(openPR) Damit Gäste und Gastgeber einen entspannten Grillabend erleben, ist einiges an Vorbereitung nötig. Gas oder Holzkohle, Fleisch oder Gemüse - oft herrscht in vielen Punkten Ratlosigkeit. Mit den richtigen Hintergrundinformationen und etwas Organisation wird der Abend jedoch schnell zum Erfolg.
Grillen gilt immer noch als Männerdomäne, dabei haben auch frauen durchaus Spaß daran - auch wenn die Speisen dann oftmals etwas leichter, fettärmer und gesünder ausfallen dürfen. Obwohl bevorzugt im Sommer gegrillt wird, gibt es generell keine jahreszeitlichen Beschränkungen. Im Winter verlängern sich lediglich Aufheiz- und Garzeit, das Grillgut wird schneller kalt und der Aufenthalt im Garten ist weniger gemütlich. Warmes Wetter eignet sich für eine Grillparty demnach am besten. Bei der Wahl des richtigen Platzes müssen Sitzgelegenheiten, Deko, Beleuchtung sowie Ausweichmöglichkeiten für schlechtes Wetter berücksichtigt werden. Damit es am Abend keine langen Gesichter gibt, sollten die individuellen Bedürfnisse der Gäste nicht vernachlässigt werden - insbesondere von Vegetariern, Veganern, Allergikern und auch Kindern. Beim Essen selbst sowie Getränken kommt eine große Auswahl für jeden Geschmack gut an. Versteht man sich mit den Nachbarn, können auch diese mit eingeladen werden. Oft arten Grillabende nämlich in Streit aus, denn auch wenn man einen eigenen Garten hat, muss auf Nachtruhe geachtet werden. Außerdem darf es nicht zu Belästigung durch Qualm kommen. Hat man einen Balkon, ist die Nähe zu gleich mehreren Nachbarn noch geringer. Bevor man einen Grill kauft, lohnt sich ein Blick in Mietvertrag und Hausordnung, ob Grillen überhaupt erlaubt ist. Wenn ja, entscheidet man sich am besten für einen Elektrogrill, weil sie kaum Rauch bilden. Des Weiteren sind sie einfach zu bedienen, verursachen wenig Schmutz, brauchen nicht lange zum Aufheizen und die Temperatur kann einfach geregelt werden. Viele Grillfans schwören indes auf Holzkohle - allein wegen der besonderen Atmosphäre, dem Geschmack und weil man sie beliebig platzieren kann. Die Nachteile neben viel Rauch sind, dass Kohle rund 30 Minuten zum Aufheizen sowie lange zum Abkühlen benötigt und die Temperaturkontrolle sich schwierig gestaltet. Die dritte Möglichkeit ist ein Gasgrill, der schnell einsatzbereit ist und direktes wie kontaktloses Grillen ermöglicht. Nachteil sind hier eine eingeschränkte Mobilität und ein unhandlicher Umgang wegen der schweren Gasflasche. Gänzlich verzichten sollte man auf Einweggrills, die schlecht für die Umwelt sind und auch von der Geschmacksqualität nicht überzeugen. Besonders eindrucksvoll wird der Grillabend mit einer Feuerstelle oder besonderen Grillvarianten wie Schwenk-, Lavastein- oder Kugelgrill.
Viele Menschen sind überrascht, welche Lebensmittel auf den Grill kommen können: Neben Fleisch, Geflügel und Würstchen sind dies auch Fisch und Meeresfrüchte, Grillkäse, Tofu, Gemüse und sogar Obst. Verschiedene Marinaden und Beilagen runden das Geschmackserlebnis ab und können häufig schon vorher zubereitet werden. Vor allem, wenn es warm ist, sollte man auf empfindliche Zutaten wie Mayonnaise lieber verzichten und mit Abstand immer nur so viel grillen, wie verzehrt werden kann. Von Brandbeschleunigern und gefährlichen Anzündhilfen gilt es beim Grillen die Finger zu lassen - sie bergen ein hohes Verletzungsrisiko. Löschmittel sollten für den Notfall trotzdem immer in der Nähe sein. Asche und Kohlereste können auch Tage nach dem Grillabend noch Glutnester bilden und kühlen deshalb am besten mindestens drei Tage aus. Die Reinigung des Grills erfolgt möglichst zeitnah nach der Grillparty mit Wasser, Seifenlauge oder mildem Spülmittel und einem weichen Lappen oder Schwamm. Wer im Winter nicht grillen möchte, verstaut den Grill an einem trockenen Ort. Lediglich die Gasflasche eines Gasgrills sollte sicherheitshalber draußen gelagert werden.
Quelle: https://spadeluxe.de/grillen-im-garten-der-ultimative-grill-guide/












