(openPR) Eine Studie von Lexmark zeigt, dass umweltbewusste Menschen sich auch im Berufsleben umweltfreundlich verhalten.
Dietzenbach, 13. Dezember 2006. Umweltbewusstsein ist aus deutschen Haushalten nicht mehr wegzudenken - und das hat auch positive Auswirkungen auf das Umweltverhalten im Büro. Dies zeigt eine neue Untersuchung von Lexmark, dem internationalen Anbieter von Drucklösungen, wonach 84 % der Befragten in Deutschland sagen, ihr Verhalten im Büro sei umweltfreundlich. Die neue Studie, bei der 2.500 Büroangestellte in Europa, darunter 500 in Deutschland, befragt wurden, zeigt ein wachsendes Bewusstsein dafür, dass auch alltägliche Verhaltensweisen einen Einfluss auf die Umwelt haben. So sind zum Beispiel 84 % der in Deutschland Befragten der Meinung, dass Drucken im Büro einen großen Einfluss auf die Umwelt hat.
Die Mitarbeiter denken "grüner" als die Chefs
Es ist offensichtlich, dass Angestellte gerne umweltfreundlichere Arbeitsplätze hätten. Allerdings behaupten 48 % der Befragten in Deutschland, dass ihr Unternehmen Papierverschwendung nicht als Problem sieht, und 43 % glauben, dass Energieverschwendung für ihre Arbeitgeber kein Thema ist. Als Reaktion auf diese Einschätzung sind mehr als ein Drittel (35 %) der in Europa Befragten der Meinung, dass der Gesetzgeber gefordert ist, ein höheres Umweltbewusstsein in den Unternehmen durchzusetzen. In Deutschland teilen allerdings nur 22 % diese Ansicht. Mit Blick auf das Druckverhalten in Unternehmen sehen 31 % der deutschen Befragten die Hersteller in der Pflicht, die Anwender über umweltfreundliche Druckstrategien zu informieren. Lexmark nimmt seine Verantwortung diesbezüglich seit 15 Jahren sehr ernst, produziert einerseits umweltschonend und unterstützt andererseits seine Kunden durch weltweite Recyclingprogramme, sich ebenso zu verhalten.
Gute Vorsätze und was davon bleibt
Büroangestelle achten zunehmend auf den Papierverbrauch. So sagen 84 % der Befragten in Deutschland, dass sie E-Mails und andere Dokumente am Bildschirm nicht mehr ausdrucken. Andererseits nutzen nur 34 % der in Deutschland Befragten Recyclingpapier und nur 25 % drucken beidseitig.
Die Studie hat sich nicht nur mit Papierverschwendung im Büro befasst, sondern auch mit weiteren Themen wie Energieverschwendung und Recycling von Tonerkartuschen und Tintenpatronen.
Es zeigt sich, das umweltbewusstes Handeln im Berufsalltag immer selbstverständlicher wird. So behaupten 85 % der deutschen Befragten, dass sie abends im Büro das Licht sowie den Rechner und den Monitor ausschalten, um Energie zu sparen. Mehr noch: über die Hälfte, nämlich 59 %, schalten auch den Drucker aus, während 50 % auch das Licht in Büros abwesender Kollegen abschalten.
Wenn es um Tonerkartuschen und Tintenpatronen geht, sieht das Bild nicht ganz so gut aus. Obwohl 68 % der Befragten sagen, dass leere Kartuschen und Patronen im Unternehmen zum Recycling gesammelt werden, nutzen nur 51 % tatsächlich die dafür gedachten Sammelbehälter. Und immer noch 9 % der in Deutschland Befragten werfen leere Kartuschen und Patronen einfach in den Hausmüll.
Beruf und Alter beeinflussen das Umweltbewusstsein
Anwälte sind im Büro besonders umweltbewusst: 88 % schalten den PC abends ab. Juristen sind auch führend beim Recycling im Büro: 67 % recyceln alle Papierabfälle, während dies bei den Finanzdienstleistern nur 55 % tun. Europaweit sind die über 50-Jährigen besonders umweltbewusst. Fast jeder Zwölfte (7 %) informiert sich für den privaten Bereich über alternative Energien wie Solarstrom und Wasserkraft. Mehr als zwei Drittel, nämlich 67 % in dieser Altersgruppe, recyceln Papier, verglichen mit 56 % bei den 18- bis 24-Jährigen.
Die europäische (Umwelt-)Union im Vergleich
Die Studie bestätigt die traditionellen Unterschiede bei umweltbewusstem Verhalten in den Büros von Nord- und Südeuropa, wobei der Unterschied zwischen Theorie und Praxis im Süden deutlicher ist. So behaupten die Italiener und Spanier zwar, dass ihr Verhalten am Arbeitsplatz besonders umweltbewusst sei, dabei drucken sie mehr als andere (bis zu 43 Seiten pro Tag) und 18 % entsorgen leere Tintenpatronen und Tonerkartuschen im Hausmüll. Die Franzosen hingegen sind weniger selbstbewusst in der Einschätzung ihres Umweltbewusstseins: Nur 25 % sagen, dass ihr Verhalten ohne Einschränkung umweltfreundlich sei. Dennoch verbrauchen sie weniger Papier als ihre südlichen Nachbarn (35 Seiten pro Tag) und liegen an zweiter Stelle, wenn es um energiesparendes Verhalten geht.
Die Lexmark Studie zeigt auch, dass Österreich in Europa alternativen Energien am positivsten gegenübersteht: Fast ein Fünftel (17 %) der Befragten in Österreich nutzt daheim Solar- und Wasserenergie, verglichen mit gerade einmal 2 % in Frankreich, Spanien und Belgien. Mit einem Anteil von 12 % sind auch Deutsche beim Einsatz alternativer Energien ganz vorne dabei.
Beim Recycling im privaten Umfeld sind die Italiener führend. 70 % der Befragten nutzen Recyclingcontainer für Lebensmittel und andere Abfälle, während im Büroalltag dreiviertel (76 %) der Belgier Papierabfall recyceln und damit führend in Europa sind.
"Wir haben bereits die Auswirkungen unserer Produkte auf die Umwelt analysiert. Es freut uns, dass Büroangestellte die Umweltauswirkungen des Druckens realistisch einschätzen - was die vorliegende Ipsos-Studie bestätigt", stellt Mike R. Rüschenbaum, Geschäftsführer der Lexmark Deutschland GmbH, fest.
Papierverbrauch und Stromverschwendung haben nach Ansicht der Befragten beim Drucken den größten Einfluss auf die Umwelt. Im Umgang mit leeren Kartuschen ist das Wissen um die Umwelteinflüsse noch nicht weit verbreitet - vor allem verglichen mit dem Gesamteinfluss eines Druckers während seiner gesamten Lebensdauer. Während viele glauben, dass die Wiederverwendung von Patronen (zum Beispiel durch Wiederbefüllung) umweltfreundlich sei, bewirkt diese "gute Idee" oft das Gegenteil. Dies gilt besonders dann, wenn die Druckqualität und die Seitenkapazität der Patrone nicht die berechtigten Erwartungen erfüllen.
Anmerkungen
Diese Studie basiert auf Untersuchungen von Ipsos, die zwischen Februar und September 2006 durchgeführt wurden.
Über Lexmark
Lexmark International Inc. (NYSE: LXK) bietet Unternehmen und privaten Anwendern in über 150 Ländern ein vielfältiges Angebot an Druckern, Drucklösungen und Services, die Anwender dabei unterstützen, die Produktivität zu steigern. Lexmark erzielte im Jahr 2005 einen Umsatz von 5,2 Mrd. USD und beschäftigt weltweit mehr als 13.000 Mitarbeiter. Weitere Informationen dazu, wie man mit Lexmark effizienter arbeiten kann, finden Sie im Internet unter www.lexmark.de.
Kontakt:
Lexmark Deutschland GmbH
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Max-Planck-Str. 12
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