(openPR) Seit einer Woche ist die Krefelder Tanzschule „Doctor Beat“ wegen der Corona-Krise geschlossen: Alle Tanzkurse, Workshops und Privatstunden sind bis zum 19. April auf Eis gelegt. Ein harter Schlag für die Inhaber Melanie Struve und Thomas Zanders, deren Geschäftsmodell auf Lebensfreude, Geselligkeit und sozialen Kontakten beruht. Nachdem nun alle Kunden persönlich über Nachholtermine informiert wurden und der erste Schock verdaut ist, dreht das Tanzschultrio (mit Tanzlehrerin Jennifer Görtzen) seit Tagen Videoclips, um Paare und Kinder im heimischen Wohnzimmer bei Laune zu halten.
„Mit der Zwangspause von fünf Wochen werden wir finanziell noch klar kommen, da unsere Mitglieder im Moment weiterhin ihre Beiträge zahlen“, sagt Diplom-Betriebswirtin Struve. „Aber uns fehlen jetzt schon die Einnahmen aus dem Getränkeverkauf und den Hochzeitstanzkursen, die wir absagen mussten“.
Für alle Stufen im Gesellschaftstanz (B, E, A, T) sowie für Lindy Hop, West Coast Swing und Kindertanz existieren bereits über 40 Videoclips, die von den Kunden sehr gut angenommen werden. Doch der Arbeitsaufwand sei sogar deutlich höher als der normale Tanzschulbetrieb: „Jedes Video muss nicht nur gedreht, sondern auch geschnitten, bearbeitet und schließlich hochgeladen werden, was pro Clip mehrere Stunden beansprucht“, stellt Tanzlehrer Zanders fest. „Da kommen schon ein paar Nachtschichten zusammen“, schmunzelt er.
Dazu gibt es Musiktipps, beispielsweise für Salsa oder Lindy Hop, und interessante Blogbeiträge, damit jeder auch zu Hause gut tanzen kann.
„Wir wissen auch, dass Videos einen Tanzkurs nicht zu 100 Prozent ersetzen können“, sagt Struve. „Noch sind wir optimistisch, dass wir am 20. April wieder durchstarten können“, hofft sie auf die Auswirkungen der Maßnahmen gegen das Virus.












