(openPR) Bei festlichen Anlässen darf’s im Glas gerne mal prickeln. Mit Weihnachten und Silvester stehen bald ja wieder zwei festliche Anlässe ins Haus, bei denen man die Korken knallen lassen kann. Wie wär's mit einem feinen Crémant aus Frankreich? Denn die sind in Deutschland sehr beliebt: Erstmals ist es den französischen Crémants im Jahr 2019 gelungen, die Champagner auf dem deutschen Markt im Absatz zu überflügeln.
Insgesamt gibt es in Frankreich acht Crémant-Appellationen, zu denen auch die Bourgogne zählt. Chardonnay, Pinot Noir, Pinot Blanc und Aligoté sind die wichtigsten zugelassenen Rebsorten für den Crémant de Bourgogne, dem 1975 die Appellation AOP Crémant de Bourgogne zuerkannt wurde. Die Qualitätsanforderungen an die Schaumweine aus dem Burgund sind streng: So ist z. B. vorgegeben, wie dicht die Reben gepflanzt werden dürfen, wie viel Ertrag pro Hektar maximal erlaubt (100 Liter Most aus 150 kg Trauben) ist und dass die Trauben immer von Hand gelesen werden müssen. Wichtig ist die sanfte Pressung, damit möglichst wenig Bitterstoffe in den Most übergehen. Natürlich muss die zweite Gärung auf der Flasche stattfinden und die Grundweine müssen mindestens neun Monate auf der Hefe lagern. Inzwischen geht die Tendenz ganz klar zu höherwertigen Qualitäten mit einem noch längeren Hefelager.
Cave de Bailly: Der Crémant-Spezialist aus der-Nord-Bourgogne
Aus dem Auxerrois stammen die Crémants der Cave de Bailly. Das Dorf Bailly gilt als Wiege der AOP Crémant de Bourgogne. Es ist nur rund 50 Kilometer von den berühmten Rebbergen der Champagne entfernt und weist daher ein ähnliches Terroir und Klima auf. Seit 1972 baut die Winzergenossenschaft hier in einem unterirdischen Steinbruch, der einzigartige natürliche Bedingungen bietet, hochwertige Schaumweine aus.
Der Crémant de Bourgogne Paul Delane ist ein Blanc de Noirs - ein weißer Crémant aus roten Trauben. Die Basisweine werden aus Pinot Noir und Gamay-Trauben gekeltert und nach der traditionellen Champagner Methode mit einer zweiten Gärung in der Flasche hergestellt. Im Bukett zeigen sich die typischen Pinot Noir-Aromen von kleinen roten Früchten. Außerdem überrascht der aromatische, frische und finessenreiche Blanc de Noirs mit angenehmen Röstaromen. Mit seiner feinen und langanhalten Mousse ist der Paul Delane Blanc de Noirs das perfekte Getränk, um das neue Jahr zu begrüßen. Am besten genießt man ihn gut gekühlt zwischen 6 und 8 Grad.
Paul Delane Blanc de Noirs gibt es für 13,90 € z. B. bei Les Climats in Berlin oder online unter www.lesclimats-shop.com.
Wie bei den Stillweinen liegt auch bei den Schaumweinen die Farbe Rosé seit geraumer Zeit im Trend. Der roséfarbene Crémant Paul Delane ist eine Assemblage aus Pinot Noir- und Gamay-Grundweinen. Damit der Schaumwein seinen wunderbaren Rosé-Ton bekommen kann, müssen die Traubenschalen für längere Zeit auf der Maische liegen. Während der Pinot Noir den "weinigen" Charakter beisteuert, sorgt der Gamay für die charakteristischen Fruchtaromen. So umschmeichelt der rosafarbene Crémant Paul Delane den Gaumen mit Aromen von Himbeeren und kleinen roten Früchten sowie einem Hauch von Vanille. Er zeichnet sich durch seinen sehr feinen Schaum und eine langanhaltende Perlage.
Der Rosé-Crémant von Paul Delane kostet 11,60 € und ist erhältlich bei https://www.videli.de.
Der Crémant de Bourgogne Victorine de Chastenay ist ein Blanc de Blancs. Er wird also ausschließlich aus weißen Traubensorten hergestellt. Neben der im Burgund dominierenden weißen Sorte Chardonnay fließt Aligoté in die Cuvée ein. Der ausdrucksstarke Chardonnay verleiht dem Schaumwein seine ausgeprägte Aromatik mit Noten von weißen Blüten, Zitrusfrüchten, Weinbergspfirsich und Aprikosen. Des Weiteren ist Chardonnay für die mineralischen Noten verantwortlich. Der subtile Aligoté ist zurückhaltender und spendet in erster Linie Frische. Dieser stets frische und sehr feingliedrige Schaumwein mit der eleganten Perlage sollte gut gekühlt bei 8 Grad genossen werden. Er ist ein idealer Aperitif vor dem Essen oder ein wichtiger Akteur auf der Silvesterparty, um auf 2021 anzustoßen. Als Essensbegleiter harmoniert er gut mit Schalentieren oder hellem Fleisch.
Der Crémant de Bourgogne Victorine de Chastenay Brut Millésimé ist ein Jahrgangs-Crémant für den ausschließlich die besten Trauben des Jahrgangs 2013 verarbeitet wurden. Die Cuvée ist eine Assemblage der klassischen Burgundersorten: Chardonnay, Pinot Noir, Gamay und Aligoté. Der Kristallgelb leuchtende Crémant zeigt im Glas eine feine Perlage und eine angenehme Mousse. Im Mund dominieren die für die Schaumweine aus der Bourgogne so charakteristischen floralen Noten (weiße Blumen) sowie Aromen von Birne, Mandel und feinen Gewürzen, gepaart mit einer schönen Mineralität. Gut gekühlt (6 bis 8 Grad) und pur genossen, beispielsweise zum Aperitif, kommt das volle Aromenspektrum dieses Jahrgangs-Crémants natürlich am besten zur Geltung. Dank seiner Kraft, ausgeprägten Mineralität und seines langen Abgangs macht der Crémant de Bourgogne Victorine de Chastenay Brut Millésimé auch eine gute Figur als Essenspartner idealerweise zu Meeresfrüchten, wie Jakobsmuscheln oder Austern, aber auch zu feinen Fischgerichten. Beide Crémants gibt es z. B. bei L’EPICERIE in Berlin zu je 14,90 €.











