(openPR) 1. Einleitung
In Zeiten von COVID-19 werden die Marktmechanismen durch die Maßnahmen der Landesregierungen nahezu außer Kraft gesetzt. Die aktuelle Lage wird von den Unternehmen etwas besser beurteilt. Die deutsche Wirtschaft sieht Licht am Ende des Tunnels. Die Frage allerdings, ob eine 2. Welle der Corona Pandemie kommt, kann gegenwärtig nicht ausgeschlossen werden, zumal die Zahl der Neuerkrankungen Ende Juli wieder gestiegen ist.
Klammert man die gegenwärtige Situation aus, so ist es für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens unter normalen Bedingungen eminent wichtig, seine relevanten Zielgruppen gezielt und erfolgreich anzusprechen. Eine Voraussetzung dafür ist deren Informationsverhalten bzgl. der Medienauswahl zu kennen. In der Studie „Fit für die Zukunft - Steigende Anforderungen an die Lagerlogistik“ bewerteten 230 Befragte vorgegebene Medien, die sie als Quellen nutzen, um sich über Themen der Lagerlogistik, z.B. Kommissionerlösungen zu informieren.
3 Medien imponieren mit hohen Nutzungswerten von über 80%. Dazu zählen mit 82,7% der Nennungen die Fachzeitschriften mit logistischem Themenschwerpunkt (Platz 3). Einen Rang besser liegt das Item Lagerbesichtigungen mit 83,5% der Angaben. Rang 1 unter den Informationsquellen nimmt die LogiMAT mit 88,5% ein, auch wenn diese 2020 nicht stattgefunden hat.
2. Die Player im Marktsegment Kommissioniersysteme
Die Forderungen an eine Kommissionierlösung sind einfach definiert. Sie muss schnell und fehlerfrei funktionieren und kostengünstig sein. Hohe Anfangsinvestitionen lassen sich nur dann rechtfertigen, wenn eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen erreicht wird bzw. sich die Prozesse optimieren lassen.
Als primäre Ziele des Kommissionierprozesses werden die Null-Fehler-Kommissionierung und die Verkürzung der Kommissionierzeit definiert, nach dem Motto, je schneller ein Auftrag fehlerfrei kommissioniert wird, desto kostengünstiger ist das Gesamtprodukt.
Die Kommissioniersysteme (manuell und automatisiert) mit denen Kundenaufträge kommissioniert werden, sind unterschiedlich. Sie sind abhängig von der Auftragsmenge, der Artikelzahl, der Artikelbeschaffenheit, der Gängigkeit der Artikel sowie der Lagerstrategie.
Die Bereitstellung der Ware, also auf welche Art und Weise die Güter dem Kommissionierer bereitgestellt werden, kann auf zwei unterschiedliche Arten erfolgen
• Statische Bereitstellung: Mann-zur-Ware
• Dynamische Bereitstellung: Ware-zum-Mann
Von den Kommissionierprinzipen erreicht das System Person zur Ware die größte Bedeutung (62,9%), gefolgt von Ware zur Person mit 33,7%.
Für die Auswahl der Kommissioniermethode spielen verschiedene Kriterien eine entscheidende Rolle, denn je nach Lagerstruktur, Branche, Lärmpegel, Artikelgewicht etc. unterscheiden sich die Anforderungen sowie der Nutzen der unterschiedlichen Verfahren.
Welches manuelle Kommissionierverfahren für welche Lagergröße am besten geeignet ist, hängt von der jeweiligen Lager- und Artikelstruktur, der Branche sowie den generellen Bedingungen im Lager ab, wie z.B. den Umgebungsgeräuschen.
Dabei gilt es eine möglichst geringe Fehlerquote bei einer hohen Pickrate zu erzielen.
Unternehmen, die in Kommissioniersysteme investieren wollen, dürften sich dafür interessieren, welche Anbieter dem Anforderungsprofil des „idealen“ Lieferanten am besten entsprechen. Der direkte Vergleich der Anbieter von Kommissionierlösungen mit ihren Kundenzufriedenheitsprofilen ist für die Auswahl des „richtigen“ Lieferanten besonders aussagekräftig.
Der vollständige Artikel ist als Download unter https://www.gmp-muenchen.de zu finden.









