(openPR) Bull und ESI Group entwickeln gemeinsam die Software PAM-CRASH für die Prototypenherstellung in der Automobilindustrie
Die Firmen Bull und ESI Group (ESIN FR0004110310) haben vereinbart, partnerschaftlich den Einsatz von PAM-CRASH, der weltweit führenden Software zur Simulation von Kollisionen, auf Bull-NovaScale-Servern und -Clustern vorzubereiten. Darüber sollen die Software-Lösungen der ESI Group auf den Bull-NovaScale-Servern und -Clustern nutzbar gemacht werden.
Als Ergebnis einer engen Kooperation zwischen Fachleuten der ESI Group und der Firma Bull wurden Kollisionen zwischen zwei Fahrzeugen in Originalgröße (Fahrzeugmodell Neon, zwei Millionen Elemente) modelliert und auf einem NovaScale-Cluster mit 128 Prozessoren der Marke Intel® Itanium® 2 simuliert.
Die Tests ergeben ein sehr hohes Maß an Leistung und Skalierbarkeit. Dokumentiert wurde ein Wirkungsgrad von 89 Prozent auf 64 Prozessoren und von mehr als 78 Prozent auf allen 128 Prozessoren. Somit wurden für die äußerst detaillierten Modelle kritische Restitutionszeiten in der Größenordnung von einer Nacht möglich, wie sie heute in der Automobilbranche unerlässlich sind.
Die F&E-Teams von Bull und der ESI Group arbeiten auch gemeinsam an FAME2, einem der führenden Projekte des "Competitiveness Cluster System@tic". Die Teams tragen somit dazu bei, das Niveau der Skalierbarkeit der für die Industrie vorgesehenen Software-Lösungen der ESI Group auf NovaScale-Systeme zu erhöhen und den industriellen Einsatz noch detaillierterer Modelle möglich zu machen. Diese Bemühungen werden den Automobilzulieferern die Möglichkeit geben, noch mehr Sicherheitsmaßnahmen in die Konstruktion neuer Fahrzeugmodelle einfließen zu lassen, ohne dabei Kompromisse beim Budget oder bei den Zeiten bis zur Markteinführung eingehen zu müssen.
Die HPC-Lösungen von Bull beruhen auf den beiden Server-Familien Bull NovaScale®: NovaScale® Intensive mit Doppelkernprozessoren der Reihe Intel® Itanium® 2 und NovaScale® Universal mit Doppelkernprozessoren der Reihe Intel® Xeon®. Die NovaScale-Server zeichnen sich durch eine herausragend gute Prozessleistung bei optimalen Kosten aus. Der Grund hierfür liegt im Einsatz von Standard-Komponenten und der langjährigen Erfahrung von Bull auf dem Gebiet großer IT-Systeme für Unternehmen. Die Modelle der Server-Reihe NovaScale® können einen bis 32 "Sockets" enthalten und sind speziell konzipiert, damit sie in alle Rechnerstrukturen – einschließlich der am weitverbreitetsten und der kompliziertesten – integriert werden zu können.
Vincent Chaillou, Präsident und CEO Product Operations der ESI Group, erklärte: "Die ESI Group begrüßt Bull als neuen Hardware-Partner. Mit PAM-CRASH auf NovaScale steht unseren Kunden eine attraktive Auswahl zur Verfügung, um ihre Kollision zu simulieren. Wir freuen uns ganz besonders auch darüber, mit einem europäischen Hardware-Unternehmen zusammenarbeiten zu können. Unsere örtlichen Anwender können so dessen ausgezeichnete Fähigkeiten und dessen umfangreiche Erfahrungen für die System-Integration nutzen."
Jean François Lavignon, General Manager der Bull HPC Business Unit, äußerte sich wie folgt: "Bull freut sich, dass die ESI Group PAM-CRASH auf unseren NovaScale-Plattformen zertifiziert hat. Diese Schlüssellösung ergänzt die immer zahlreicher werdenden CAE-Anwendungen in der Mechanik, die sich auf die Kapazitäten unserer Server und Cluster stützen. Einige unserer wichtigsten Kunden nutzen bereits PAM-CRASH auf Bull-NovaScale-Servern. Unsere Kunden werden die Industrie-Software von ESI auf allen Bull-NovaScale-Plattformen vorteilhaft anwenden können und haben die Wahl zwischen Intel® Itanium®2 und Xeon® Doppelkernprozessoren.
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E-Mail:
Web: www.fizit.de
Hintergrund Bull:
Bull, ein Spezialist auf dem Gebiet der offenen, flexiblen und gesicherten Informations-Systeme, ist eines der führenden europäischen IT-Unternehmen. Die Gruppe unterstützt große Unternehmen und Behörden dabei, deren Informations-Systeme umzuwandeln. Dazu stellt Bull Know-how und Erfahrung auf drei wichtigen Gebieten bereit:
(1) Offene, robuste und leistungsstarke Server, die auf Standard-Technologien beruhen. In diesen Servern steckt das traditionsreiche Know-how auf dem Gebiet der großen Server für Unternehmen;
(2) durch Allianzen mit den führenden Entwicklern und eine langjährige Aktivität im Umgang mit freien Software-Programmen kann Bull anwenderbezogene Infrastrukturen entwickeln, die es wiederum ermöglichen, dass geschäftliche Prozesse frei weiterentwickelt werden können;
(3) Bull sichert Daten und den Austausch von einem Ende bis zum anderen Ende der IT-Verbindung, so dass die Souveränität der Kunden geschützt wird.
Bull ist besonders stark in den Bereichen öffentliche Einrichtungen, Gesundheitswesen, Finanzwesen, Telekommunikation, Industrie und Verteidigung vertreten. Das Vertriebsnetz und die partnerschaftlichen Verbindungen erstrecken sich über mehr als 100 Länder.
Weitere Informationen bietet die Website www.bull.com.
Hintergrund ESI Group:
Die ESI Group entwickelt numerische Simulations-Software. Das Unternehmen leistete auf diesem Gebiet Pionierarbeit und gehört heute zu den weltweit führenden Anbietern von Programmen, die unter Berücksichtigung der physikalischen Werkstoffeigenschaften die Prototypen-Herstellung und industrielle Fertigungsverfahren simulieren. Die ESI Group hat ein zusammenhängendes Angebot von Anwendungsmöglichkeiten entwickelt. Damit können realitätsnah das Verhalten von Produkten bei Versuchen simuliert, Fertigungsverfahren entsprechend den verlangten Eigenschaften zur Anwendungsreife gebracht und die Auswirkung des Umfeldes auf die Nutzung bewertet werden. Die industriell bereits erprobten und in die Wertschöpfungskette zahlreicher Branchen integrierten Produkte sind eine einzigartige Lösung in der virtuellen Ingenieurtechnik, dem Virtual Try-Out Space oder VTOS, und ermöglichen es, die virtuelle Prototypenfertigung kontinuierlich und in Zusammenarbeit zu verbessern. Mit diesem integrierten Protokoll ist es einem Unternehmen möglich, mit jedem anderen zusammenzuarbeiten sowie mit Anwendungsmöglichkeiten zu nutzen, die von unabhängigen Software-Anbietern entwickelt wurden.
Die VTOS-Lösungen reduzieren beträchtlich Kosten und Entwicklungszeiten und bringen große Wettbewerbsvorteile mit sich, da die Herstellung von physischen Prototypen zunehmend entfällt. Die ESI Group erzielte im Geschäftsjahr 2005 einen Umsatz von etwa 62,2 Millionen Euro und beschäftigt mehr als 500 hochqualifizierte Spezialisten in einem weltweit mehr als 30 Länder abdeckenden Netz. Die ESI Group ist auf der Eurolist compartment C von Euronext Paris aufgeführt.
Weitere Informationen stehen auf der Website www.esi-group.com.
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