(openPR) Qualitätskontrolle: Eislinger Schmierstoffexperten bauen ehemaliges Betriebslabor zum Hightech-Quality-Control-Labor um
EISLINGEN, 27. Oktober 2020 – Qualität und Qualitätssicherung sind seit jeher zentrale Themen in der Produktstrategie von Zeller+Gmelin. Auf dem traditionsreichen Werksgelände in Eislingen haben die Schmierstoffexperten hierfür ein neues Prüflabor errichtet. In der Hightech-Einrichtung sollen künftig möglichst viele Parameter auf Basis aktueller Prüfanweisungen durchgeführt und somit der Prüf- und Freigabeprozess deutlich beschleunigt werden.
Wenn es um anwendungsspezifische Schmierstoffe für die Industrie, Schmierstoffe für Fahrzeuge und Maschinen sowie Druckfarben und Chemieprodukte geht, setzen Unternehmen weltweit auf Zeller+Gmelin. Seit 1866 entwickeln und produzieren die Eislinger Produkt- und Prozesslösungen, die in punkto Leistung, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit neue Maßstäbe setzen. Um das hohe Niveau bei der Produktqualität zu halten, werden sämtliche Erzeugnisse stringenten Prüfkriterien unterzogen.
Bereits im Herbst 2018 wurde die Investitionsentscheidung für einen Laborneubau sowie die Umgestaltung eines bestehenden Gebäudes getroffen. Bislang war die Qualitätskontrolle LC (früher Betriebslabor MC) in einem der ersten Gebäude auf dem Werksgelände aus dem Jahre 1898 untergebracht. „Die Arbeitsbedingungen in diesem Altbau entsprachen nicht mehr den Anforderungen eines modernen QC-Labors“, begründet Dr. Roland von der Recke, Leiter Qualitätskontrolle LC bei Zeller+Gmelin, die Entscheidung. „Den Laborneubau sehen wir deshalb als ein richtungs- und zukunftsweisendes Projekt, das unserer Qualitätsstrategie ganz neue Impulse geben wird.“
Etappenweise Verlegung während Corona
Der Umzug in das neue QC-Labor war zunächst auf Ende April 2020 terminiert, doch aufgrund der Covid19-Pandemie erfolgte die Verlegung etappenweise. Einige Mitarbeiter der Qualitätskontrolle konnten ihre Arbeit jedoch bereits im neuen Labor aufnehmen. Seit Anfang April führen sie dort einen Teil der freigaberelevanten Bestimmungen durch.
Neben den Laborräumen für die Qualitätskontrolle LC wird derzeit ein separates QC-Labor für Schmierfette eingerichtet, das damit in unmittelbarer Nähe zur „Schmierfett-Entwicklung“ liegt. „Unser Labor befindet sich auf dem neuesten Stand der Technik“, freut sich auch Daniel Knospe, Leiter Werkstechnik bei Zeller+Gmelin. So wurden die Räumlichkeiten mit einer großzügigen Anzahl an Abzügen ausgestattet, damit das Arbeiten mit gesundheitsgefährdenden bzw. geruchsintensiven Chemikalien unter optimalen Bedingungen durchgeführt werden kann. An sämtlichen Arbeitsplätzen befinden sich zudem Abluftschlitze, die kontinuierlich Luft von den Labortischen absaugen. Ebenso sind diverse Anschlüsse für technische Gase vorhanden, sodass sich eine Erweiterung der analytischen Bestimmungen jederzeit realisieren lässt. Zudem sei ausreichend Platz vorhanden für freigaberelevante QC-Prüfungen, wobei die Messgeräte allerdings noch „umziehen“ müssen.
Prozessoptimierungen im Bereich Probentransport
Bei der Standortfindung für das neue QC-Labor wurde auch der Prozess des Probentransportes aus der Produktion zum Labor hinterfragt. Es handelt sich dabei immerhin um knapp 10.000 Proben pro Jahr, die von den diversen Produktionslinien in das QC-Labor überführt werden müssen. Dementsprechend erfolgte parallel der Aufbau einer Rohrpostanlage, durch die zukünftig der Probentransport aus der Produktion sowie innerhalb des Laborgebäudes 24/3 gewährleistet ist. „Diese Maßnahme trägt zur weiteren Effizienzsteigerung der Produktion wie auch des QC-Labors bei, da wir dadurch die Transportzeiten der Proben signifikant minimieren können“, bringt es der Leiter der QC-Leiter Dr. Roland von der Recke auf den Punkt.
Bauprojekt in Rekordzeit
Im Herbst 2019 startete der Baubeginn mit dem Abbruch eines Tanklagers für Getriebeöle und wurde schon kurz vor Weihnachten abgeschlossen. Anfang 2020 erfolgte noch die Elektromontage sowie die Installation der Lüftungsanlage auf dem Dach, während parallel die Installation für Sanitär- und Heizungsversorgung sowie der technischen Gase vorgenommen wurde. Im Anschluss fand die Montage der Rohrpostanlage statt. Mit der Inbetriebnahme der Lüftungsanlage und der Abnahme der Labormöbel war das Labor schließlich Ende März 2020 technisch einsatzbereit. Dank der räumlichen Trennung der Abteilung hat Zeller+Gmelin sichergestellt, dass sich die Qualitätskontrollen auch bei Ausfall eines Teams trotzdem durchführen lassen.
((Bilder))
Bild1: Dr. Roland von der Recke, Leiter Qualitätskontrolle LC bei Zeller+Gmelin, im neuen QC-Labor: „Den Laborneubau sehen wir als ein richtungs- und zukunftsweisendes Projekt, das unserer Qualitätsstrategie ganz neue Impulse geben wird.“
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Bild 2-3: Luftzufuhr durch textile Luftverteilsysteme: Die neuen Räumlichkeiten sind mit einer großzügigen Anzahl an Abzügen ausgestattet, damit das Arbeiten mit gesundheitsgefährdenden bzw. geruchsintensiven Chemikalien unter optimalen Bedingungen durchgeführt werden kann.
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(Infobox Klimaneutralität))
Klimaneutraler Chemiestandort
Energieeffizienz + Kompensation: Schmierstoffspezialist Zeller + Gmelin mit klimaneutraler CO2-Bilanz
Seit Januar darf sich der Spezialist für Schmierstoffe, Druckfarben und Chemie mit dem Label „klimaneutraler Standort“ schmücken. Hierzu wurde mittels CO2-Bilanz der CO2-Fußabdruck ermittelt. Die zertifizierten Klima-Experten der Fokus Zukunft GmbH attestierten nach der Kompensation, den Eislingern „Klimaneutrales Unternehmen 2020“ zu sein. Auch durch den sehr wertschöpfenden und anerkannten KEFF-Check, wurden weitere Einsparpotentiale ermittelt und umgesetzt. Dies umfasst die gesamte Büro-, Produktions- und Lagerfläche wie auch sämtliche 549 Beschäftigten am Stammsitz Eislingen, zusätzlich der Südölfirmen Mineralöl Raffinerie und Südöl-Umwelt-Recycling und der ZG Fluidmanagement. Die verbliebenen C02-Werte wurden über die Kompensation durch Klimazertifikate ausgeglichen und Zeller + Gmelin unterstützt somit nachhaltige Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern.
„Seit jeher achten wir in sämtlichen Geschäftsbereichen auf einen sparsamen Umgang mit den Ressourcen“, betont Thomas Alpers, Geschäftsführer für Technik bei Zeller + Gmelin. Zudem standen bei Zeller + Gmelin Mensch und Umwelt stets im Fokus, zahlreiche neue Schmierstoffprodukte bspw. Betontrennmittel, Kettensägen- und Rasenmäheröle sind umweltverträgliche Bio-Schmierstoffe. „Da war es nur eine logische Konsequenz, diesen Umweltgedanken auch auf den Klimaaspekt auszudehnen.“
Bei Abdruck Beleg erbeten








