(openPR) Bernd Janischowsky wurde am 02. September 2020 von der Mitgliederversammlung des Werkstatt-Treffs Mecklenheide e.V. (WTM) zum neuen Vereinsvorsitzenden gewählt. Er folgt damit auf den Rechtsanwalt Michael Kranz aus Burgdorf, der das Amt bereits im Jahr 2001 übernommen hatte. Bernd Janischowsky ist bekannt als Bezirksratsherr (DIE LINKE) und stellvertretender Bezirksbürgermeister für den Bezirk Herrenhausen-Stöcken.
Hannover. Die WTM-Geschäftsführerin, Astrid Schubert, freut sich sehr über die erfolgreiche Wahl und sagt mit Blick in die Zukunft: „Ich bin überzeugt, dass wir mit Bernd Janischowsky jemanden gefunden haben, dessen Herz für die Menschen, den WTM und die Nachhaltigkeit schlägt und mit dem wir gemeinsam an die erfolgreiche Zeit mit Michael Kranz anknüpfen können.“
„Wir stehen dafür“
Der WTM beschäftigt als Beschäftigungsträger in Hannover circa 200 Menschen und betreibt in verschiedenen Stadtteilen vier Sozialkaufhäuser, die „Stöber-Treffs“. Bernd Janischowsky ist dem Verein schon länger verbunden und nennt drei Punkte, die er gerade auch aus politischer Sicht für die soziale Arbeit des Vereins für wesentlich hält: Einkaufsmöglichkeiten für Menschen mit wenig Geld, Treffpunkte für sozial Benachteiligte und als drittes die Beschäftigung von arbeitsmarktfernen Menschen.
Der WTM ermöglicht gerade auch vielen langzeitarbeitslosen Menschen wieder Zugang zum Arbeitsmarkt. Damit dieser Schritt besser gelingt, bietet der Verein den Beschäftigten sozialpädagogische Unterstützung an.
„Nachhaltigkeit“ ist neben der sozialen Teilhabe das zweite große Thema beim WTM. Für beides steht der Verein schon seit seiner Gründung im Jahr 1984. Herr Janischowsky möchte, dass hierbei noch mehr die aktuellen Entwicklungen berücksichtigt werden und die Aspekte Umwelt- und Klimaschutz noch weiter in den Fokus rücken. Der neue Vereinsvorsitzende betont deshalb ausdrücklich, dass sich der WTM in der gesellschaftlichen Verantwortung sieht und formuliert das griffig: „Wir stehen dafür“.
Enge Bindung zum Stadtteil
Bernd Janischowsky wurde in Hannover-Vinnhorst geboren und lebt jetzt in Leinhausen (Stadtbezirk Herrenhausen-Stöcken). „Ich habe immer in diesem Stadtteil gelebt und habe eine enge Bindung zu allem was hier passiert“. Mit dieser engen Bindung
erklärt er auch sein großes ehrenamtliches Engagement in der Politik, im Kirchenvorstand der katholischen Kirche, als Mitglied des sozialen Netzwerks Stöcken und als verlässliches Mitglied im Förderkreis des WTMs. Er ist verheiratet und Vater einer Tochter, die an der Leibniz Universität Hannover studiert. Als gelernter Industriekaufmann und Bilanzbuchhalter war er lange in der Wirtschaftsprüfung tätig und ist zurzeit bei einer Pensionskasse beschäftigt.
Der nun ehemalige Vereinsvorsitzende, Michael Kranz, hatte bereits vor zwei Jahren angekündigt, dass er in den Ruhestand gehen möchte und deswegen auch bei der nächsten Wahl nicht mehr kandidieren wolle. „Zwanzig Jahre sind genug“, sagte der Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei kürzlich in einem Gespräch.
Die Mitgliederversammlung konnte unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzeptes und Sitzplans am Hauptsitz des WTMs in Hannover-Hainholz stattfinden.













