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Das Mutterland des Automobilbaus steht noch nicht unter Strom

25.08.202015:27 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Das Mutterland des Automobilbaus steht noch nicht unter Strom

(openPR) Frankfurt am Main, 25. August 2020 – Die Verkäufe von E-Fahrzeugen steigen zwar weltweit stark an, doch insbesondere in Deutschland sind elektrisch betriebene Neuwagen noch die Ausnahme. Mehr als neun von zehn (91 Prozent) aller verkauften Neuwagen im Jahr 2019 waren mit Benzin- oder Dieselmotoren angetrieben. Lediglich 1,8 Prozent der Verkäufe hierzulande sind rein elektrische Fahrzeuge – sogenannte Battery Electric Vehicle (BEV). Das zeigt die Marktübersicht „Electric Market Overview 2020“ der Management- und Technologieberatung BearingPoint.



Damit hinkt Deutschland im internationalen Vergleich beim Absatz von E-Fahrzeugen stark hinterher. Norwegen nimmt mit einem BEV-Marktanteil von 42 Prozent die führende Position ein, gefolgt von den Niederlanden mit 14 Prozent. Danach kommen im Ranking die USA sowie China mit jeweils rund 5 Prozent. Deutschland landet im weltweiten Vergleich nur auf Platz 13.

E-Autos noch zu wenig praktikabel: von Reichweite über Modellauswahl bis zur Ladeinfrastruktur
Dabei ist das Potenzial für BEV in Deutschland hoch, wie ein Blick auf den deutschen Absatzmarkt zeigt. Im Jahr 2019 wurden in Deutschland mit 3,6 Millionen die höchste Anzahl neuer Pkw in Europa registriert. Für Dr. Stefan Penthin, Globaler Leiter Automotive bei BearingPoint, gibt es zu viele Hürden für E-Fahrzeuge in Deutschland: „Die aktuelle Leistung der BEV stellt viele potenzielle Autokäufer noch nicht zufrieden. Die Reichweite ist oft zu gering und das Angebot der großen Autohersteller bei E-Modellen noch sehr überschaubar. Auch lässt die öffentliche Ladeinfrastruktur zu wünschen übrig.“ Die Marktübersicht von BearingPoint mache deutlich, dass eine höhere Praktikabilität ein Schlüsselfaktor ist, um den Markt durch Nachfrage weiterhin zu fördern, so Stefan Penthin.

Absolute Verkaufszahlen: China und USA größte Absatzmärkte
Einzelne Länder dominieren den globalen E-Fahrzeug-Markt in Bezug auf absolute Verkaufszahlen: China ist im Jahr 2019 mit rund 972.000 verkauften BEV führend. Mit 240.000 verkauften batteriebetriebenen E-Autos sind die USA der zweitgrößte Markt, gefolgt von Deutschland (63.491) und den Niederlanden (62.056). Mit rund 60.350 Neuregistrierungen in 2019 belegt Norwegen im globalen Vergleich den fünften Platz, jedoch ist hier bereits fast jeder zweite Personenkraftwagen (Pkw) ein BEV.

Durchbruch durch Pandemie: der E-Mobilität gehört die Zukunft
Dr. Stefan Penthin von BearingPoint sieht allerdings aktuell eine deutliche Entwicklung in der E-Mobilität: „Die Pandemie kann den Durchbruch für E-Autos bringen. Angesichts von Corona erlebt der Individualverkehr eine Renaissance. In Kombination mit der staatlichen Förderung eines Kaufs von E-Autos, einer geringeren Mehrwertsteuer sowie günstigeren Konditionen durch die OEMs könnte dies dazu führen, dass viele Verbraucher die Gunst der Stunde nutzen und auf ein E-Auto umsteigen. Allerdings stehen Industrie und Politik vor der großen Herausforderung, die Rahmenbedingungen für den E-Fahrzeugmarkt weiter zu optimieren. Eine bessere Ladeinfrastruktur sowie eine größere Modellpalette und leistungsstärkere Batterien sind hier die Hebel.“

Klimaschutzziele sind die stärksten Treiber für den E-Automarkt
Wie die Marktübersicht von BearingPoint zeigt, muss Deutschland in puncto E-Fahrzeuge aufholen, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Dass beispielsweise staatliche Fördermaßnahmen in der Entwicklung des E-Automarktes eine entscheidende Rolle spielen, zeigt sich an dem europäischen Vorreiter Norwegen – wo E-Mobilität stark staatlich gefördert wird.

Zudem sind die europäischen sowie die weltweit definierten Klimaschutzziele ein Grund für die steigende Bedeutung des E-Automarktes. Das Pariser Klimaschutzübereinkommen sowie die CO2-Emissionsziele der Europäischen Union gelten daher als Treiber für den E-Automarkt. Denn die Autohersteller müssen diese Vorgaben berücksichtigen – oder ihnen drohen empfindliche Strafen.

„Die Aussicht für die nächsten Jahre lässt sowohl auf eine Angebotszunahme in Bezug auf die Quantität reiner BEV als auch auf die Vielfalt der Modelle als auch auf eine steigende Nachfrage seitens der Verbraucher schließen. Insofern wage ich die Prognose, dass Deutschland in der nächsten BearingPoint Marktübersicht bereits in die Top 10 fahren wird“, resümiert Dr. Penthin.

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