(openPR) Crash-Kurs zur professionellen Nutzung digitaler Plattformen
Impressions, Uniques, Paid Media hier, Trolle, Shitstorms und Hate Speech dort. Eine professionelle und selbstbewusste Handhabung des breiten Repertoires im Bereich Social Media ist auch für die kommunalpolitische Kommunikation unabdingbar. Denn nicht nur Bundesministerien und Europaparlament twittern und posten auf Anhieb. Auch die bezirklichen Rathäuser, Gemeindezentren und Landkreisverwaltungen informieren und kommunizieren über Social Media. Doch wie können sie dabei unterstützt werden, digitale Kompetenzen bei der Suche nach verlässlichen Informationen und ihrer Weitergabe zu entwickeln? Die Antwort gibt es am 08. Oktober 2020. Die Europäische Akademie Berlin (EAB) widmet diesem Thema eine eintägige Schulung. Sie richtet sich vor allem an die Europabeauftragten und Pressesprecher*innen der Berliner Bezirke und der Kommunalverwaltungen in Brandenburg.
Zahlreiche Plattformen wie Facebook, Instagram, Twitter und TikTok beeinflussen täglich die Meinungsbildung und prägen in vielen Bereichen die Kommunikation zwischen Menschen. Immer stärker betrifft dies auch die öffentlichen Debatten sowie die Kommunikation zwischen Bürger*innen und Verwaltung. Kein Wunder: Schließlich nutzten im Jahr 2020 weltweit 3,2 Milliarden Menschen Social Media Plattformen. Tendenz steigend. Hinter der Chance auf eine einzigartige Kommunikation über lokale Grenzen hinweg, lauert zugleich stets die Furcht vor Desinformationen und dem Missbrauch für Hassrede und Fake News. Daher ist ein professioneller Social Media-Auftritt die ideale Grundlage für kommunale Kommunikation: Wo können Formulare eingereicht werden für Anträge? Welche Feste und Veranstaltungen stehen an? Welche Farbe zeigt die Corona-Ampel? „Kommunale Verwaltung und Politik sind das Fundament unserer Demokratie. Die Menschen, die hier aktiv sind, sind diejenigen, die uns täglich begegnen und die sich für unsere konkretesten Belange einsetzen. Sie sollten die Chance auf bestmögliche Vorbereitung, Verarbeitung und Weitergabe von Informationen über Social Media haben“, beschreibt der Direktor der EAB, Christian Johann, das Ziel des Projekts.
Wodurch sich eine gelungene – und zugleich günstige – Social-Media-Strategie auszeichnet, bringen zwei Expertinnen – Nina Monaghan, Leiterin Kommunikation bei Universum Kommunikation und Medien AG sowie Sabine Schmitt, Social Media Managerin bei der EAB – den Teilnehmenden näher. Sie vermitteln relevante Skills und Techniken und möchten den sichereren und selbstbewussteren Umgang mit den Instrumenten dieses Bereichs aufzeigen. Die Förderung und Ausgestaltung der Teilhabemöglichkeiten und die Vermittlung politischer und gesellschaftlich relevanter Inhalte stehen dabei im Zentrum.
Dieses Projekt findet in Kooperation mit der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit statt.










