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Der Eichenprozessionsspinner schlüpft wieder – So kann er präventiv bekämpft werden

22.04.202015:43 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Der Eichenprozessionsspinner schlüpft wieder – So kann er präventiv bekämpft werden

(openPR) Köln, 22.04.2020. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners (EPS) haben begonnen zu schlüpfen. Voraussichtlich Ende Mai bis Anfang Juni werden sie dann im dritten Larvenstadium die typischen, toxischen Brennhaare ausbilden, welche bei Kontakt mit Haut oder Schleimhäuten beim Menschen diverse Krankheitsbilder auslösen können. Mithilfe eines speziellen Spritzverfahrens können die Larven aber bereits vor Ausbildung der flugfähigen Gifthaare schonend unschädlich gemacht werden.

Die vorbeugende Bekämpfung mittels Häutungshemmern und Produkten, die zu einem Fraßstopp führen, setzt vor dem dritten Häutungsstadium der Raupen an, also Ende April bis Mitte Mai. Rentokil, Weltmarktführer im Bereich Schädlingsbekämpfung, setzt dabei auf hoch effektive Wirkstoffe, die lediglich gegen die Schadspezies, jedoch nicht gegen Menschen, Haus-, Wirbel- oder Nutztiere wie z. B. Bienen wirken. Die präventive Bekämpfung verhindert nicht nur die Gefährdung durch die Brennhaare des EPS, sondern sorgt zudem für einen deutlichen Populationsrückgang in den Folgejahren.

Akute Gefahr herrscht insbesondere von Ende Mai bis September. Der tatsächliche Gefährdungszeitraum durch den Eichenprozessionsspinner erstreckt sich jedoch über das gesamte Jahr, da sich seine Brennhaare nicht nur in der Umgebung ehemals befallener Eichen (Unterholz, Bodenbereiche) anreichern, sondern alte Gespinstnester auch noch nach Jahren ihre schädliche Wirkung entfalten und sich über Luftverwehungen verbreiten können.

In Deutschland ist in den vergangenen 20 Jahren ein deutlicher Anstieg der Populationsdichte sowie eine markante geographische Ausbreitung der EPS in Baden-Württemberg, Bayern und Brandenburg zu verzeichnen. Seit ca. 2001, spätestens jedoch seit den extremen Sommern der Jahre 2003 und 2006, vollzog sich eine deutliche Befallsausbreitung auf Teilgebiete der Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt sowie Brandenburg und Berlin. Am häufigsten betroffen sind öffentliche Bereiche wie Kindergärten, Schulen oder Parks. Auch Anwohner und Spaziergänger in betroffenen Waldgebieten, Besucher von Freizeitanlagen mit Eichenbaumbeständen und Brennholzabnehmer zählen zu den Risikogruppen.

Die Raupenhaare enthalten das Eiweißgift Thaumetopein. Diese biochemisch wirkende Brennsubstanz dringt bei Kontakt in Haut und Schleimhäute des Menschen ein und löst vielfältige Beschwerden aus. Müdigkeit, Fieber, Schwindelgefühl bis hin zu allergischen Schockreaktionen zählen ebenso zu den Symptomen wie starker Juckreiz mit Quaddeln und Flecken, Augenentzündungen und Erkrankungen der Atemwege. Daneben gilt der Eichenprozessionsspinner auch als Pflanzenschädling, da seine Raupen durch Lichtungs- und Kahlfraß Schäden an den befallenen Eichen bewirken.

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