openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Erfolgreiche Zusammenarbeit ist eine Frage des Könnens – und des Wollens

15.09.202017:01 UhrIT, New Media & Software
Bild: Erfolgreiche Zusammenarbeit ist eine Frage des Könnens – und des Wollens
Dirk Kiefer, Director Public Innovations bei CGI (Quelle: CGI)
Dirk Kiefer, Director Public Innovations bei CGI (Quelle: CGI)

(openPR) Sulzbach, 14. September 2020 - Wir erleben aktuell eine revolutionäre Veränderung in der Art und Weise, wie wir zusammenarbeiten. Sie ist kurzfristig getrieben durch die pandemische Ausnahmesituation. Doch wenn man genauer hinsieht, ist es eine durch die Krise bedingte zusätzliche Beschleunigung von Entwicklungen, die sich schon seit längerem abzeichnet. Denn letztlich ist sie eine Konsequenz aus der Digitalisierung der Arbeitswelt – vergleichbar mit den Umwälzungen in Folge der industriellen Revolution.



Die daraus resultierenden neuen Formen der Kollaboration treffen jedoch häufig auf Vorbehalte, Ressentiments und Widerstände, die zutiefst in menschlichen Eigenheiten verankert sind. Menschen tendieren dazu, am Vertrauten festzuhalten. Es ist jedoch bekannt, dass kollaborativ arbeitende, heterogene Teams häufig schneller, kreativer und resilienter sind als klassische Arbeitsgruppen. Um in der neuen, kollaborativen Arbeitswelt erfolgreich zu sein, bedarf es deshalb einer Anpassung der Arbeitshaltung, der Prozesse und meist auch der Strukturen. Und die sind manchmal schmerzhaft. Es reicht also nicht aus, nur moderne Collaboration Tools einzuführen und dann zu hoffen, alles würde gut.


Vorreiterrolle und Vorbildfunktion

Kollaboration bedeutet mehr. Denn mit einer digitalen Zusammenarbeit ist auch eine neue Arbeitskultur verbunden, die tiefgreifende Veränderungen mit sich bringt: Hierarchien werden infrage gestellt, Wissens-Silos aufgelöst und Zuständigkeitsgrenzen aufgehoben. Für den einzelnen Mitarbeiter kann das auf den ersten Blick Verzicht bedeuten – auf Positionen, Aufstiegschancen, Herrschaftswissen oder schlicht auf ein Stück Routine. Doch sich gegen einen unumkehrbaren Trend stemmen zu wollen, stellt sich in der Regel als kontraproduktiv heraus.

Diese Einsicht zu schärfen und eine Veränderung des Mindsets zu erreichen, ist vor allem die Aufgabe des Managements. Es muss die Vorreiterrolle übernehmen, indem es die Veränderungsprozesse im Unternehmen vorantreibt und moderiert. Die Änderung gewohnter Verhaltensmuster lässt sich am besten durch klare Zielvorgaben, aktive Mitgestaltung und genügend Zeit zum Lernen erreichen. Das Management ist für die Schaffung entsprechender Freiräume und die Definition der Rahmenbedingungen verantwortlich – und muss selbst beispielgebendes Vorbild sein.

„Bei einem unserer Kunden aus dem Public Sector beispielsweise haben die Führungskräfte ihre Strategie- und Portfolioplanung vom bisherigen starren Top-Down-Prozess auf einen hierarchieübergreifenden agilen Prozess umgestellt“, erklärt Dirk Kiefer, Director Public Innovations bei CGI. „Dieses vorgelebte Arbeitsmodell haben die Mitarbeitenden in Eigenregie sehr schnell für die Umsetzung geplanter Maßnahmen übernommen. In der Folge wurden immer größere Teile der Arbeitsaufgaben in Linie und Projekten kollaborativ bearbeitet.“


Die Balance muss stimmen

Zusätzlich muss auch die Arbeitsorganisation angepasst werden. „Tradierte starre Strukturen sind häufig Gift für die enormen Kreativitätspotenziale, die bei der Neuordnung und Durchmischung der Teams freigesetzt werden“, erläutert Dirk Kiefer. Gleichzeitig sieht er in ihnen aber auch ein Korrektiv: „Die Arbeitsergebnisse der heterogenen Teams sind ja kein Selbstzweck und müssen letztlich auf den Output und Erfolg des Unternehmens oder der Organisation einzahlen. Eine wichtige Aufgabe ist es daher, sie operativ für die Unternehmensziele nutzbar zu machen. Dabei hilft in der Regel eine Mischung aus tradierten Organisationsformen und temporären Task Forces für bestimmte Teilaufgaben. Um diese Balance zu finden, ist ein grundlegender Perspektivenwechsel vom Innen- auf den Außenblick erforderlich – die vielleicht schwierigste Aufgabe bei der Neuordnung von Workloads, Prozessen und Strukturen.“


Diese Presseinformation und das Bild in höherer Auflösung können unter www.pr-com.de/cgi abgerufen werden.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1100614
 1402

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Erfolgreiche Zusammenarbeit ist eine Frage des Könnens – und des Wollens“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von CGI

CGI identifiziert drei kritische Organisationsveränderungen, um die COVID-19-Herausforderungen zu meistern
CGI identifiziert drei kritische Organisationsveränderungen, um die COVID-19-Herausforderungen zu meistern
Ein neues Whitepaper von CGI basiert auf den Erkenntnissen aus Gesprächen mit über 1.400 Führungskräften aus Wirtschaft und IT. Sie sind Teil der aktuellen Kundenbefragung „CGI Client Global Insights“. Sulzbach, 1. September 2020 – CGI (TSX: GIB.A) (NYSE: GIB) hat das Whitepaper „Charting the path forward with resilience and adaptability“ veröffentlicht. Darin zeigt der globale End-to-End-IT-Servicedienstleister, wie Führungskräfte des öffentlichen und privaten Sektors COVID-19-Auswirkungen mit organisatorischen Veränderungen bewältigen kön…
CGI realisiert Lösung zur Corona-Kontaktverfolgung im Gastronomie-Bereich
CGI realisiert Lösung zur Corona-Kontaktverfolgung im Gastronomie-Bereich
Düsseldorf, 5. August 2020 - CGI (NYSE: GIB) (TSX: GIB.A) hat für Hospitality Digital, eine Tochtergesellschaft der METRO AG und Anbieter von digitalen Lösungen für die Gastronomie, in weniger als drei Wochen einen neuen Service für das Covid-19-Tracing in Restaurants entwickelt. Die Gaststättenbetreiber können damit die Anforderungen der Corona-Dokumentationspflicht digital und kontaktlos erfüllen. Im Zuge der Lockdown-Lockerungen haben Restaurants in vielen Ländern den Betrieb auch im Innenbereich wieder aufgenommen. Da Sicherheit und Hygi…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Tausche Zigarette gegen mehr Lebensqualität - Ein cleveres und gesundes AngebotBild: Tausche Zigarette gegen mehr Lebensqualität - Ein cleveres und gesundes Angebot
Tausche Zigarette gegen mehr Lebensqualität - Ein cleveres und gesundes Angebot
… das anstellen, wenn man schon nach den ersten zwei, drei Stunden Entzugserscheinungen bekommt und wie das berühmte HB-Männchen in die Luft gehen könnte? Alles nur eine Frage des Wollens sagen Nichtraucher, die sich mit einer derartigen Problematik so gar nicht auskennen oder auch schon die Zeit des eigenen Rauchens vergessen haben. So einfach wie manch …
Modemogul Christian Audigier entwirft Design für Lamborghini
Modemogul Christian Audigier entwirft Design für Lamborghini
… eines der führenden Modelabels "Ed Hardy", mit seinen Kreationen einen Namen in der Modeszene gemacht. Inzwischen sind neben vielen Prominenten auch größere Firmen an einer Zusammenarbeit mit dem Modemogul interessiert. So entwarf er aktuell das Design für den PKW Edo LP710/2, wobei der Lamborghini Murciélago LP-640 als Basis diente. Die matt schwarze …
Bild: tekom Jahrestagung hat gezeigt: Technische Dokumentation wird mobilBild: tekom Jahrestagung hat gezeigt: Technische Dokumentation wird mobil
tekom Jahrestagung hat gezeigt: Technische Dokumentation wird mobil
… Messeveranstalters. Augmented Documentation zieht an Am Stand von DOCUFY und seinem Partner Kothes! herrschte deshalb auch reger Betrieb: Als Resultat einer fruchtbaren Zusammenarbeit präsentierten die drei Innovationsführer in ihren jeweiligen Fachgebieten, die Firmen DOCUFY, Kothes! und RE'FLEKT eine individuelle Augmented Reality-Lösung auf Basis …
Bild: tekom Jahrestagung hat gezeigt: Technische Dokumentation wird mobilBild: tekom Jahrestagung hat gezeigt: Technische Dokumentation wird mobil
tekom Jahrestagung hat gezeigt: Technische Dokumentation wird mobil
… Messeveranstalters. Augmented Documentation zieht an Am Stand von DOCUFY und seinem Partner Kothes! herrschte deshalb auch reger Betrieb: Als Resultat einer fruchtbaren Zusammenarbeit präsentierten die drei Innovationsführer in ihren jeweiligen Fachgebieten, die Firmen DOCUFY, Kothes! und RE'FLEKT eine individuelle Augmented Reality-Lösung auf Basis …
Bild: Sauna Umfrage: Männer mögens heiß, Frauen auchBild: Sauna Umfrage: Männer mögens heiß, Frauen auch
Sauna Umfrage: Männer mögens heiß, Frauen auch
90, 60, 50 oder 40? Nein, hier zählt nicht das Körpermaß, sondern die Temperatur: Männer wollens heiß, Frauen übrigens auch. Bei den Männern bevorzugt jeder Zweite die Finnische Sauna, bei den Frauen sind es mehr als ein Drittel. Zu diesem Ergebnis kam der Wellnessreise-Veranstalter beauty24 (http://www.beauty24.de) in einer aktuellen Umfrage. Berlin, …
Bild: Thomas Schlechter: Erfolgreiche Unternehmen denken umBild: Thomas Schlechter: Erfolgreiche Unternehmen denken um
Thomas Schlechter: Erfolgreiche Unternehmen denken um
… vielmehr vermittelt werden. Motivationstrainings seien deswegen kein Hokuspokus, sondern elementar. Nachhaltiger unternehmerischer Erfolg sei in den meisten Fällen weder eine Frage des fachlichen Könnens noch des persönlichen Wollens, so der Motivationsprofi Schlechter. Die Mitarbeiter wollten in der Regel schon. Es mangele aber an Kompetenzen, das Können …
Bild: Hochsensibilität Dortmund: Der Aspekt des Verstehen-WollensBild: Hochsensibilität Dortmund: Der Aspekt des Verstehen-Wollens
Hochsensibilität Dortmund: Der Aspekt des Verstehen-Wollens
… zielführender mit sich selbst zu beschäftigen und eigene Wahrnehmung mehr auf die Gaben als auf die Problematiken dieser Eigenschaft zu richten. Hilfreich kann beispielsweise auch die Zusammenarbeit mit einem Therapeuten oder Coach sein, der sich mit der Eigenschaft der Hochsensibilität auskennt. Eine mögliche Form, sich mit sich selbst und somit mit der …
Bild: Erfolgreich Übergewicht reduzieren und abnehmen - Wie geht das?Bild: Erfolgreich Übergewicht reduzieren und abnehmen - Wie geht das?
Erfolgreich Übergewicht reduzieren und abnehmen - Wie geht das?
… Denn wer will denn Gewichtsprobleme überhaupt bekommen bzw. welcher Übergewichtige würde nicht gerne seine Pfunde, die zu viel sind, loswerden? Es ist also keine Frage des Wollens, betont Frau Leukert, und genau da setze sie mit ihrem Buch "Diätfrei Abnehmen" an. Sie beleuchtet darin kritisch die Industrie, die mit Diätprodukten und Süßstoffen wirbt, …
Bild: Denk-mal50plus - »Männer wollen mehr, Frauen wollens besser«Bild: Denk-mal50plus - »Männer wollen mehr, Frauen wollens besser«
Denk-mal50plus - »Männer wollen mehr, Frauen wollens besser«
… Wissenschaftszentrum das eintägige Forum Ernährungskommunikation unter Gender-Aspekten. Das Thema dürfte Frauen und Männer gleichermaßen interessieren: »Männer wollen mehr, Frauen wollens besser!« Im Mittelpunkt des 12. aid-Forums wird die Frage stehen, wie eine genderorientierte Ernährungs-ansprache aussehen kann. Welche unterschiedlichen Bedürfnisse …
Bild: Eisbaden - Das sollte man beim Bad im kalten Wasser wissen und beachtenBild: Eisbaden - Das sollte man beim Bad im kalten Wasser wissen und beachten
Eisbaden - Das sollte man beim Bad im kalten Wasser wissen und beachten
… kontinuierlich reingehen. Kontrolliert atmen. Und selbst wenn die Schnappatmung einsetzt: Schnell wieder Kontrolle über den Atem erlangen.Jeder kann kaltbaden. Es ist keine Frage des Könnens, sondern des Wollens und Machens. Viele empfehlen, die Hände über Wasser zu halten und auch mit dem Kopf nicht einzutauchen. Tatsächlich machen diese beiden Faktoren …
Sie lesen gerade: Erfolgreiche Zusammenarbeit ist eine Frage des Könnens – und des Wollens