere, komplexere Techniken auf den Markt, ohne dass ein Abgleich mit dem tatsächlichen Bedarf der Menschen stattfindet.“
Grund genug, um auf Basis einer internationalen Analyse des Phänomens „Mobiltele-fon(ie)“ in über 30 Ländern sowie zahlreichen, interdisziplinären Experteninterviews neun reale Zukunftsszenarien zu entwickeln, in denen vorhandenes Wissen verknüpft und kundennah weitergedacht wird.
Welch unterschiedliche Bereiche das Handy in naher Zukunft beeinflussen wird, zeigen die drei folgenden ausgewählten Szenarien:
„2011 werden keine standardisierten Handymodelle mehr verkauft, sondern, ähnlich wie beim Autokauf, individuell zugeschnittene mobile Lösungen in Handy-Superstores oder im Internet angeboten“, erläutert Christiane Wenhart, Associate Partner, eines der realen Zukunftsszenarien.
Ein anderes spannendes Phänomen im gesellschaftlichen Kontext werden die „Mobile Alliances“ sein, die das Handy ermöglicht. Christiane Wenhart erklärt: „Das Handy wird ein Vermittler sein, über den sich Menschen mit ähnlichen An- und Absichten zusammenfinden – sei es in politischen Protestbewegungen oder auch religiösen Gruppierungen. Entwicklungen, die sich zurzeit noch hauptsächlich im klassischen Internet mit Zugang über den PC abspielen.“
Ein weiteres Szenario betrifft eine völlig neue Zielgruppe, deren Lebensweise erst durch die lebenssteuernden und -koordinierenden Aufgaben des Handys ermöglicht wird. Für diese „Mobile Vagabonds“ wird das Handy zum unverzichtbaren Begleiter, denn sie managen ihr gesamtes Leben an verschiedensten Orten mobil – ohne notwendigerweise anwesend zu sein – und sind in verschiedenen Parallelwelten zu Hause. Marc Sasserath: „Genau dies wird eben nur möglich, wenn nicht die Technik den Menschen dominiert und somit versucht Verhaltensweisen zu diktieren, sondern technologische Entwicklungen den Menschen völlig neue Lebensweisen ermöglichen und so wirklich Freiheiten schaffen. Und dazu ist das Handy als Tool natürlich bestens geeignet.“
Mehr Informationen zur Studie Mobile Future Realities 2011:
Publicis Sasserath Brand Consultancy GmbH
Paula Hannemann, Tel. 030-8 20 82-386,
Walther-von-Cronberg-Platz 6, D-60594 Frankfurt am Main
Phone: +49-69-66 60 87-0, Fax: +49-69-66 60 87-87 00
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