(openPR) In elf Sprachen und vier Schriftsystemen erscheint der fünfte Band der Lyrikreihe edition textfluss im danube books Verlag: Der preisgekrönte Gedichtzyklus „Die Brücke aus Papier – Sprachen der Bukowina“ von Lothar Quinkenstein ist eine Hommage an das jüdische Erbe der historischen Kulturregion Bukowina. Herausgegeben wird das Buch von Florian Kührer-Wielach, Direktor am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (www.ikgs.de).
Die Gedichte des in Berlin lebenden Dichters, Essayisten und Übersetzers Lothar Quinkenstein erweisen ihn als lyrisch versierten, in der Tradition mitteleuropäischer Literatur der letzten drei Jahrhunderte verwurzelten Spurensucher, der in Lektüren, Landschaften und Mitmenschen die Schmerzzeichen bis heute nicht vergangener Geschichte aufzuspüren weiß.
Um die kulturelle Vielschichtigkeit der historischen Kulturregion Bukowina zu würdigen, wurden seine in deutscher Sprache verfassten Gedichte für diesen Band in eine Vielzahl von einst und jetzt in der Region gesprochenen Sprachen übersetzt; diese sind: Armenisch, Deutsch, Hebräisch, Jiddisch, Polnisch, Romanes, Russisch, Rumänisch, Ungarisch, Ukrainisch. Um einen noch größeren Leserkreis zu erreichen, liegen die Gedichte zusätzlich in englischer Sprache vor. Zudem werden die Texte in vier Schriftsystemen wiedergegeben: Lateinisch, Kyrillisch, Hebräisch, Armenisch.
Der Zyklus „Die Brücke aus Papier“ wurde 2017 mit dem Lyrik-Preis der Zeitschrift Spiegelungen ausgezeichnet, die vom IKGS herausgegeben wird. (Retrospektive: https://spiegelungen.net/spiegelungen-preis-fuer-lyrik-2017).
Autor: Lothar Quinkenstein ist Schriftsteller und Übersetzer aus dem Polnischen. Als Mitarbeiter der Adam Mickiewicz-Universität in Posen, Polen, unterrichtet er Interkulturelle Germanistik am Collegium Polonicum in Slubice. Gemeinsam mit Lisa Palmes übersetzte er Olga Tokarczuks Opus Magnum „Die Jakobsbücher“ (2019). Zuletzt veröffentlichte er den Roman „Souterrain“ (2019) und die Erzählung „Wiesenzeit“ (2020). 2017 wurde sein Gedichtzyklus „Die Brücke aus Papier“ von einer Fachjury mit dem Spiegelungen-Preis für Lyrik 2017 ausgezeichnet.
Übersetzung: Die Übersetzungen wurden von einem internationalen Team geleistet, bestehend aus Mark Bielorusets (Kiew), Armenuhi Drost-Abgarjan (Halle/Saale), Yanara Friedland (Bellingham), John Heath (Yorkshire), Nora Iuga (Bukarest), Jurko Prochasko (Lemberg), Anna Rozenfeld (Warschau), Rick Sahar (Wellington), Gábor Schein (Budapest), Ruždija Russo Sejdovic (Köln).
Herausgeber: Florian Kührer-Wielach, geboren in Horn/Niederösterreich, ist Historiker und Herausgeber der Zeitschrift Spiegelungen. Seit 2015 leitet er das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München.
Buchpremiere: Sonntag, 15. November 2020, int. Messe BUCH WIEN, DonauLounge-Bühne.
Daten: Lothar Quinkenstein: „Die Brücke aus Papier. Sprachen der Bukowina“.
danube books Verlag.
100 Seiten, 17,3 B x 21 cm H, Hardcover, Fadenheftung.
ISBN 978-3-946046-21-9.
Gebundene Ladenverkaufspreise: 16,00 EUR (D) | 16,50 EUR (A).
Erscheinungstermin: 10. September 2020.
Rezensionsexemplar: Bitte Mail an ![]()













