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Zukunft Mikroalgen

15.11.200607:33 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Zukunft Mikroalgen
Unterzeichnung des Vertrages durch den Geschäftsführer der IGV GmbH Peter Kretschmer und die Präsidentin der FH-Lausitz Brigitte Klotz,  Prof. Günter Schulz, FHL; Dr. Uta Tietz IGV; Ralf Andrä MLUV; P
Unterzeichnung des Vertrages durch den Geschäftsführer der IGV GmbH Peter Kretschmer und die Präsidentin der FH-Lausitz Brigitte Klotz, Prof. Günter Schulz, FHL; Dr. Uta Tietz IGV; Ralf Andrä MLUV; P

(openPR) Am 10.11.06 wurde in Bergholz–Rehbrücke ein Kooperationsvertrag zur intensiven Zusammenarbeit auf dem Gebiet der phototrophen Biotechnologie durch die Präsidentin der Fachhochschule Lausitz, Brigitte Klotz und dem Geschäftsführer der IGV Institut für Getreideverarbeitung GmbH, Herrn Peter Kretschmer unterzeichnet.



Hauptthema der phototrophen Biotechnologie sind Mikroalgen. Mikroalgen haben vielfältige Potenziale in allen Lebensbereichen. Deshalb hat dieses Thema die Fachhochschule Lausitz und die IGV GmbH zu gemeinsamen Visionen inspiriert. Algen sind hochinteressant: sie schufen den Sauerstoff unserer Atmosphäre und auch Erdöl, beides essentielle Grundlagen unserer Existenz. Auch für die Zukunft haben Algen eine große Bedeutung: sie verbrauchen CO2 und produzieren eine hocheffektive Biomasse für Kosmetik, Arzneimittel, Futtermittel und Lebensmittel. Jährlich werden weltweit ca. 5 Mio. Tonnen Algen produziert. Enthalten sind Algenprodukte unter anderem in Zahnpasta, Joghurt, Aspik, Eiskrem und vielem anderen mehr. Neue Einsatzfelder für Algen liegen in der Produktion von Biodiesel, Biowasserstoff und Biogas, denn hier schlagen sie mit der je nach Art 15-80 mal höheren Produktivität die Landpflanzen. Dieser Hintergrund ist es, der die zukunftsorientierte Zusammenarbeit zwischen der Fachhochschule Lausitz und der IGV GmbH bestimmt. Dabei bilden hochentwickelte Forschung und Heranführung von wirtschaftlich und praxisorientiertem Nachwuchs an die Aufgabenstellungen der Zukunft die treibende Kraft für beide Einrichtungen.Bereits 2002 begann die konkrete Zusammenarbeit. Die Fachhochschule nahm das Fach „Phototrophe Biotechnologie“ in Ausbildung und Forschung auf und bestellte den stellvertretenden Geschäftsführer der IGV GmbH Otto Pulz zum Gastprofessor. Seither lernten mehr als 120 Bachelor- und Master-Studenten in Vorlesungen und Projektarbeiten an der Fachhochschule sowie in Praxissemestern und Graduierungsarbeiten an der IGV GmbH die phototrophe Biotechnologie und wirtschaftliche Nutzbarmachung von Mikroalgen kennen.

In der gemeinsam auf strategische Ziele orientierten Forschung sind als wichtige Komponenten fixiert: Aufbau einer weltweit einzigartigen Sammlung von Mikroalgenarten ( nach 4 Jahren zählt die Sammlung bisher mehr als 250 Originale- ein unschätzbares genetisches Potenzial), Suche nach arttypischen wirksamen Substanzen ( ein Beispiel ist die Entwicklung einer speziellen Kosmetikserie für die Spreewaldtherme auf Basis von regionalen Algen), Umweltschutz durch Mikroalgen (zum Beispiel Nutzung der Mikroalgen zur nachhaltigen Renaturierung der Bergbauseen) und CO2 –Bindung und Klimaschutz (schon mittelfristig wird die phototrophe Biotechnologie in der Lage sein wirtschaftlich zur Lösung dieses Umweltproblems beizutragen).

Sowohl die Fachhochschule Lausitz al s auch die IGV GmbH werden für diese innovativen Vorhaben weitere personelle und materielle Voraussetzungen schaffen. An der Fachhochschule Lausitz werden durch Bund und Land rund 16 Mio. Euro in ein neues Laborgebäude für die Biotechnologie investiert, das auch die phototrophe Biotechnologie beherbergt. Die IGV GmbH wird 10 Mio. Euro in ein neues Technikum investieren um vor allem praxisnahe Forschung und Ausbildung zu realisieren. Deutschland hat historische Verdienste auf dem Gebiet der phototrophen Biotechnologie. Brandenburg ist hierbei das Zentrum dieses dynamischen Zweiges der Biotechnologie nicht nur in Deutschland sondern auch weltweit. Von IGV und Fachhochschule bestehen langjährige wissenschaftliche Kooperationen mit Frankreich und Thailand. Polen, Großbritannien, Südafrika, Singapur, Japan und Israel sind Partner in der studentischen Ausbildung in diesem Bereich. IGV und Fachhochschule Lausitz haben damit beste Startbedingungen für zukünftige erfolgreiche Zusammenarbeit mit internationaler Wirkung.

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