(openPR) ITU Telecom World 2006 4.-8. Dezember, Hongkong; RAD Data Communications – Stand 600
Migration auf Ethernet als universelle Zugangstechnologie für Next Generation Networks
München und Tel Aviv, den 28. November 2006: RAD Data Communications (RAD) wird auf der ITU Telecom World 2006 (4.-8. Dezember in Hongkong) seine neue Strategie für die Nutzung von Ethernet als universelle Zugangstechnologie vorstellen. Im Rahmen dieser Strategie, die unter dem markenrechtlich geschützten Begriff „EtherAccess“ kommuniziert wird, stellt RAD Netzbetreibern und deren Kunden kostengünstige und standardbasierte Systeme bereit, mit denen sich Ethernet Services und emulierte Dienste über jegliche Infrastruktur mit entsprechenden Service Level Agreements (SLAs) betreiben lassen.
„EtherAccess erfüllt drei Anforderungen, die für die Bereitstellung von Ethernet Services von großer Bedeutung sind”, erläutert Yacov Cazes, Director of Ethernet Product Management bei RAD. „Erstens ermöglicht EtherAccess Ethernet Services über eine Vielzahl von Zugangstechnologien, wodurch Ethernet Serviceprovider mehr Kunden erreichen. Zweitens umfasst die neue Strategie eine Ende-zu-Ende Service-Überwachung sowie Tools, die die Einhaltung der SLA überprüfen. Und drittens erlaubt EthernetAccess die Migration von Services aus der leitungsvermittelten Welt auf paketvermittelte Netze (PSN). Dies ist besonders wichtig für Carrier, die keine große auf TDM oder ATM basierende Infrastruktur haben.”
Die EtherAccess-Strategie basiert auf der Installation so genannter Network Interface Devices (NIDs) am Kundenstandort. Diese Ethernet-NIDs markieren exakt die Grenze zwischen dem Netz der Anwender und dem des Carriers bzw. Serviceproviders. Damit schaffen sie die Grundlage für Ende-zu-Ende-Service-Überwachung und die Verifizierung von Service Level Agreements. Serviceprovider können damit die Reichweite und Kontrolle der über Glasfaser, Kupfer und drahtlos bereitgestellten Dienste verbessern und das Management differenzierter Services vereinfachen. Dazu zählen LAN-Konnektivität, Internetzugang und virtuelle private Netze (VPNs).
„Der schnelle Rollout von Ethernet-Verbindungen und -Services der Provider und die schnelle Akzeptanz bei den Kunden macht spezialisierte Ethernet-Geräte notwendig, die eine Reihe von Funktionen bieten, die von der Übertragung über die Demarkation bis zur SLA-Überwachung reichen,“ bestätigt Michael Howard, Principal Analyst bei Infonetics Research, Inc. Ethernet-Zugangsprodukte sind für die Übertragung über Kupfer und Glasfaser geeignet, weiter für die Verbindungen vom Kunden zum Carrier, von Carrier zu Carrier und von Gebäuden zum Carrier.“
Gleich hohe Servicequalität über Glasfaser, SDH/SONET oder Kupfer
Um die Konnektivität über eine Vielfalt an Zugangstechnologien zu gewährleisten, beinhaltet die EtherAccess Strategie von RAD verschiedene Produktlösungen für Ethernet über Glasfaser, Ethernet über SDH/SONET sowie Ethernet über Kupfer (DSL). Diese Vielfalt erlaubt den Providern, unabhängig vom Medium, Ethernet Services mit denselben Eigenschaften anzubieten.
So können die Anbieter über heterogene Infrastrukturen ein einheitliches Zugangsnetz mit Ethernet als universellem Übertragungsprotokoll aufbauen. Über dieses lassen sich dann sowohl innovative Services wie VLAN und VPN anbieten als auch traditionelle Dienste (Legacy Services) wie Mietleitungen für den Anschluss von herkömmlichen Datenschnittstellen oder Telefonanlagen. In der EthernetAccess-Strategie werden die Legacy Services mithilfe so genannter Pseudowire-Gateways Ende-zu-Ende über Ethernet/IP/MPLS-Infrastrukturen emuliert. Somit erleichtert RAD die Migration der Bestandskunden auf neue PSN-Infrastrukturen erheblich. „Viele Serviceprovider testen zurzeit die Möglichkeit der Legacy over PSN-Übertragung, um beim Umstieg auf Next Generation Networks keine Kunden zu verlieren und weiterhin die gewinnbringenden wie zuverlässigen TDM-Dienste anbieten zu können”, so Cazes. „Mit unseren Produkten lösen wir zudem das Problem, dass PSNs für Best-Effort-Datenübertragung konzipiert sind und eben nicht für die zeitabhängigen traditionellen Anwendungen, die entsprechende SLAs benötigen.“
Service Levels überprüfen
Dieses Problem hat RAD durch einen Mechanismus in den EtherAccess-Plattformen gelöst, der SLA-Parameter wie Rahmenverzögerung, Jitter, Rahmenverlust und Verfügbarkeit erhebt. Mit diesem Mechanismus lässt sich die Einhaltung von SLAs überprüfen. Er zeichnet SLA-bezogene Werte auf und warnt aktiv, wenn Werte von Vereinbarungen abweichen.
Umsetzung der Strategie
Umgesetzt wurde die EtherAccess-Strategie bereits in drei Produktlinien, nämlich in den Ethernet Network Termination Units (E-NTUs) der ETX-Familie für den Transport von Ethernet über Glasfaser, der Egate-Familie kanalisierter Ethernet-Gateways und den Fast Ethernet-over-E1/T1- bzw. -E3/T3-NTUs der RICi-Familie, die Ethernet über SDH/SONET-Netze übertragen. In 2007 wird RAD die EtherAccess-Strategie auch auf die Link Access-Produkte integrierter Zugangsgeräte (IADs) ausweiten, die beim Transport von Ethernet über DSL zum Einsatz kommen, und später dann auch auf passive optische Netze (PON) und drahtlose Zugangsprodukte.
Ein Porträtfoto des Zitatgebers Yacov Cazes steht zum Download bereit:
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Über das Unternehmen
Gegründet 1981, blickt RAD Data Communications auf eine 25-jährige Unternehmensgeschichte zurück, die von zahlreichen Weg weisenden Innovationen im Bereich Zugangslösungen für die Daten- und Telekommunikation geprägt ist. Die Daten- und Sprach-Übertragungslösungen des Unternehmens sind zugeschnitten auf die Anforderungen von Service-Providern, etablierten Telekommunikationsgesellschaften, alternativen Carriern sowie Unternehmen. Durch die Senkung der Infrastruktur- sowie der Betriebskosten erhöhen die Lösungen von RAD die Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität. Zum Kundenstamm der Firma zählen über 150 Carrier und Betreiber auf der ganzen Welt, die installierte Basis übersteigt neun Millionen Einheiten. 23 Niederlassungen und mehr als 300 Distributoren betreuen Kunden in 164 Ländern. Hauptsitz des nicht börsennotierten Unternehmens ist Tel Aviv, Sitz der deutschen Niederlassung ist Ottobrunn bei München.



