(openPR) Entwicklungsgemeinschaft für Lerninhalte setzt sich verstärkten Einsatz von WBTs zum Ziel
Saarbrücken, 11. Dezember 2002: Am 10. Dezember fand in Saarbrücken die erste Sitzung des neu gegründeten imc Corporate Content Exchange (CCE) statt. Das CCE-Mitglieder werden gemeinsam Lerninhalte entwickeln und dabei qualitative und finanzielle Synergieeffekte realisieren.
Zu den Gründungsteilnehmern des Konsortiums zählen die Bayer AG (Leverkusen), E.ON AG, UBS AG, Henkel KGaA, TUI AG, USW Schloss Gracht, Metro AG sowie der Deutsche Sparkassen- und Giroverband. Weitere Unternehmen haben bereits Interesse an einer Mitarbeit im Content-Netzwerk bekundet, z.B. DaimlerChrysler Services (DCS), Schwarz Pharma und ZF Friedrichshafen.
Mit dem Corporate Content Exchange Network geht die imc AG einen neuen Weg in der Content Entwicklung. Die Beschaffung von geeigneten und hochqualitativen Lerninhalten ist für viele Themenbereiche noch immer schwierig: die Produktion unternehmensspezifischer Web-based Trainings (WBT) bildet zwar die genauen inhaltlichen Anforderungen der Unternehmen ab, ist jedoch meist kostspieliger als Standard-Inhalte. Letztere dagegen sind zwar kostengünstiger, jedoch inhaltlich oft unbefriedigend, qualitativ nicht ausreichend und oftmals nur unter hohen Kosten auf unternehmensspezifische Bedürfnisse anpassbar.
imc AG bietet nun neben diesen beiden Optionen eine dritte Variante an: die Gründung von unternehmensübergreifenden Entwicklungspartnerschaften. Die Mitglieder des CCE-Network haben damit erstmals die Möglichkeit, weitestgehend übereinstimmende inhaltliche Anforderungen an die Lerninhalte zu identifizieren, gemeinsam zu entwickeln oder zu beschaffen, und dadurch die Kosten für die Produktion erheblich zu reduzieren. Die Bedarfserhebung, Planung und Produktion der Inhalte wird von imc AG in Abstimmung mit den themenspezifischen Entwicklungspartnern durchgeführt.
Die Mitglieder des Konsortiums erhalten die produzierten Web-based Trainings zugeschnitten auf die Styleguides ihrer Unternehmen und sind zudem jederzeit in der Lage, einzelne Kapitel zu ergänzen oder durch individuelle Bausteine zu ersetzen. Hierzu werden entsprechende Standards zugrundegelegt und weiterentwickelt.
Neben dem Konsortium, in dem konkrete Entwicklungsprojekte abgewickelt werden, dient das CCE außerdem als Community und Brokerage-Plattform. In der Community haben die Mitglieder die Möglichkeit des Erfahrungsaustauschs, der Themenfindung und der Verabschiedung gemeinsamer Anforderungen an die Lerninhalte. Im Brokerage Network können Standardinhalte auf dem Content-Markt gemeinsam evaluiert und beschafft werden.Die imc AG bringt in das CCE Network außerdem ein weit gespanntes Expertennetzwerk aus Wissenschaft und Praxis ein.
Dr. Volker Zimmermann, Vorstandssprecher der imc AG und verantwort-lich für den Content-Bereich der imc zu den Zielen des CCE: „Wir haben in verschiedenen Projekten immer wieder die Erfahrung gemacht, dass die Anforderungen der Unternehmen an bestimmte Lerninhalte sehr ähnlich sind, sofern es sich nicht um vollständig produkt- oder unternehmensspezifische Themen handelt. Dennoch ist das Angebot auf dem Standard-Content-Markt trotz dieser Übereinstimmungen oft nicht mit der Nachfrage kompatibel. Erste Entwicklungsgemeinschaften sind gestartet und überaus erfolgreich. Insofern wollen wir diesen Ansatz auf alle interessierten imc Kunden sowie darüber hinaus interessierte Learning Management Anwender ausweiten und haben deshalb das Corporate Content Exchange Network ins Leben gerufen.“
Dr. Wolfgang Kraemer, Vorstandsprecher und verantwortlich für den Geschäftsbereich Consulting ergänzt: „Den Trend zu unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit im eLearning haben wir schon länger, z.B. auch auf unserem E-Learning Kongress im Oktober, diskutiert. Mit dem CCE-Network setzt die imc AG erneut eine Wegmarke im Markt für Learning Management.“






