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Energiefresser bereits bei der Besichtigung erkennen

21.11.200613:40 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Nicht nur Lage und Preis zählen bei der Haus- und Wohnungssuche - auch energietechnische Aspekte spielen bei der Wahl eine immer größere Rolle. Immobilien.NET zeigt, wie man bereits bei der Besichtigung mögliche Energiefresser lokalisieren kann.



Noch nie zuvor lag effiziente und kostengünstige Energienutzung so im Trend wie heute. Trotzdem: Bei der Immobilienbesichtigung wird das Energiethema oft unzureichend behandelt. Dabei können Haus- und Wohnungssuchende mit einfachen Tricks eine erste Bestandsaufnahme vornehmen.

Heizung auf dem Prüfstand

Bis zu 80 Prozent des gesamten Haushalts-Energieverbrauchs sind aufs Heizen zurückzuführen. Dem Heizsystem sollte daher beim Lokalaugenschein besondere Aufmerksamkeit gelten - vor allem bei Immobilien älteren Semesters. Wie ist der Gesamtzustand? Wirken Heizung und Heizkörper neu oder eher überholungsbedürftig? Stellen Sie dem Makler kritische Fragen, etwa, wann die Heizung installiert, ob die Heizkörper erneuert und wann das Gerät zuletzt gewartet wurde. Wird das Haus über eine Hauszentralheizung versorgt, können Sie sich zusätzlich die letzte Heizkostenabrechnung zeigen lassen.

Auch nach dem Einzug, können Sie mit einfachen Mitteln Heizkosten sparen. Zum Beispiel durch regelmäßige fachmännische Wartung. Ein schlecht gewartetes Heizgerät kann laut Informationen von Wien Energie bis zu 20 Prozent mehr Energie verbrauchen. Auch verstellte Heizkörper bringen schlechtere Leistung. So sollten beispielsweise keine Möbel vor den Heizkörpern stehen und lange Vorhänge den Heizkörper nicht verdecken, da sie die Wärme vom übrigen Raum abschirmen. Achten Sie auch darauf, dass Ihre Heizkörper gut entlüftet sind.

Keine Energie zum Fenster hinauswerfen

Auch den Fenstern sollte man bei der Besichtigung genaues Augenmerk schenken. Erfolgt die Besichtigung in der kalten Jahreszeit, können Sie leicht prüfen, ob hier mögliche Energiefresser lauern. Wie kühl fühlt sich die Fensterscheibe an, ist beim Rahmen oder in der Nähe der Dichtungen leichte Zugluft spürbar, sind an der Außenseite Rollläden vorhanden? Ebenfalls entscheidend sind auch hier die richtigen Fragen an den Makler, etwa ob bei den Fenstern Wärmeschutzglas verwendet oder wann die Fenster erneuert wurden. Oft kann man bereits am Baujahr des Fensters seine Energie-Effizienz einschätzen. So entsprechen beispielsweise Verbundfenster (üblicherweise in den 70ern verwendet) und Isolierglasfenster (typische Verglasung der 80er) schon lange nicht mehr dem Stand der Technik. Um auch nach dem Umzug Energie zu sparen, ist es ratsam, nachts die Vorhänge und – wenn vorhanden – die Rollläden zu schließen.

Übrigens: Kalte Luft kann auch durch Steckdosen und Schalter in die Wohnräume eindringen. Prüfen Sie daher, ob vor den Stromauslässen Zugluft fühlbar ist.

Beim Wasser sparen

Achten Sie bei der Haus- oder Wohnungsbegehung auch darauf, wie weit die sanitären Einrichtungen von Boiler oder Durchlauferhitzer entfernt sind. Prinzipiell gilt: Je kürzer die Warmwasserleitung, desto höher der Energiesparfaktor. Sind diese Baulichkeiten nicht gegeben und entscheiden Sie sich trotzdem für das Objekt, können auch mit anderen Methoden Energie sparen. Etwa indem Sie nur das Wasser aufheizen, das Sie tatsächlich brauchen. Auch Durchflussreduzierer und regulierbare Duschköpfe helfen beim Sparen.

Heimliche Stromfresser vermeiden

Energie-Experten empfehlen, neben den offensichtlichen auch die "heimlichen" Energiefresser im Haushalt zu reduzieren. Auch wenn das Ziehen des Steckers nicht immer möglich ist, da einige Geräte (z.B. digitale Wecker) auf permanente Stromzufuhr ausgelegt sind, sollte man so viele Elektrogeräte wie möglich vom Stromkreis kappen, wenn sie nicht gebraucht werden. Angefangen bei Ladegeräten von Handy und Notebook über den Drucker und die Mikrowelle bis hin zum Computermonitor und dem Satellitenreceiver – all diese Geräte verbrauchen stetig, wenn auch nur in kleinen Mengen Energie.

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