(openPR) Gelsenkirche, 11.12.2006. Sie wissen das ein großer Teil Ihrer Waren erst nach langer Zeit veräußerbar ist oder nur mit hohem Aufwand und Rabatten abgesetzt werden kann. Doch wie beweisen sie das dem Finanzamt? Eine Abwertung der Waren z.B. in Höhe von 30 % des gesamten Warenwertes würde helfen Steuern zu sparen. Doch wie können Sie dies glaubhaft machen?
Die Bewertung des Umlaufvermögens soll nach dem Niederstwertprinzip erfolgen. Eine Bewertung der Waren zu terminierten Marktgesichtspunkten ist somit die Lösung.
Jedes Jahr diese Erklärungsnot. Welchen Wert hat die Ware in unserem Lager. Pauschale Wertberichtigungen müssen glaubhaft begründet werden. Auch ist es schwer zu bestimmen, wie hoch die Abwertung sein darf. Am einfachsten ist die Abwertung über Qualitätsmerkmale oder durch Entsorgung.
Bei der Beurteilung und Bewertung von Waren sind die Marktfaktoren ein wesentlicher Faktor. Was nützen Ihnen hohe Warenbestände, wenn diese nicht binnen kürzester Zeit abgesetzt oder verarbeitet werden können.
Bei Kosten von 24 % je Jahr auf das durchschnittlich bevorratete Vermögen sind die entstandenen Kosten für Bevorratung nach 4 Jahren genauso Hoch wie der Warenwert selbst. Auch wird die Ware in den meisten Fällen nicht Wertvoller. Ein Rohertrag von 24 % ist nach 12 Monaten durch entstandene Bevorratungskosten bereits neutralisiert. Unter Beachtung dieser Tatsachen muss die Bewertung von Waren aus Sicht Ihrer Verwertbarkeit vollkommen neu überdacht werden.
Dabei können Waren je Mandant unterschiedliche Werte haben. Z.B. Händler A kann die Waren verkaufen und Händler B nicht. Dann müssen auch die Werte der Waren für das Unternehmen anders beurteilt werden.
Es ist von entscheidender Bedeutung zu wissen, wie schnell, welche Mengen von der Ware abgesetzt werden können. Hierbei müssen saisonale Schwankungen, Trends und konjunkturelle Einflüsse in die Ermittlung mit einfließen. Diese Bewertung kann nicht pauschal auf Warengruppen oder über einfache Absatzhochrechnungen erreicht werden.
Einfache Schätzungen oder Hochrechnungen sind sehr ungenau und können nicht verwendet werden oder werden nicht akzeptiert. Stark abweichende Werte und Mengen bei den einzelnen Artikeln verhindern jede objektive Schätzung. Darum muss mittels terminierter Absatzprognoserechnung die Analyse für jeden einzelnen Artikel durchgeführt werden. Daraus ergibt sich, welche Werte aus dem Artikelbestand unter normalen Bedingungen in der Zukunft abgesetzt werden könnten. Doch wer soll das bei der hohen Menge machen?
Welchen Einfluss haben saisonale Schwankungen, Trends, Konjunktur, Rohstoffpreise etc. darauf?
Um dieser Problematik optimal zu begegnen, hat die Jeske GmbH in Gelsenkirchen eine Softwarelösung entwickelt, mit dessen Hilfe Warenbestände optimal untersucht und bewertet werden.
Das Softwaresystem wird seit zwei Jahren für die Erstellung von Wertgutachten eingesetzt und berechnet sehr genau auf Basis der Vergangenheit mit einer Prognoserechnung das Absatzverhalten jedes einzelnen Artikels für die Zukunft.
Eine Klassifizierung der Artikel nach Ertrags-, Umsatzfähigkeit, Kapitalbindung, Häufigkeit etc. geben die nötigen Informationen um das Artikelportfolio ertragsoptimiert oder kapitaleinsatzoptimiert zu steuern.
Auch zeigt diese Analyse, welche Artikel und Werte ohne besondere Behandlung schwer oder gar nicht abverkauft oder verbraucht werden können. (Wrackanteilsermittlung) Zur Verdeutlichung nehmen Sie einmal einen Artikel, von dem Sie 1.000 Stück im Lager haben. Von diesem Artikel können Sie unter normalen Bedingungen ca. 50 in den nächsten Monaten verkaufen.
Welchen Wert haben die anderen 950 Stück?
Die Analysen aus diesem System zeigen je Artikel genau
den terminierten Absatzwert,
den terminierten Wrackanteil,
den terminierten Bedarf,
etc.
So kann die Ware sehr genau bewertet werden.
Author : Dipl.-Ing. Hartmut Jeske
Sachverständiger für Warenbewertung und
Informationsverarbeitung
www.it-jeske.de
Pressekontakt:
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Das Sachverständigenbüros Dipl.-Ing. Hartmut Jeske
arbeitet in den Fachgebieten:
Informatik, Maschinenbau, Betriebswirtschaft, Warenwertgutachten















