(openPR) Wie kann Sole hustenden Pferden helfen? Durch Inhalation.
Je nach Schweregrad bzw. Zustand der Atemwegs-Erkrankung des Pferdes kann die Sole-Inhalation in fast jedem Fall unterstützend hinzugenommen werden. Sie wird durch ihre zahlreichen positiven Effekte mit dem Aufenthalt in der Brandungszone an der See verglichen. Diese Inhalationen können auch prophylaktisch angewendet werden, beispielsweise zum Herbst als Vorbereitung auf die Infektzeit sowie im Frühling vor / zu Beginn der Pollensaison.
Da das Salz in der Sole seiner Umgebung durch seine hygroskopische Eigenschaft gern Wasser entzieht, macht man sich diese Tatsache bei der Sole-Inhalation zu Nutze.
Die oben beschriebenen Eigenschaften der Salz-Sole passen daher bei den geschilderten Symptomen wie “die Faust auf’s Auge”:
Eine höher konzentrierte Sole-Lösung (z.B. 6,5 - 7% ig) wirkt abschwellend auf geschwollene und gereizte Schleimhaut, da es dem Gewebe überschüssiges Wasser entzieht (Stichwort Osmose / Ausgleich des Konzentrationsgefälles). Außerdem wird damit die Durchblutung der Schleimhaut angeregt und verbessert, da das überschüssige und behindernde Gewebswasser austritt. Das Lumen der Bronchialäste kann sich wieder vergrößern, Luft besser ein- und austreten. Das wiederum fördert den Selbstreinigungsmechanismus der Lunge (mukoziliäre Clearance), der häufig bei langanhaltenden Verschleimungszuständen zum Erliegen gekommen ist. Die sogenannten Flimmerhärchen, die Krankheitserreger und Fremdstoffe wie Staub aus den Bronchien und der Luftröhre beseitigen sollen, können wieder schneller und damit effektiver schlagen.
Des Weiteren wirkt Sole durch die hygroskopische (wasseranziehende) Wirkung schleim- und sekretlösend. Insbesondere der bereits erwähnte zähe Schleim, tiefsitzend und regelmäßig nachproduziert, wird durch die Sole verflüssigt und kann dann, bei Pferden gern unterstützt durch moderate Bewegung nach der Inhalation, einfacher und produktiver abgehustet oder abgeschnaubt werden.
Die antimikrobielle Wirkung der Sole führt zur Vernichtung potentiell pathogener Keime auf der Bronchialschleimhaut, wie Bakterien oder Pilze. Diese können sowohl als Erstauslöser (“Atemwegsinfekt”, häufig verbunden mit Fieber) als auch als Sekundärinfektion bei chronisch angegriffener Bronchialschleimhaut fungieren. Unter Miteinbeziehung der oben erwähnten abschwellenden Funktion wirkt Sole daher auch entzündungshemmend. Und nicht zuletzt kann auch der bereits beschriebene antihistaminische Aspekt der Sole die überschießenden Gewebereaktionen vermindern.
Wir haben uns bei der Entwicklung einer Sole nicht nur aufgrund unserer räumlichen Nähe zur schönen Nordsee für die Nutzung von Meersalz zur Solebildung entschieden. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts hat der französische Biologe Rene Quinton den wissenschaftlichen Beweis erbracht, dass Meerwasser in seiner Zusammensetzung dem Blutplasma von Wirbeltieren stark ähnelt. Deshalb ist davon auszugehen, dass die Verfügbarkeit, d.h. die Aufnahme einzelner Bestandteile der Sole (z.B. über die Schleimhaut) besonders hoch ist und eine effektive Verarbeitung im körpereigenen Stoffwechsel stattfinden kann. Unser Meersalz wird auf der offenen See vor der Insel Amrum direkt aus dem Nordseewasser gewonnen, von Hand geschöpft und gefiltert und dann ohne jegliche Weiterbehandlung zur typisch gelblichen Mutterlauge konzentriert. Dieses Meersalz ist ungewaschen, viele Spurenelemente und Mineralstoffe bleiben so enthalten (z.B. Magnesium, Kalzium, Kalium, Eisen, Jod, Mangan und Selen) und wirken sich in ihrer günstigen physiologischen Zusammensetzung ebenfalls positiv auf die Bronchialschleimhaut aus. Ein Beispiel ist Magnesium, welches insbesondere bei asthmatischen Beschwerden eine Entkrampfung der Bronchialmuskulatur unterstützen kann und eine Histaminausschüttung mit überschießender Reaktion hemmt. Die Nordsee-Sole ist handgemacht, vollkommen naturbelassen und unraffiniert.
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