(openPR) Die SAPV Rhein-Ruhr versorgt schwerstkranke Menschen bis zum Lebensende in ihrer gewohnten Umgebung
Duisburg, 20.05.2020. Menschen mit einer schwerwiegenden Erkrankung, deren letzter Lebensabschnitt angebrochen ist, wünschen sich sehr häufig ein noch weitestgehend selbstbestimmtes Leben. Diese Menschen in ihrer vertrauten Umgebung zu betreuen, stellt sich jedoch bisweilen als große Herausforderung dar - für Betroffene wie auch für deren Angehörige. “Was Menschen im letzten Lebensstadium benötigen, ist eine ambulante Versorgung, die sich auf ihre besonderen Bedürfnisse spezialisiert hat”, weiß Alexandra Rot, Geschäftsführerin der SAPV Rhein-Ruhr, die mit ihrem Team aus angestellten Ärzten und Pflegekräften eine derartige SAPV Palliativ-Versorgung leistet. Ziel ist es, die Betroffenen bis zuletzt in ihrer gewohnten Umgebung zu betreuen und eine ungewollte Krankenhauseinweisung zu vermeiden. Ob zu Hause oder in einer Pflegeeinrichtung.
Ein Netzwerk aus Experten für individuelle Bedürfnisse
Das Team der SAPV Rhein-Ruhr - der "Spezialisierten ambulanten Palliativ-Versorgung" - gewährleistet die Versorgung von Betroffenen und deren Angehörigen 24 Stunden täglich über das gesamte Jahr hinweg. Zum Leistungsspektrum gehört die ganzheitliche Behandlung von Schwerstkranken mit komplexen Krankheitssymptomen, um ihre Lebensqualität zu verbessern bzw. zu erhalten und ihre Symptome so gut es geht zu lindern. Das Versorgungsgebiet erstreckt sich über den gesamten Duisburger Raum. Die Besonderheit des SAPV-Teams ist, dass es eng mit dem betreuenden Hausarzt und dem eingesetzten Pflegedienst zusammenarbeitet und einen 24h-Bereitschaftsdienst für Notfallsituationen bietet. Der Hausarzt bleibt als langjährige Vertrauensperson an der Behandlung und Betreuung beteiligt. “Wir ersetzen die vorhandenen Vertrauenspersonen aus Medizin und Pflege nicht”, betont Rot und verweist darauf, wie wichtig es für den Patienten ist, auf eingespielte Strukturen nicht mehr verzichten zu müssen. “Im Gegenteil: Wir ergänzen die bereits vorhandene Pflege und Versorgung um unsere palliativmedizinischen Erfahrungen, verzahnen unsere Leistungen mit denen der Kollegen und entlasten sie dadurch gezielt. Auf diese Weise entsteht für jeden Patienten ein ganz persönliches Expertennetzwerk, das den Bedürfnissen des Einzelnen maximal gerecht werden kann.” Dabei spielt die enge regionale Zusammenarbeit mit Fachärzten, Pflegediensten und Apotheken etc. eine entscheidende Rolle.
Aufklären, beraten, betreuen, anleiten, versorgen und lindern hat sich die SAPV Rhein-Ruhr ganz explizit zur Aufgabe gemacht. Sie versorgt ihre Patienten also nicht nur medizinisch und pflegerisch mit Leistungen jenseits der Grundversorgung. Eine psychologische und organisatorische Begleitung und Betreuung in den wesentlichen Fragestellungen, die zum Lebensende hin auftauchen, gehört auch dazu. Von der Aufklärung über die Entwicklung des eigenen Krankheitsbilds, über die Beantwortung von Fragen rund um die Patientenverfügung, bis zur fortlaufenden Betreuung durch eine feste Vertrauensperson, die auch pflegende Angehörige unterstützt, leistet das interdisziplinäre Team psychosoziale Unterstützung. “Selbstbestimmtheit, Würde und Lebensqualität verschwinden als Lebensanspruch nicht einfach aus dem Blickfeld, wenn man schwer erkrankt. Gerade im Angesicht des Lebensendes bekommen diese Werte eine noch viel wichtigere Bedeutung”, unterstreicht Rot.
Die Leistungen der SAPV werden in der Regel durch den Haus- bzw. Facharzt oder das Krankenhausarzt verordnet. Die anfallenden Kosten für die spezialisierte ambulante Palliativ-Versorgung werden nach einer Anspruchsprüfung von den gesetzlichen Krankenkassen in voller Höhe übernommen. Weitere Informationen unter www.sapv-rheinruhr.de
















