(openPR) Der Ingenieurdienstleister TECOSIM führt virtuelle Simulationen bei Auto-Crashtests durch
Rüsselsheim, 06. Dezember 2006 – Menschenähnliche, virtuelle Dummys, sogenannte Humanoid-Dummys, helfen heute der Automobilindustrie den Schutz von Insassen immer weiter zu verbessern. Bei den Simulationen mit Humanoid-Dummys ist es möglich, das reale menschliche Verhalten bei Auto-Crashtests so realistisch wie möglich abzubilden. Die TECOSIM Technische Simulation GmbH nimmt für ihre Kunden als Dienstleister diese virtuellen Crashtests mit Humanoid-Dummys vor.
Hardware-Tests mit Dummy-Figuren haben systembedingte Nachteile. Menschen bewegen sich im Gegensatz zu Dummys aktiv. Dies ist insbesondere bei Unfallszenarien mit niedrigen Geschwindigkeiten und Beschleunigungen der Fall. Eine realistische Abbildung dieser Bewegungen ist durch Hardware-Dummys nicht möglich.
Um genauere Vorhersagen zu ermöglichen, sind virtuelle Dummys entwickelt worden. Diese numerischen Modelle sowie die steigenden Rechnerkapazitäten erlauben der Automobilindustrie zunehmend die Substitution von Hardware-Tests. „Damit wird es möglich, die Wirksamkeit von Schutzsystemen direkt am Menschenmodell zu überprüfen und nicht den Umweg über die Abstraktion durch einen Hardware-Dummy zu nehmen“, so Udo Jankowski, Geschäftsführer der TECOSIM GmbH. Im Vergleich zu Hardware Dummy-Modellen ermöglichen numerische Menschenmodelle einen deutlich realitätsnähere Simulation des menschlichen Verhaltens in Unfallsituationen.
Im Bereich der Fahrzeugsicherheit werden für die Crash-Simulationen Finite Elemente (FE) Menschenmodelle eingesetzt. Das Berechnungsgebiet ist dabei in eine große Zahl kleiner, aber endlich vieler Elemente unterteilt. Komplizierte Strukturen werden so mit einfachen geometrischen Teilen zusammengesetzt. Zusammen bilden die Elemente einen Modellkörper, an dem die Wirkung von Belastungen bis in kleinste Details untersucht werden kann.
Die FE-Menschenmodelle zeichnen sich durch eine extrem hohe Detaillierung aus. Neben der Nachbildung des Skeletts und der Bänder werden auch innere Organe, Muskeln und teilweise sogar Blutgefäße abgebildet. Mit diesen virtuellen Dummys lassen sich die Belastungen auf den menschlichen Körper sowie Verformungen der Organe durch das Einwirken von Kräften in einer Unfallsituation berechnen. Biomechaniker können dann Schlüsse auf die Art und Schwere der zu erwartenden Verletzungen ziehen.
Trotz erheblicher Rechnerkapazitäten dauern derartige Simulationen mit FE-Modellen mehrere Stunden bis zu Tagen. Da ist eine fachgerechte Anwendung gefragt, die die TECOSIM GmbH ihren Kunden anbietet.
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