(openPR) Seit Beginn der Covid-19-Pandemie haben verschiedene Roboter-Hersteller Lösungen entwickelt um den Personalmangel bei der Bekämpfung der Pandemie zu mindern bzw. das Infektionsrisiko der Beteiligten zu reduzieren oder gar auszuschließen. Der MRK-Blog.de, die führende Website über Roboter, die direkt mit dem Menschen ohne Zaun zusammenarbeiten können, hat kürzlich einen Überblick über die verschiedenen Lösungen gegeben. Diese werden nachfolgend genannt:
Wer einen Corona-Test benötigt, muß einen Abstrich vornehmen lassen. Hier gibt es seitens des südkoreanischen Herstellers Hanwha eine „Drive-In-Teststation“. Der Autofahrer fährt vor, ein Roboter reicht das Testmaterial, die Person nimmt den Abstrich vor und der Roboter übernimmt den Rest. Das Münchner Start-up Franka Emika hat eine vollautomatische Teststation entwickelt, bei der der hochsensitive Panda, so heißt der vom Bundespräsidenten 2017 mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnete Cobot, selbstständig den Abstrich vornimmt. Eine erste Test-Station von Franka Emika kommt beim Münchner Klinikum Rechts der Isar zum Einsatz.
Nach dem Abstrich steht die Auswertung an. Sie stellt einen weiteren Engpaß dar. Der schweizer Roboter-Hersteller ABB hat hierfür ein System entwickelt, das 4.000 Test am Tag und somit stolze 120.000 im Monat selbstständig analysieren kann. Das Münchner Startup robobrain kann die im Labor ankommenden Teströhrchen sortieren und so die weiteren Prozeß-Schritte vorbereiten.
Mobile Roboter, z.B. von OMRON, können zum Desinfizieren mittels UV-Licht eingesetzt werden.
Für Intensivpatienten eine Option könnte die Übertragung der für den Maschinenbau gemeinsam von den Firmen VisCheck und OMRON entwickelten Boost-Bot-Lösung sein. Hier liest ein Roboter einen Bildschirm optisch aus. Der Roboter „sieht“ also wie ein Mensch ohne Schnittstellen, da es diese häufig nicht gibt. Im nächsten Schritt werden die Daten mit dem Soll abgeglichen. Mittels intelligenter Algorithmen können ggfs. Korrekturwerte definiert werden. Dies gibt der gleiche Roboter über den sowieso vorhandenen Touchscreen oder die Tastatur ein. Dieser Ansatz scheint zur Entlastung des Intensivpersonals auch für Covid-19-Patienten denkbar: Ein Roboter kontrolliert den Patientenmonitor und Beatmungsgerät und korrigiert dann entweder die Geräte oder aber alarmiert das Personal bei Abweichungen vom Soll. Bei einem etwaigen Roboter-Einsatz müßte naturgemäß die Patientensicherheit im Vordergrund stehen. Diese ist bei permanent überlastetem Personal nicht zwingend gesichert. Hier könnte ein situativer Roboter-Einsatz für eine Entlastung sorgen.
Zusammenfassend wurden von Unternehmen der Robotik binnen kurzer Zeit diverse interessante Lösungen entwickelt. Erfreulich ist, dass ein Großteil der Lösungen aus Deutschland stammt.
Weitergehende Infos und Videos sind auf der Seite des MRK-Blog.de zu sehen:
https://mrk-blog.de/covid19-corona-cobots-koennten-einen-2-lockdown-verhindern/
Der erwähnte Boost-Bot-Ansatz wird hier vorgestellt: https://opdra.de/









