(openPR) Während der Zeit der Corona bedingten Kontaktsperre haben die Pfadfinder aus dem Kölner Westen eine neue Aktion gegen das Alleinsein vorbereitet. Jetzt wurde das neue Angebot auf www.vorlesen-hilft.de veröffentlicht. Nicht nur Kölner Autoren, auch die Pfadfinder selbst lesen etwas vor und jeder kann sich die Videos anschauen.
Mitmachen kann jeder, der sich einfach beim Vorlesen mit dem Handy aufnimmt wie er gemeinfreie Werke ohne Urheberrecht vorliest, und dann das Video per E-Mail dem Team von
schicken.
„Vorlesen schafft Begegnung, einen gemeinsamen Raum zum Träumen und Nachdenken und es hinterlässt die Gewissheit, nicht allein zu sein“, so Sebastian Bock, Gründer der Aktion.
Gestartet wurde die Aktion erst für Menschen aus Alten- oder Pflegeheimen, die nicht mehr besucht werden konnten, damit sie sich nicht allein fühlten.
Neben einigen Kölner Autoren unterstützt auch der Kölner Fotograf Joachim Rieger und die Anwaltskanzlei WBS die gemeinnützige Aktion des DPSG Pfadfinderstamms Philipp Neri.
„Jeden Tag eine gute Tat“
ist der entscheidende Pfadfinderspruch. Wer sich daran hält, versucht die Welt etwas besser zu machen als er sie vorfindet – und er verändert auch das eigene Leben: Man fühlt sich besser und gebraucht. So haben beide Seiten etwas davon!
Die Corona-Zeit hat es uns schwer gemacht, unser Pfadfinderleben zu gestalten. Auch gute Taten sind ohne Kontakt nicht so einfach: So kam uns die Idee, auf die zu schauen und zu achten, die durch Corona ganz besonders betroffen und isoliert sind.
Jeder konnte über die Medien von der bedauernswerten Situation alter Menschen in Heimen hören, denen noch nicht einmal der Besuch engster Angehöriger erlaubt wurde. Auch andere Risikogruppen, wie krebskranke Menschen oder chronisch Kranke sind oft alleine.
Darin fanden wir unsere Zielgruppe
für eine „gute Tat“: Ihnen vorlesen, auch wenn es, wie in der Schule, zu der Zeit „nur“ auf Distanz möglich sein sollte.
Vorlesen schafft Begegnung, schafft einen gemeinsamen Raum zum Träumen und zum Nachdenken, und es hinterlässt die Gewissheit, nicht alleine zu sein.
Wer hat sich nicht gerne mal ein Buch vorlesen lassen. Den geborgenen Moment genossen, im dem jemand für einen da war. Wenn wir alle etwas tun, ein Buch vorlesen, dann bringen wir Nähe und ein wenige Persönlichkeit zu den Menschen, die es brauchen. Mit einem Buch und einer Person, die es vorliest, schaffen wir dies.












