(openPR) Prof. Streeck mit Team stellte fest, dass in ca. jedem fünften Haushalt Coronaviren in den Siphons von Waschbecken gefunden wurden. Da liegt es nahe zu überprüfen, ob auch in den Abflüssen von Patientenwaschbecken und solchen in Pflegeheimen dieser gefährliche Keim siedelt. Dass in diesen Abflusssystemen vorwiegend der gefährliche Keim Pseudomonas aeruginosa siedelt hat schon 2016 Prof. Exner, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene veröffentlicht. Nun fragt man sich, warum wird ausgerechnet in Kliniken und Pflegeheimen nichts gegen diese bekannte Infektionsgefahr getan, obgleich Patienten und Heimbewohner die Gruppe ist, die besonders gefährdet ist. Ist es wiedereinmal die Furcht vor Kosten, die selbst eine fast kostenneutrale Prophylaxe verhindert oder der Einfluss der Lobby der klassischen Rohrreiniger, die erst gerufen werden, wenn die Abflüsse verstopft sind ? So mutet man dieser gefährdeten Gruppe zu, in einer Aerosolwolke mit Keimen über dem Waschbecken ungeschützt die Zahn- und Körperpflege zu verrichten. Zahnpflege mit Mund-schutz geht nun mal nicht.
Man fragt sich als engagierter Bürger: Wieviele Todesfälle müssen durch die Duldung der Missstände noch nachgewiesen werden, damit sich Politik auf Bundes- und Landesebene bewegt und die derzeitigen Richtlinien nachbessert. Denn ohne Vorschrift wird kein Hygieneplan geändert. Es müssten also zunächst das RKI, dann die KRINKO und schließlich die Landesgesundheitsminister die Hyiene- bzw. Infektionsrichtlinien nachbessern.
Doch dazu bedarf es laut einm Staatsanwalt erst den Druck der Medien.
Die Initiative hat dazu ein Archiv mit wichtigen Aussagen, das Interessierten gern geöffnet wird.
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