(openPR) Verschiedene Arbeiten im Beet sowie die Bewässerung von Rasen und Pflanzen stehen im Mittelpunkt der sommerlichen Gartenpflege. Hier kommt es allerdings auf das richtige Maß an. Und auch damit es länger und schöner blüht, sind ein paar Tipps zu beherzigen.
Gartenbesitzer freuen sich über das schöne Sommerwetter, haben aber gerade bei längeren Trockenperioden viel zu tun: Die Pflanzen, insbesondere der Rasen, benötigen mehr Wasser, und die Freude an der Blütenpracht im Beet kann man mit der richtigen Pflege verlängern. Vor allem Stauden blühen nämlich ein zweites Mal. Um die Bildung neuer Blüten anzuregen und einen formschönen Wuchs zu unterstützen, müssen vertrocknete Blüten und Triebe regelmäßig entfernt werden. Bei Sporn- und Dreimasterblume sowie Steppensalbei wählt man eine Schnittstelle eine Handbreit über dem Boden. Andere Staudenarten wie Katzenminze, Storchschnabel und Frauenmantel kann man aber auch vollständig zurückschneiden, wodurch sie besonders dicht nachwachsen. Damit Phlox und Sonnenauge neue Blüten bilden, reicht es aus, lediglich die verwelkten Rispen zu entfernen. Neben Stauden sollten auch Rosen zurückgeschnitten werden, wenn sie zu einer Sorte gehören, die immer wieder neue Knospen bilden. Das gleiche gilt für Bodendecker wie Zwergmispel, Johanniskraut und Efeu: Ein Rückschnitt führt dazu, dass Triebe dicht verzweigt nachwachsen und so die Verbreitung von Unkraut erschweren. Wer bereits die Bepflanzung für das nächste Frühjahr plant, kann jetzt durch Ableger und Stecklinge Blühpflanzen wie Nelken, Blauregen oder Clematis selbst vermehren.
Zur Pflege des Gartens gehört im Juli zudem eine ausreichender Bewässerung. Generell gilt, dass man Pflanzen besser nicht zu häufig mit wenig Wasser, sondern weniger und dafür intensiver gießt. Ist der Boden sehr trocken, muss besonders darauf geachtet werden, dass das Wasser auch die tiefer liegenden Wurzeln der Pflanzen erreicht. Deswegen sollte man nicht direkt auf das Blattwerk gießen, sondern die Erde um die Pflanze und wählt als Zeitpunkt am besten den Morgen oder Vormittag. Dem Rasen sieht man eine falsche oder nicht ausreichende Bewässerung sofort an. Der Sprenkler kann in Trockenperioden alle drei bis vier Tage eine Stunde lang laufen gelassen werden. Um Verbrennungen nicht noch zusätzlich zu fördern, ist es wichtig, den Rasen im Sommer nicht zu kurz zu mähen.
Quelle: https://www.bartos-galabau.de/gartentipps-fuer-den-sommer/










