(openPR) In unserer Welt voller Chemie und Technik kann es trotz strenger Sicherheitsvorschriften jederzeit geschehen: Giftige Chemikalien treten aus, ein Kessel explodiert oder gefährliche Stoffe geraten in Brand.
Für den zertifizierten Meisterbetrieb Natusch & Thiedemann Siloreinigung GbR mit der Spezialisierung Silo,- Tank,- und Anlagenkletterei sind chemische Anlagen mit ihren Herausforderungen ein alltägliches Betätigungsfeld.
Sicherheit, Arbeits- und Unfallschutz stehen für die Siloreiniger daher an erster Stelle.
Dessen Erhaltung und Optimierung verlangt jedoch regelmäßiges Üben.
Am 09.06.2020 organisierte die Natusch & Thiedemann Siloreinigung GbR gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk und dem DRK eine Chemietankhavarieübung. Dem unterschiedlichen Anforderungsprofil entsprechend, gliederte sie sich in zwei Abschnitte: erstens in die Beseitigung einer Chemietankleckage mit Austritt eines toxischen und umweltgefährdenden Chemieprodukts, zweitens in die Höhensicherung und Begehung einer Tankanlage sowie die Rettungsanalyse durch diese Firma.
Zum Übungsbeginn morgens um 7 Uhr wurde, dargestellt durch fluoreszierendes Wasser, ein Austritt von 60%igem Ammoniak simuliert.
Nach Auslösung des Alarms erfolgte die Einweisung der Einsatzkräfte. Zehn Spezialisten der Siloreinigung Natusch, des THW und des DRK eilten zum Einsatzort. Der vorgefundenen Situation entsprechend, wurde die Übung unter externer Atemluftversorgung durchgeführt. Die sogenannte simulierte Kontamination einer Einsatzkraft, also deren angenommener unmittelbarer Kontakt mit dem giftigen Ammoniak, diente als zusätzliche, aber durchaus realistische Erschwernis.
Sofort wurde die Erstbehandlung der verletzten Person durchgeführt, unmittelbar begleitet von deren Stabilisierung.
Nach der Bereichsabsperrung des Übungsgeländes nahm Herr Natusch, Chef des Siloreinigungs-Unternehmens, eine Gefährdungseinschätzung und eine grundsätzliche Analyse der vorgefundenen Situation vor. Als notwendig erwies sich zunächst der Aufbau von technischen Messeinrichtungen zur Grenzwertüberwachung. Durch die Gewinnung genauer Angaben über die Schadstoffkonzentration am Einsatzort sollte die Gefährdung weiterer Menschen ausgeschlossen werden.
Zur Entschärfung der durch austretendes Ammoniak eingetretenen Gefahrensituation widmeten sich die Spezialkräfte von Siloreinigung Natusch, THW und DRK anschließend der Beseitigung der Leckage an der Tankanlage. Weiterhin bereiteten sie die Umfüllung des Tankinhalts in einen intakten Behälter vor.
Das Umfüllen selbst erfolgte unter Berücksichtigung der eventuell eintretenden chemischen Prozesse. Hierzu wurde eine ständige Temperaturüberwachung durchgeführt.
Nach der Dekontamination bzw. Neutralisation der Umgebung konnte die Einsatzleitung gegen 14 Uhr die erfolgreiche Eindämmung des Ammoniakaustritts verkünden.
Im zweiten Teil der Übung widmeten sich die beteiligten Kräfte zunächst dem Aufbau eines Höhensicherungssystems unter redundanten Gesichtspunkten. Zur Vorbereitung der Tankanlagenbegehung erfolgte als weitere wichtige Maßnahme die Installation einer redundanten Atemluftversorgung. Nach der „Herstellung schneller Rettungsmaßnahmen zur Bergung aus großer Höhe“ bestiegen die Spezialkräfte den Tankinnenbereich. Dabei berücksichtigten sie zu jedem Zeitpunkt alle erforderlichen Schutzkomponenten. Im Anschluss an eine UV Lichtanalyse sowie die Überprüfung der Behälterstabilität beseitigten die Einsatzkräfte die angenommene Störung. Gegen 18 Uhr verkündete die Einsatzleitung das erfolgreiche Ende der Übung.
Noch konnten sich die Mitarbeiter der Natusch & Thiedemann Siloreinigung GbR und des THW jedoch nicht auf den Nachhauseweg begeben. So galt es für sie noch, die für den Einsatz verwendete Ausrüstung abzubauen und auf die Fahrzeuge zu verladen. Auf einer Abschlussbesprechung wurden jede einzelne Einsatzmaßnahme analysiert sowie die Videomitschnitte ausgewertet.
Für die Spezialisten der Firma Natusch & Thiedemann Siloreinigung GbR, des THW und des DRK ging damit ein ereignisreicher und für die allgemeine Sicherheit wichtiger Tag zu Ende. Einmal mehr erwies sich die Natusch & Thiedemann Siloreinigung GbR als unentbehrlicher Partner bei anspruchsvollen Einsätzen an chemischen Anlagen.
Vor allem durch ihre vielseitigen Qualifikationen empfiehlt sich das Unternehmen selbst für internationale Aufträge renommierter Chemiebetriebe.
Die Firma engagiert sich darüber hinaus finanziell in verschiedenen Bereichen. Zuwendungsempfänger sind derzeit das Deutsche Rote Kreuz, die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei, das Technische Hilfswerk, der Förderverein für Kinder in Bedrängnis sowie die staatlich anerkannte Blindenwerkstatt Bayerwald.
Durch die Unterstützung dieser Non-Profit-Organisationen möchte die Natusch & Thiedemann Siloreinigung GbR einen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation bedürftiger Menschen, vor allem von Kindern leisten.
https://www.tnt-reinigung.de




