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Das GOLD der Heiligen Alchemie

Bild: Das GOLD der Heiligen Alchemie

(openPR) Kein Konzept ist so sehr missverstanden wie das Konzept der (Goldenen) Mitte. Am Beispiel der „Farbe“ Grau lässt sich das Konzept der Mitte gut erklären:

Um einen Grauton zu erhalten, müssen die „Farben“ Schwarz und Weiß „vermischt“ werden. Das nun hat den Nachteil, dass sich Weiß und Schwarz als individuelle „Farbe“ verlieren (müssen), denn im Grau sind Schwarz und Weiß also solche, also in ihrer Individualität, nicht mehr sichtbar (d.h. unterscheidbar) vorhanden. Das nun führt aus Gründen der Selbsterhaltung, - wie sie jedem lebenden System zu eigen ist -, dazu, dass sich Weiß und Schwarz wieder voneinander trennen (müssen), um sich erneut als individuelle „Farbe“ zu zeigen und zu behaup- ten, was natürlich wiederum dazu führt, dass der Grauton „sterben“ muss.



Dieser soeben dargestellte Prozess der Vermischung mit anschließender Notwendigkeit zur Polarisation ist das Muster des Selbstorganisationsprozesses sozialer Systeme, das der berühmte Biologe Humberto Maturana (Der Baum der Erkenntnis) mit dem Wort der „Autopoiese“ umschrieben hat. An einem Beispiel des Alltages nachvollzogen: Wenn zwei Menschen zusammenkommen, - ob sie nun eine Firma gründen oder “nur” eine Ehe eingehen -, wann immer und wo immer eine Vermischung ihrer Individualitäten stattgefunden hat, werden sich diese zwei Menschen früher oder später in Gegensatzpositionen polari- sieren (müssen). Das heißt: Aus dem ursprünglichen Miteinander wird aus Gründen der Selbsterhaltung früher oder später ein Gegeneinan- der werden (müssen).

Sobald sich also die Unterscheidung in die zwei Gegensatzpole verliert, verliert sich auch die Mitte, wobei es zwei Möglichkeiten gibt, wie sich die Unterscheidung verlieren kann, nämlich a) durch Abspaltung einer der beiden Seiten und b) durch eine endgültige Vermischung der beiden Seiten. Die Mitte aus Schwarz und Weiß ist also nicht Grau! Sie ist vielmehr eine Gleichung aus Schwarz & Weiß + Weiß & Schwarz mit dem Merkmal „unvereint-vereint“, was auch als sogenannte Ko-Existenz umschrieben wird.

Fazit:

Wenn sich die Mitte über zwei Seiten definiert, darf es also weder zu einer endgültigen Vermischung der beiden Seiten kommen, noch darf es zu einer Abspaltung einer der beiden Seiten kommen. Denn dann ist in beiden Fällen die Mitte - als logische Konsequenz aus den beiden Seiten - nicht mehr beGREIFBAR. Auf die „Farbe“ Grau (rück)bezogen: Wenn es entweder nur das Weiße oder nur das Schwarze gäbe, wie könnte dann je das Graue entstehen? Oder umgekehrt: Wenn es nur das Graue gäbe, wie könnten wir dann je wissen, dass im Grau das Weiße und das Schwarze enthalten sind.

Das alles mag auf den ersten Blick wie „Haarspalterei“ aussehen, in Bezug auf die menschliche Evolution ist das richtige Verständnis vom Konzept der Mitte jedoch essentiell. Im Einzelnen:

1)
In der Goldenen Mitte ruht das Glück, so besagt es ein deutsches Sprichwort. Die Goldene Mitte ist das Hauptziel der sogenannten Heiligen Alchemie. Damit ist im wortwörtlichen Sinn ein Veredelungsprozess angesprochen, d.h. ein minderwertiges Metall wird in Gold verwandelt. Auf die menschliche Evolution übertragen ist der Prozess der Qualitätsbildung gemeint. Eine Quantität wird zur Qualität durch einen inneren Wertzuwachs, der einen inneren Wandlungsprozess, - also eine Transformation -, bedingt. Hegel nannte das den „Umschlag“. Dieser Umschlag ist also das Ziel, - die Absichtslinie / Vorbestimmung -, menschlicher Evolution.

2)
Menschliche Evolution basiert a) auf dem freien Willen und b) auf einer Qualitätsbildung (s.o.), was inzident aa) eine Wahlmöglichkeit voraussetzt und bb) eine Hierarchie in „höherwertig“ und „niederwertig“ verlangt. Da sich die Mitte über zwei Seiten definiert, die sich weder vermischen noch voneinander abspalten dürfen (s.o.), braucht es also die zwei Seiten der „Gold-Medaille“, die in einem Verhältnis von höherwertig und niederwertig zueinander stehen. Als Beispiele seien hier genannt: Qualität versus Quantität oder Sein versus Haben.

3)
Der Raum, wo sich die zwei Seiten der „Gold-Medaille“ begegnen können, ohne sich zu vermischen, ist der Raum der Interferenz. Interferenz bedeutet, dass sich zwei (Energie)Wellen „nur“ überlagern. Der Interferenzbereich entspricht dem Graubereich im Beispiel eingangs, der a) als logische Konsequenz aus dem Zusammenkommen von Weiß und Schwarz gebildet ist und b) nur solange existiert, als auch Weiß und Schwarz existieren.

Im Schaubild von oben ist links ein Kreis dargestellt, der ganz und gar mit weißer „Farbe“ angefüllt ist: DER TAG. Rechts ist ein zweiter Kreis abgebildet, der ganz und gar mit schwarzer „Farbe“ angefüllt ist: DIE NACHT. In der Mitte überlappen sich beide Kreise: DIE DÄMMERUNG.

Und nur mal angenommen, es gäbe keinen rhythmischen Wechsel zwischen Tag und Nacht, was wird ein Mensch dann über die Dämmerung denken? Ja genau. Dass sie existiert. Dass sie ganz alleine aus sich selbst heraus existiert. Ein Mensch wird also nicht (mehr) auf den Gedanken kommen (können), dass es sich bei der Dämmerung “nur“ um die Existenz einer „Schnittmenge“ handelt, die vom Zusammenkommen bzw. Zusammenbleiben aus Tag und Nacht abhängig ist.

Nun, wir leben aber in einer Zeit, in der es den rhytmischen Wechsel zwischen Tag und Nacht für alle sichtbar und begreifbar gibt. Die DÄMMERUNG als unabhängige Existenz zu begreifen, ist also schlichtweg der „falsche“ Blick.

4)
Und jetzt kommt es darauf an. Auf was? Auf das richtige Verständnis vom Konzept der (Goldenen) Mitte. Ein Mensch, der nur das Graue sieht, - das ist der Mensch mit dem „falschen“ Blick (s.o.) -, wird niemals auf den Gedanken kommen, im Graubereich zu einer Höherentwicklung eingeladen, d.h. zu einer Wahl zwischen Weiß und Schwarz aufgerufen zu sein. Ein Mensch also, der das Konzept der Mitte als Vermischung missversteht oder in einer Polarisation d.h. in der Abspaltung einer der beiden Seiten „verhaftet“ ist, geht am menschlichen Evolutionsziel vorbei und kann damit auch nie das Glück der Goldenen Mitte erfahren, wie auch die Menschheit als Kollektiv, - solange sie am menschlichen Evolutionsziel vorbei schaut -, nie eine Veränderung ihres derzeitigen Realitätskonstruktes erreichen kann.

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