openPR Recherche & Suche
Presseinformation

[Rezension] "Wir waren keine Helden" – Candy Bukowski

31.08.202008:50 UhrKunst & Kultur
Bild: [Rezension] "Wir waren keine Helden" – Candy Bukowski
Edel & Electric
Edel & Electric

(openPR) Inhalt:

… Der eine, lange, unwiederholbare Moment. Einer von denen, die du dein ganzes Leben lang immer wieder mal vermisst. Der als verblichene Schwarz-Weiß-Fotografie irgendwo in deiner rechten Herzkammer steckt. Nicht im Portemonnaie wie all der andere, vermeintlich wichtige Kram. Das kleine, riesengroße Sepiaglück, mit den richtigen Menschen im richtigen Moment. Das man nicht halten kann, nur bewahren…


„Wir waren keine Helden“ ist ein Coming of Age Roman, startend in den 80ern am „Arsch der Welt“, wo für Sugar mit dem Punker Pete, später auch mit Luke und Silver, Beziehungen für ein ganzes Leben beginnen.
Eine rasante Reise durch das Reifen, Erwachsenwerden und Erwachsensein in vielen Etappen, oft im Grenzgang, immer auf der Suche nach stimmigen Antworten …
Candy Bukowski legt mit ihrem Romandebüt das Leben und Lieben auf den Seziertisch. Wild, mutig und schonungslos setzt sie das Messer an und bringt dabei mit leichter Hand und geschliffener Sprache eine Menge Tiefe zum Vorschein.

Rezension:

Das ist ein Buch, bei dem ich mir am Anfang echt schwergetan habe. Ich kam irgendwie nicht richtig in das Buch rein. Wieso und weshalb erkläre ich später, denn es lohnt sich, sich durchzubeißen!
Aber dazu später mehr. Erstmal musste ich ja meine Abneigung überwinden, meinen Tolino zu nutzen. Dies liegt nicht daran, dass das Gerät schlecht ist! Nein, ich liebe es einfach, ein Buch in der einen Hand zu halten, und einen Tee in der anderen. Irgendwie stellt sich bei mir das Feeling mit einem e-Book nicht so richtig ein. Warum schreibe ich dies eigentlich? Dies kann ich einfach beantworten. Ich war sehr angetan von der Schrift, die Edel & Electric gewählt hat, zumindest kam es mir beim Lesen sehr entgegen.
Am Anfang habe ich meine Schwierigkeiten gehabt, in die Sprache von Candy Bukowski reinzukommen, was aber eher weniger an der Sprache oder Schreibweise von der Autorin lag, sondern irgendwie hatte ich den Verdacht, dass alles was sie von sich gibt sehr reflektiert ist. Es ist alles sehr persönlich, wie sie ihre Erlebnisse „am Arsch der Welt“ beschreibt. Klar es ist teilweise sehr ruppig und grob, aber mit unwahrscheinlich viel Herz und Wahrheit.
Die einzelnen Kapitel sind klar strukturiert und sie beschreibt detailliert wie sie die einzelnen Personen kennengelernt hat. Man bekommt recht schnell ein Gefühl für die einzelnen Menschen und für „Sugar“. Man leidet mit ihr in ihrer Beziehung mit Schnauz, einem Menschen, der mir so was von unsympathisch ist.
Sie beschreibt ihr Leben mit Pete dem Punker, der vom Himmel gefallen ist und wie es üblich ist, am Anfang ein wenig grob aussieht (ja das waren die Punks in den 80ern) aber, und dies ist eine allgemeine Feststellung, die ich auch schon länger habe, das Herz am rechten Fleck hatte.
Sie beschreibt auch die Beziehung zu ihrer besten Freundin, welche immer für sie da war, wie auch die vielen anderen Personen, die keine Helden waren. Allerdings finde ich schon, dass sie alle auf ihre besondere Art Helden waren, auch wenn es in ihrem Leben nicht so abgelaufen ist, wie sie es geplant haben. Für mich sind es trotzdem Helden, da sie es geschafft haben, ihre Freundschaft über eine so lange Zeit zu erhalten und zu pflegen.
Über das Leben als Alleinerziehende, muss man nicht mehr viel sagen, dies sind für mich so oder so Helden, da sie es doch immer wieder hinbekommen, mit wenig ein gutes Elternhaus zu kreieren. Aber dies ist so ein eigenes Thema, und wird an vielen Stellen im Netz und auch hier beschrieben.
Komme ich jetzt mal zum Fazit. Es ist ein Buch, auf das man sich einlassen muss, damit es auf einen wirken kann. Dies ist bei den meisten Büchern so, aber bei diesem besonders, da es viel Wahres enthält, was nie platt wirkt wie in einem Kalender, mit Dies macht aber das Lesen nicht immer einfacher, da man sich doch teilweise selbst reflektieren muss. Und weil dies manchmal sehr schmerzhaft ist, kann es sehr anstrengend sein, dieses Buch zu lesen. Was aber nicht bedeutet, dass es nicht lesenswert oder wertvoll ist! Gerade diese Herausforderung an den Geist des Lesers macht es so lesenswert und ich freue mich, wie so oft, auf mehr.
Verlag: Edel & Electric
ISBN: 978-3-96029-006-3

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1098821
 477

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „[Rezension] "Wir waren keine Helden" – Candy Bukowski“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Literaturlounge.eu

Bild: [Rezension] Backfischalarm – Krischan KochBild: [Rezension] Backfischalarm – Krischan Koch
[Rezension] Backfischalarm – Krischan Koch
Inhalt: Ein Inselkrimi Schräg, skurril, liebenswert und typisch norddeutsch Thies Detlefsens Zwillinge Telje und Tadje setzen mit der 10a des Theodor-Storm-Gymnasiums zur herbstlichen Klassenfahrt nach Amrum über. Mit an Bord sind Junglehrerin Vanessa Loebell, der »voll süße« Referendar Manuel Scholz mit modischem Piratentuch um den Kopf und Klassenlehrer Dr. Niggemeier. Die Überfahrt ist äußerst stürmisch, doch die Schüler machen unzählige Selfies und wackelige Filmaufnahmen – bis einer von ihnen den Toten entdeckt: Jungreeder Bent Blankenh…
12.11.2020
Bild: [Rezension] Pupsi & Stinki – Sebastian Fitzek & StolliBild: [Rezension] Pupsi & Stinki – Sebastian Fitzek & Stolli
[Rezension] Pupsi & Stinki – Sebastian Fitzek & Stolli
Inhalt: Ein Vorlesebuch Sebastian Fitzeks erstes Kinderbuch! Der kleine Paul wird in der Kita gehänselt, weil ihm ständig geräuschvolle und stinkende Pupse entfahren. Doch dann findet "Pupsi", wie er bald genannt wird, einen ganz besonderen Freund: Ein Stinktier namens "Stinki", das einen schlimmen Makel hat: Es kann nicht auf Kommando stinken! Bald merken die beiden, dass Gemeinsamkeit stark macht. Und mit den Hänseleien ist endgültig Schluss, als es ihnen gelingt, einen gefährlichen Angreifer zu vertreiben... Rezension: Ich hatte ja ger…
03.11.2020

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: ... der ganz normale Wahnsinn – Das Bukowski – Special am 08.08.09 in MeerbuschBild: ... der ganz normale Wahnsinn – Das Bukowski – Special am 08.08.09 in Meerbusch
... der ganz normale Wahnsinn – Das Bukowski – Special am 08.08.09 in Meerbusch
Gerry X - Heidi ad Hoc – die Gagarins & Special Guests Stephan Peters, Christian Breuer Karl & Karla Bukowski in Aktion - Bukowski lebte was Nietzsche einst schrieb: Was mich nicht umbringt macht nur noch härter! Bukowski-Fans, aufgepasst! Am 08.08.09 veranstaltet Culex – Events eine Bukowski-Party der etwas anderen Art. In der Weltkulturhauptstadt …
Brian Bukowski zum Vice President Portable Printers bei Datamax-O’Neil ernannt
Brian Bukowski zum Vice President Portable Printers bei Datamax-O’Neil ernannt
… voran BOURG-LÈS-VALENCE, FRANKREICH – 27. November 2013 – Datamax-O’Neil, einer der weltweit führenden Anbieter von stationären, portablen und mobilen Etiketten- und Belegdruckern, hat Brian Bukowski zum Vice President Portable Printers ernannt. In dieser Position wird er das operative Geschäft im Bereich der portablen Drucker leiten. Zu seinen Aufgaben …
Bild: Hinter der MaskeBild: Hinter der Maske
Hinter der Maske
… kommentierte er das Ergebnis der Wahlgänge um das Amt des zweiten und dritten Bürgermeisters. In der symbolreichen Ansprache des neuen ersten Bürgermeisters Dr. Andreas Bukowski erkannte Siemsen einen klaren Appell, parteiübergreifend zusammenzuarbeiten. Auch wenn die vom Rathauschef als Analogie gewählten Ritter der Tafelrunde einer deutlich früheren Epoche …
Bild: GerryX & friends meet Bukowski – am 28.10.07 in Kölner Blue ShellBild: GerryX & friends meet Bukowski – am 28.10.07 in Kölner Blue Shell
GerryX & friends meet Bukowski – am 28.10.07 in Kölner Blue Shell
… melancholisch-aggressiven Worten die Abgründe der menschlichen Existenz aus. Aus seiner Leidenschaft heraus, Texte körperlich spürbar zu machen, liest der Kölsche Jung auch die Lyrik Charles Bukowskis. Am 28.10.07 wird er dabei unterstützt von Heidi ad Hoc & dem Kölner Schauspieler Bernd Capitain, der für die Prosa Bukowskis sorgt. Die in Andernach …
Bild: CD Rezension Madonna „Hard Candy“Bild: CD Rezension Madonna „Hard Candy“
CD Rezension Madonna „Hard Candy“
… offenbar fündig wurde). Darüberhinaus dürfte sich das Publikum an den etwas drögen Beats von Timbaland sattgehört haben. ...weiter geht die Rezension unter: http://www.extremnews.com/testberichte/309511ff89797b2/9a16120866936af Zitate aus dem Artikel sind mit der Quellenangabe 'extremnews.com' bzw. bei Online Medien mit einem Linkhinweis zur Veröffentlichung …
Bild: Autor der Frankfurter Verlagsgruppe AG im Bonner 'General-Anzeiger' rezensiertBild: Autor der Frankfurter Verlagsgruppe AG im Bonner 'General-Anzeiger' rezensiert
Autor der Frankfurter Verlagsgruppe AG im Bonner 'General-Anzeiger' rezensiert
In der Ausgabe des Bonner „General-Anzeigers“ vom 26./27. September 2015 wird das Werk „Apfelindianer“ des Autors Karl Theodor Paschke mit einer positiven Rezension bedacht. „Außen rot, innen wei? – so beschreibt Paschke die Situation des Indianers, der versucht, sich den Gepflogenheiten der neuen Welt anzupassen. Der Autor, der selbst als Diplomat …
Bild: Charles Bukowski - Abend in WürzburgBild: Charles Bukowski - Abend in Würzburg
Charles Bukowski - Abend in Würzburg
am Freitag, den 20. Januar 2012 hat um 20 Uhr die Performance "Charles Bukowski - Underground-Lyrik und Musik" Premiere im theater ensemble Würzburg, Frankfurter Straße 87. In der Inszenierung von Norbert Bertheau und Helga Wiesend wird das Leben des Schriftstellers Henry Charles Bukowski jr. vielseitig beleuchtet. Der Würzburger Maler Thomas Mehrländer …
Herbstzeit ist Buchmessenzeit – Aktuelle Rezensionen auf literaturmarkt.info
Herbstzeit ist Buchmessenzeit – Aktuelle Rezensionen auf literaturmarkt.info
Literaturmarkt.info, der literarische Markt in Buchbesprechungen, präsentiert auch in dieser Woche wieder eine Vielzahl von neuen Rezensionen interessanter Titel für Buchbegeisterte und Literaturfreunde. So spannungs- und facettenreich die Angebote der Frankfurter Buchmesse puren Lesegenuss versprechen, so vielfältig sind die Werke, die literaturmarkt.info …
Bild: Gerry X & Heidi ad Hoc meet Bukowski – 16.08.08 in DuisburgBild: Gerry X & Heidi ad Hoc meet Bukowski – 16.08.08 in Duisburg
Gerry X & Heidi ad Hoc meet Bukowski – 16.08.08 in Duisburg
Den 16.08.08 sollten sich Bukowski-Fans vormerken. Im Künstlerhaus Weidenweg in Duisburg werden Poète Maudit Gerry X & die Lyrikerin Heidi ad Hoc zum Anlass des 88. Geburtstags von Charles Bukowski eine Performance der etwas anderen Art veranstalten. Die beiden Wortkünstler schlüpfen u.a. in die Rollen der in Andernach verbliebenen Geschwister Bukowski …
Kristina Bukowski neue Marketingleitung bei Sunny Cars
Kristina Bukowski neue Marketingleitung bei Sunny Cars
Kristina Bukowski hat die Marketingleitung bei der Sunny Cars AG übernommen. Mit der 39-jährigen konnte der Münchner Mietwagenbroker eine erfahrene Touristikerin gewinnen, die auf große Erfahrung in der Reisebranche zurückblickt. Nach ihrem Studium an der Fachhochschule München begann die Diplom-Betriebswirtin ihre Laufbahn 1994 bei ITS Reisen in Köln, …
Sie lesen gerade: [Rezension] "Wir waren keine Helden" – Candy Bukowski