(openPR) "Adam Marody trat als Wachtraum auf einer Nachtfahrt im Schlafwagen von Berlin Richtung Westen, nach Köln oder Paris, in mein Leben"erzählt E.U. Deuker zur Entstehungsgeschichte von Adam Marody. "Durchwachte Nächte im Zug können eine ziemlich beunruhigende Kraft entwickeln, das metallische Schienengeratter, die Lichtblitze im Dunkel draußen vor den Fenstern bildeten den Rhythmus und die Farben, vor deren Hintergrund die Bilder aus Adams Leben anfingen, sich in meinen Gedanken einzunisten. Diese Bilder waren natürlich noch nicht diejenigen, die Gabo dann zeichnete und die heute dem Buch seine unverwechselbare Gestalt geben - aber in meiner Erinnerung keiner Art Verdichtung liegt, die im Kopf der Person stattfindet und ihnen eine individuelle Ausprägung gibt. Ein kreativer Mensch ist sozusagen ein Knotenpunkt universeller Energien, die sich in ihm bündeln.
In diesem Licht betrachtet besitzt die Figur Adam Marody einen weit höheren Realitätsgehalt, als das düstere Hirngespinst einer schlaflosen nächtlichen Zugfahrt. Er war voller Willenskraft und Tatendrang, seine Geschichte zu erzählen, und Gabo und und ich hatten dem weder etwas entgegenzusetzen, und wollten es auch gar nicht.
Adam Marody schildert uns eine mögliche Zukunftsvision, bei der wir uns fragen, ob wir sie wollen. Gabo's Bilderwelt erzählt die Geschichte von Adam Marody, der für uns unsichtbar bleibt - verborgen in den nicht einsehbaren Bildwinkeln. Er versteckt sich vor uns, vor sich selbst. Sein Problem: er findet sich hässlich. Ein psychisches Problem? Adam ist unser Nachkomme. 2028 geboren, lebt er in einer Zukunft, wie wir sie uns nicht wünschen ...
Pessimistisch? Nicht unbedingt! Zustände ändern sich manchmal schnell, wenn ein neues Bewusstsein für sie entsteht.
Und wenn Adams Geschichte zur Entstehung eines solchen neuen Bewusstseins beitragen kann, dann ist das Ziel erreicht."
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