(openPR) Trinkwasserknappheit in Trockenzeiten.
Es ist wieder soweit, die Dürre hat sich wieder bemerkbar gemacht.
Nicht nur die heißen Temperaturen bis 40°C machen vielen Menschen viel zu schaffen.
Aufgrund von kurzfristig stark angestiegenem Wasserverbrauch ist in Lauenau, Niedersachsen, im August 2020 die Trinkwasserversorgung zusammengebrochen, weil die Reserve der Trinkwasserspeicher aufgebraucht war und nicht ausreichend durch Brunnenwasser nachfüllen ließ.
Das zeigt wie sich das veränderte Klima mit zu geringen Grundwasserneubildungsraten, soll heißen mit zu wenig Regen, auf unser tägliches Leben drastisch auswirkt.
So wird immer mehr bewusst, dass die Versorgung mit ausreichend Trinkwasser nicht selbstverständlich ist.
Wer immer noch den Klimawandel bestreitet, sollte sich die Niederschlagszahlen der letzten 11 Jahre sowie der Temperaturentwicklung ansehen.
Das sind keine kurzfristigen Effekte mehr, sondern Veränderungen in einer Dekade!
Nur ein Sinneswandel im Umgang mit der wertvollen und lebensnotwendigen Ressource Trinkwasser wird solche Vorkommnisse verhindern. Zusätzlich ist ein Klima schonendes Verhalten mit der Verwendung regenerativen und CO² neutralen Energien erforderlich um den Treibhauseffekt zu bremsen.
Auch für Besitzer von Brunnenanlagen ist die Entwicklung Besorgnis erregend.
Die zu geringe Grundwasserneubildungsrate sorgt für fallende Grundwasserspiegel. Dies kann im schlimmsten Fall für einen Totalausfall des Brunnens sorgen, wenn dieser nicht tief genug gebohrt ist.
Des Weiteren verändert sich z.T. die Wasserchemie, welches zu beschleunigter Brunnenalterung führen kann.
Um diese Veränderungen zu erkennen, ist eine kontinuierliche Überwachung der Brunnenanlage erforderlich. Im Bedarfsfall muss dann eine Wartung oder Regenerierung erfolgen.
Zur Beratung und Überprüfung sowie der Instandhaltung sollte ein qualifizierter und nach DVGW W120-1 zertifizierter Fachbetrieb beauftragt werden, dies wird von der unteren Wasserbehörde vorgeschrieben!
Sollte der Brunnen nicht tief genug sein oder die Qualität des Grundwassers sich zu sehr verschlechtert haben, wird ein neuer Brunnen erforderlich oder der Anschluß an das Trinkwassernetz des örtlichen Versorgungsunternehmens.









