(openPR) In der Nacht vom 19. auf den 20. Juni 2020 fand im Rahmen des GOLD-Programms von Hermann Scherer in Wiesbaden der 2. internationale Speaker Slam statt. Redner aus mehr als 9 Ländern kamen drei Tage zusammen. Es sollte, nach Weltrekorden in New York, Frankfurt, Wien, Hamburg und Stuttgart, ein neuerlicher Weltrekord in Wiesbaden aufgestellt werden.
Mit dabei war Wolfgang Schmid aus der Metropolregion Nürnberg. Der Diplomingenieur und Erfinder konnte sich aufgrund seiner umfangreichen Erfahrung beim Auftritt vor Publikum für diesen Wettbewerb qualifizieren. Er punktete durch seine Souveränität und die Fähigkeit die Menschen mit seinen Worten mitzunehmen und zu begeistern. Sein Anliegen, die Innovationskraft von Deutschland zu heben, war dabei außergewöhnlich groß.
Die exakt 4 Minuten Redezeit, die jedem der insgesamt 72 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Verfügung stehen, füllt Wolfgang Schmid aus mit seinem Hauptthema, das ihn auch in seinem Alltag ständig begleitet: Innovation.
Innovationen sichern unseren Lebensstandard hier in Deutschland, wenn diese von vielen Menschen auf der Welt nachgefragt werden.
Innovationen verbessern unseren Lebensstandard, wenn sie Probleme lösen, die bisher noch nicht oder nicht so gut gelöst worden sind.
Und das Schaffen von Innovationen regt unseren Geist zu kreativen Höchstleistungen an, was Wolfgang Schmid aus eigener Erfahrung sehr gut kennt. Er hat für einige Erfindungen im IT-Bereich Patente erhalten.
In seiner Ansprache führt er jedoch aus, dass die Innovationskraft Deutschlands und Europas in den letzten Jahrzehnten stark gelitten hat.
So findet sich in den Top 10 der wertvollsten Unternehmen der Welt kein einziges deutsches, ja nicht einmal ein europäisches Unternehmen.
Diese Liste wird von 7 amerikanischen Unternehmen dominiert (Apple, Microsoft, Google, Amazon und Facebook). Und mittlerweile sind sogar 2 chinesische Unternehmen in diese Liste vorgestoßen!
Wie er ausführt, ist selbst die große Anzahl an Patentanmeldungen, die jedes Jahr in Deutschland eingereicht werden (2019 mehr als 67000!), leider kein Zeichen mehr dafür, dass unsere Innovationskraft besonders hoch wäre.
Das liegt daran, dass wir uns auf Althergebrachtes konzentrieren: den klassischen Maschinenbau. Der weitaus größte Teil der Patentanmeldungen fällt in diesen Bereich.
So gut wir in diesem Sektor sind, so wenig tragen wir aber in jenen Bereichen bei, in denen heute das große Geld verdient wird: IT und Internet.
Die Diskrepanz wird deutlich, wenn man die TOP 100 der wertvollsten Unternehmen der Welt nimmt:
Apple als das weltgrößte Technologieunternehmen liegt auf Platz 2 und hat einen Börsenwert von 1,1 billionen € (!!).
Das größte deutsche Technologieunternehmen ist SAP auf Platz 49 mit einem Börsenwert von
147 mrd.€ oder gerade mal 13% des Wertes von Apple.
Die Frage, wie die Innovationskraft Deutschlands angehoben werden kann, beantwortet er mit einem Bezug zu John F. Kennedy. Der hatte es in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts geschafft, seine Nation durch das Ziel einer Landung auf dem Mond, zu Höchstleistungen anzuspornen.
Ein ähnlich großes Ziel, so die Ausführungen von Wolfgang Schmid, braucht es auch für Deutschland. Und dieses Ziel muss mit mehr Offenheit für Neues und, weniger Skepsis einher gehen.
Auf der Bühne in Wiesbaden entlässt er sein bewegtes und begeistertes Publikum mit den sehr nachdenklichen Worten: „Innovation ist keine Garantie gegen scheitern, aber ohne Innovation ist scheitern garantiert!“
Am Ende des Abends, fast fünf Stunden später, steht ein weiterer Weltrekord in den Büchern. Und der gebürtige Wiener und Wahl-Lindelburger (Landkreis Nürnberg), ausgezeichnet mit dem Speaker Award und nun Mit-Inhaber des Weltrekords, ist erleichtert, bewegt und auch stolz über das Erreichte.
Wolfgang Schmid wird dem Publikum nicht nur wegen seines sehr zum Nachdenken anregenden Vortrages noch lange in Erinnerung bleiben. „Erfinde die Zukunft“ ist sein Motto und er macht sein Thema, die Innovation, auch für sich selbst zum Programm. Er sucht nach dem Ungewöhnlichen, dem Nicht-Alltäglichen, dem was aus dem Rahmen fällt. Und das lässt sich an einem winzigen Detail erkennen, dass ihn vom Alltäglichen abhebt: er benutzt orangefarbene Schuhbänder ;-)











