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Arabisch-deutsch. Eine Wirtschafts-Liga für sich

(openPR) Wenn die Welt ein Dorf ist, sind Araber und Deutsche Nachbarn

6. Dezember 2006 – Das Studium fremder Sprachen und Kulturen ist schon längst nicht mehr nur Disziplin der Geisteswissenschaften. Im Zuge der Herausbildung einer Weltwirtschaft findet etwa die Auseinandersetzung mit Arabien und dem Islam nicht nur im Studierkämmerchen statt, sondern auch am Verhandlungstisch. In den letzten Jahren haben sich verstärkt Wirtschaftsbeziehungen zwischen dem Arabischen Raum und Deutschland entwickelt. Und das Potenzial ist lange noch nicht ausgeschöpft.



Um dem rasant wachsenden Informationsbedürfnis der Wirtschaft zu entsprechen, berichten die Medien regelmäßig über die Besonderheiten interkultureller Kommunikation. Inzwischen gibt es auch einige Bücher und Kursangebote zum Thema „Doing Business in Arabia“. Die Geschäftswelt, einen konkreten Nutzen ansteuernd, lernt schnell: Es gilt als unhöflich, seinem Gesprächspartner die Schuhsohle zu zeigen. Man sollte nicht gehetzt wirken, denn in Arabien ticken die Uhren anders. Man sollte Tee trinken statt Alkohol. Hilfreich sind diese Tipps allemal, und doch bleiben sie nur an der Oberfläche. Ihre Berücksichtigung garantiert noch nicht den Verhandlungserfolg, geschweige eine gute dauerhafte geschäftliche und persönliche Beziehung, denn in Arabien geht das eine nicht ohne das andere.

Interkulturelles Training mit Tiefgang

Samir L. Iranee, bietet seit 1994 interkulturelle Trainings an, die in die Tiefe gehen. Ganz konsequent werden hier Haltung und Verhaltensweisen beider Kulturen – der arabischen und der deutschen nämlich – sowie deren gegenseitige Wahrnehmung herausgearbeitet und analysiert. Es entsteht ein facettenreiches Bild, das den Deutschen aus arabischer Sicht als humorlos, besserwisserisch und unflexibel zeigen mag; positive Eigenschaften wie korrektes Verhalten, Pünktlichkeit und Fleiß machen das aber wieder wett. Die Auseinandersetzung mit der klischeehaften Vorstellung vom Deutschen, mildert viele Vorurteile, die hierzulande gegen Araber bestehen. Sie ermöglicht eine Aufgeschlossenheit gegenüber dem arabischen Temperament und weckt Neugierde. Dass das arabische Deutschlandbild davon geprägt ist, dass Deutschland keine Kolonialmacht und nicht am Irankrieg beteiligt war, fördert das Selbstbewusstsein deutscher Verhandlungspartner. Und die Tatsache, dass in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit Sheikha Lubna eine Wirtschaftsministerin im Amt, bietet einen interessanten Einstieg in die Diskussion um die viel zitierte islamische Frauenfeindlichkeit.

So wird die fremde (Wirtschafts-)Kultur zur guten Bekannten

Der Dozent, in Palästina aufgewachsen und seit Beginn seines Wirtschaftsstudiums in Deutschland, kennt sowohl die arabische als auch die deutsche Kultur. Er ist davon überzeugt, dass die Voraussetzung für eine erfolgreiche interkulturelle Beziehung darin liegt, dass sich beide Seiten ernst genommen und folglich wohl fühlen. Sein Kernthema ist das arabische Managementmodell: Und so lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer seiner Kurse vor allem, wie Araber als Geschäftleute „ticken“. Aber natürlich gibt es in seinen Seminaren auch konkrete Tipps, wie man sich im arabischen Alltag zurechtfindet. „Was mache ich, wenn mein Frisör mich zu sich nach Hause einlädt?“ Oder „Kann ich als Mann meine arabischen Freunde auch besuchen, wenn der Herr des Hauses auf Geschäftsreise ist“.

Die Teilnehmer reagieren positiv auf das Trainingskonzept, das je nach Bedarf in Frankfurt, deutschlandweit oder in einem der Zielländer angeboten wird. „Tatsächlich kann man vieles besser verstehen, wenn man sich intensiv mit der arabischen Welt beschäftigt hat und zum Beispiel auch eigene Vorurteile kritisch hinterfragt. Selbst Dinge, die man nicht nachvollziehen kann, begegnet man mit mehr Toleranz und das hilft oft, befremdliche Situationen zu meistern,“ bestätigt ein Trainingsteilnehmer, der für sein Unternehmen in Ägypten tätig ist. Er habe gelernt, im Kontakt mit der arabischen Welt sein eigenes Verhalten zu reflektieren. Wer dies zulasse, könne auch etwas über sich selbst lernen – und natürlich über die arabische Welt. Beides kann sich nur positiv auf die arabisch-deutschen Geschäftsbeziehungen auswirken. Auf gute Nachbarschaft.

Katja Wegner, PR, Diezer Str. 7, 60439 Frankfurt, Tel: 069 95776823, mobil 0163 66 44 33 8, E-Mail E-Mail

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