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Zuviel Zucker macht anfälliger für Depressionen

17.07.202009:51 UhrGesundheit & Medizin
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Zuviel Zucker macht anfälliger für Depressionen
Zuviel Zucker macht anfälliger für Depressionen

(openPR) Die übermäßige Aufnahme von Zucker (inkl. Zusätze in Fertigwaren) ist mit einer Reihe von negativen gesundheitlichen Folgen verbunden. Bisher wurden dabei die Wirkungen auf das Risiko für psychische Krankheiten nur wenig untersucht, nun wertete ein Forscherteam den aktuellen Kenntnisstand dazu aus. Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Hinweise darauf, dass ein hoher Zuckerkonsum eine Reihe von metabolischen, entzündlichen und neurobiologischen Prozessen auslöst.

Das ist auch für das Auftreten von Depressionen und ihren Verlauf wichtig. Dazu gehören u.a. systemische Entzündungen, eine gestörte Darm-Mikrobiota, gestörte Abläufe im Stoffwechsel von Dopamin (wichtiger Neurotransmitter), Insulinresistenz, oxidativer Stress und AGEs (Advanced Glycation Endproducts). Entsprechend könnte ein zu hoher Zuckerkonsum die Anfälligkeit für schwere depressive Störungen erhöhen.

Quelle
Daniel J. Reis et al., The depressogenic potential of added dietary sugars. In: Medical Hypotheses, online 10.10.2019, doi: 10.1016/j.mehy.2019.109421.

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Ballaststoffe wirken auf Depressionen ein
Ballaststoffe gehören zu einer gesunden Ernährung, sie wirken besonders vorteilhaft auf die Darm-Mikrobiota. Sie könnten auch auf Depressionen und Entzündungen einwirken, doch die möglichen Ursachen dafür sind bisher nicht näher untersucht. Forscher stellten dazu die aktuellen Kenntnisse vor. Eine ballaststoffreiche Ernährung kann möglicherweise Entzündungen senken, indem sie den pH-Wert und die Durchlässigkeit des Darms positiv beeinflusst.

Dadurch verringern sich Entzündungsstoffe, das kann sich auf die Konzentration von Neurotransmittern und Symptome von Depressionen auswirken Eine gute Aufnahme an Ballaststoffen könnte entsprechend dazu beitragen, entzündliche und depressive Erkrankungen zu verringern.

Quelle
Olivia G. Swann et al., Dietary fibre and its associations with depression and inflammation. In: Nutrition Reviews Vol. 78, Nr. 5, 2020, S. 394-411, doi: 10.1093/nutrit/nuz072.

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