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Interview mit Ralf Gladis, CEO und Mitgründer von Computop über klimaneutrales Payment

Bild: Interview mit Ralf Gladis, CEO und Mitgründer von Computop über klimaneutrales Payment
Über 100.000 Kochstellen wurden bisher in Peru gebaut, um CO2-Ausstoß zu minimieren
Über 100.000 Kochstellen wurden bisher in Peru gebaut, um CO2-Ausstoß zu minimieren

(openPR) Was war Ihr Hauptgrund, sich den „Leaders for Climate Action“ anzuschließen?

Eine Erderwärmung über zwei Grad hinaus wäre für unser Ökosystem eine Katastrophe. Das bestätigt die überwältigende Mehrheit der Wissenschaftler. Deshalb sollte jeder von uns privat, beruflich und politisch mithelfen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Dass Computop als Unternehmen mit „Leaders for Climate Action“ zusammenarbeitet, haben wir entschieden, weil dort zielgerichtet gearbeitet wird und die Mitglieder bei der Analyse, Reduktion und Kompensation von CO2 konkrete Unterstützung bekommen.



Als Payment Service Provider handelt Computop ja nicht mit physischen Gütern, sondern verarbeitet Daten. Die CO2-Belastung ist also vergleichsweise niedrig. Warum ist Ihnen das Thema Klimaneutralität trotzdem so wichtig?

Dass andere Branchen noch mehr CO2 produzieren darf kein Grund sein, dass Computop sich seiner eigenen Verantwortung entzieht. Wir müssen jede Möglichkeit nutzen, um die Menge an CO2 zu verringern. Einige Optionen wie Ökostrom und Bahnreisen sind ja ganz leicht umzusetzen. Wir alle haben eine Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen. Jede eingesparte Tonne CO2 zählt.

Warum sollte ein E-Commerce-Händler sich für klimaneutrales Bezahlen entscheiden?

Allein bei „Leaders for Climate Action“ sind aktuell rund 700 Firmen organisiert, die klimafreundlich wirtschaften wollen und deshalb 260.000 Tonnen CO2 reduziert und kompensiert haben. Den CO2-Ausstoß ständig zu verringern, ist gar nicht einfach. Die Payment-Kunden bei Computop können den CO2-Ausstoß für den Zahlungsverkehr mit 0 Tonnen CO2 kalkulieren. Das ist vielleicht nicht jedem wichtig, aber für alle, die sich
für das Klima einsetzen, ist die CO2-Neutralität ein weiterer Vorteil bei Computop.

Ist es unter dem Klimaaspekt überhaupt sinnvoll, internationale, ja sogar globale Geschäfte zu machen oder wäre eine Re-Regionalisierung nicht klimafreundlicher?

Wir erleben heute beides gleichzeitig, Globalisierung und Regionalisierung: Viele von uns kaufen Lebensmittel aus der Region, aber unsere Smartphones und Kleidung reisen oft um die ganze Welt. So entsteht viel CO2, aber es hat auch Arbeit in Entwicklungsländern geschaffen und die Armut weltweit stark reduziert. Wir können nicht alle Entwicklungen der letzten Jahrzehnte ad-hoc zurückdrehen. Die CO2-Reduktion funktioniert nur als Prozess mit vielen privaten und beruflichen Entscheidungen. Wo es möglich ist, sind regionale Produkte meistens CO2-sparsamer als Produkte, die weite Wege zurücklegen. Aber wir werden zum Beispiel Kleidung und Mode nicht komplett in Europa produzieren können. Wo der Transport nicht vermeidbar ist, müssen wir uns vorerst mit CO2-Reduktion oder CO2-Kompensation begnügen.

Wo sehen Sie das größte Verbesserungspotenzial für eine weitere CO2-Reduktion Ihres Unternehmens?

Computop ist ein internationales Unternehmen mit Niederlassungen und Kunden in den USA, Großbritannien, Europa und China. Reisetätigkeiten gehören zu den CO2-Treibern bei Computop. Da spielt uns die Corona-Krise in die Hände, weil Video-Konferenzen jetzt weltweit viel stärker akzeptiert werden. Die Fahrzeugflotte, der Energieverbrauch für das Heizen sowie Strom und sogar der Kaffeeverbrauch sind weitere Themen, die wir beleuchten. Es kommt alles auf den Tisch.

Planen Sie, den klimaentlastenden Effekt der Corona-Krise beizubehalten, zum Beispiel durch mehr Homeoffice?

Ja. Die Reisetätigkeiten werden abnehmen. Das betrifft Kundenbesuche aber auch das Pendeln von Mitarbeitern. Da Computop schon seit vielen Jahren die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel fördert, ist der Effekt vermutlich geringer als in anderen Firmen. Trotzdem führt zum Beispiel der vermehrte Homeoffice-Einsatz zur CO2-Reduktion. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass wir froh sein dürfen, dass die Arbeit im Homeoffice so gut funktioniert. Für das soziale Bedürfnis der Mitarbeiter und für die Besprechung komplexer Themen wird persönliche Präsenz aber weiterhin unersetzlich sein.

Wie sieht Ihre persönliche Klimabilanz aus?

Mein eigener CO2-Footprint ist leider weniger gut als ich dachte: Wir nutzen Ökostrom, Solartechnik und eine Pelletsheizung. Wir reisen oft mit der Bahn, und wir fahren einen vollelektrischen BMW i3 sowie einen hybriden Volvo. Trotzdem liegt mein persönlicher CO2-Ausstoß laut WWF CO2-Rechnung mit 10,4 Tonnen nur 2 Tonnen unter dem Durchschnitt. Dazu teilte mir die WWF Internet-Seite mit: „Wir gratulieren! Wenn alle so vorbildlich wären, wie Du, Ralf, dann bräuchten wir nur 2,5 Erden.“ Ich muss mir also auch privat gut überlegen, wie ich meinen CO2-Ausstoß weiter verringern kann. Meine Kinder weigern sich zum Beispiel, weite Flugreisen zu unternehmen. Da sind die Kinder heute vernünftiger als viele Erwachsene. Lange Flugreisen sind privat vorerst ausgeschlossen.

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