(openPR) Vor fast 2 Jahren wurde von der Inselregierung eine Gesetzgebung erlassen, die den Umgang von Neubauten in den Gemeinden regelt. Es wurde ein Zeitraum von 2 Jahren für die Umsetzung und Einbindung des Haupt-Bauregulierungsplan in die lokalen Gemeinden gesetzt. Keine einzige Gemeinde hat dies in den letzten 2 Jahren gemacht, die Frist läuft in einem Monat aus.
In diesem Haupt-Bauregulierungsplan sind unter anderem die Vorgaben für neue Golfplätze und angrenzende Immobilienangebote geregelt. Die Regierung geht nun eine erneute Offensive, denn es mache keinen Sinn, Regulierungen zu erlassen, an die sich die Gemeinden dann nicht halten. Die neue Offensive verspricht bevorzugte Behandlung für Gemeinden, die sich an den Haupt-Bauregulierungsplan halten.
Das Wasserproblem ist durchaus realistisch, obwohl täglich Millionen Liter geklärtes Wasser ins Meer laufen. Das Problem des Kläranlagen-Wassers liegt nicht nur in der Masse, sondern auch in der Qualität. Im Sommer brauchen die Golfplätze viel mehr Wasser als in den anderen Jahresabschnitten. Genau dann sind die Kläranlagen überfordert und liefern schlechte Wasserqualität, der nicht mal die Fische trotzen können.
Dürften neue Golfplätze nur noch in Gemeinden erbaut werden, die genügend Wasserreserven bieten können? Oder in Gemeinden, in denen die Kläranlagen auch die notwendige Technik besitzen, um Wasser in grossen Mengen in brauchbarer Qualität liefern zu können?
Die Gemeinden mit PP-Regierung sind die Ersten, die Interesse an neuen Golfplatz-Vorhaben haben. Neue Arbeitsplätze, Aufwertung der Umgebung, neue Immobilien die Steuern abliefern usw. Der Rattenschwanz der Einnahmen ist lang. Nicht zu erwähnen, dass die Gemeinde mit einem guten Golfprojekt an Image gewinnt.
Die Regierung muss also Mittel und Wege finden, das Wasserproblem unter Kontrolle zu bekommen. Eine Involvierung der Grünen in den Golfplatzbau wäre ein weiteres notwendiges Mittel, um die Flora und Fauna auf dem Golfplatz möglichst intakt zu lassen und anstatt Oposition von allen Seiten zu bekämpfen, Zustimmung zu bekommen.
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