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Einzigartiges Demokratie-Projekt in München: Schöner Leben 5.0

12.03.202013:29 UhrVereine & Verbände
Bild: Einzigartiges Demokratie-Projekt in München: Schöner Leben 5.0
Nachbarschaft mit Nachbarschaft entwickeln!
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(openPR) Schöner Leben 5.0 – für eine lebenswerte Nachbarschaft am Lerchenauer See

Quartiersentwicklung in der Siedlung am Lerchenauer See organisiert Demokratieprojekt und sucht aktive Mitmacher*innen für Workshop am 27./28.März 2020


München – Lerchenauer See. „Schöner Leben 5.0 – Lerchenauer See für Alle. Wie machen wir unser Viertel wieder lebendig?“ Diese Frage steht im Mittelpunkt eines außerordentlichen und bisher einzigartigen Demokratieprojekts in München: Für einen 1,5 tägigen Workshop am 27./28. März 2020 suchen die Quartiersmanagerinnen der Diakonie Hasenbergl e.V. aktive Mitmacher*innen, die gemeinsam Ideen für eine lebenswerte Nachbarschaft entwickeln und sie tatkräftig mit umsetzen. Mitmachen können alle Anwohner*innen der Siedlung am Lerchenauer See im Alter von 14-99 Jahren, die Anmeldung läuft bis 20. März 2020. Unter allen Einsendungen werden bis zu 16 Personen ausgewählt, die die Vielfalt der Menschen am See repräsentieren.

Es ist ein Projekt, das es so noch nicht gegeben hat in München. Ein demokratisches Mitmach-Angebot, das die Menschen in der Siedlung am Lerchenauer See dabei unterstützt, eine lebenswerte Nachbarschaft zu erhalten oder aufzubauen. Ein Projekt, das die bereits entwickelten Initiativen schätzt und noch mehr Menschen für eine aktive Unterstützung gewinnen will. „In den vergangenen 18 Monaten, in denen wir mit der Quartiersentwicklung am Lerchenauer See vor Ort sind, haben sich bereits einige aktive Mitmachende gefunden, die motiviert und ideenreich tolle Arbeitsgruppen und Veranstaltungen auf den Weg gebracht haben. Nun wollen wir noch einen Schritt weitergehen und dieses Engagement noch mehr unterstützen“, erklärt Selen Schaeffer, die als Quartiersmanagerin im Auftrag der Diakonie Hasenbergl vor Ort ist. „Unsere Sommerumfrage hat uns bereits wichtige Ansatzpunkte geliefert, die wir natürlich berücksichtigen. Mit Unterstützung externer Moderator*innen des Vereins Dynamic Facilitation e.V. möchten wir mit einem Workshop die Ideen und die Motivation der Anwohner*innen bündeln. Unser Ziel ist es, die Menschen in der Siedlung für ihr nachbarschaftliches Engagement noch stärker zu aktivieren“.

„Wir wollen Nachbarschaft mit Nachbarschaft entwickeln“, ergänzt Dr. Stefan Fröba, Vorstand der Diakonie Hasenbergl, der bereits vor 18 Monaten die Quartiersentwicklung in der Siedlung auf den Weg gebracht hat. „Dabei ist es uns wichtig, die Selbstbestimmtheit und auch die Selbstverantwortung der Anwohner*innen zu fördern. Wir möchten sie dabei unterstützen, ihre Gestalterrolle einzunehmen. Es gibt auch Potentiale, wie die Lage am See, die kulturelle Vielfalt, die Motivation der Anwohner*innen, die wir mit diesem Projekt herausarbeiten wollen.“

Vielseitige Quartiersentwicklung am Lerchenauer See
Mit Unterstützung der Deutschen Fernsehlotterie hat die Diakonie Hasenbergl im Sommer 2018 unter dem Namen „Wir am Lerchenauer See“ ein umfangreiches Projekt zur Quartiersentwicklung in der Siedlung vor Ort gestartet. Vor allem in den Schwerpunktbereichen Senioren- und Stadtteilarbeit hat sich in den vergangenen Monaten bereits viel getan. Verschiedene Initiativen und Interessensgruppen haben sich gebildet. Gemeinsame Ausflüge in die Berge wurden organisiert, erste Planungstreffen zur Schaffung eines gemeinsamen Treffpunkts, wie Biergarten oder Cafe, oder für einen Flohmarkt haben stattgefunden. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, die Anwohner*innen in der Siedlung am Lerchenauer See miteinander ins Gespräch zu bringen“, sagt Sarah Ehrenstein. Sie ist als Quartiersmanagerin für den Schwerpunkt Seniorenhilfe zuständig und hat für die älteren Menschen, auch in Kooperation mit Kirchengemeinden und anderen Vereinen, ein vielseitiges Veranstaltungs- und Beratungsangebot ins Leben gerufen. So stehen auf dem wöchentlichen Veranstaltungsplan nicht nur der Spaziergang durch die Siedlung, sondern auch Frühstückstreffen oder jahreszeitliche Events. Ergänzt wird das Angebot durch einen umfangreichen Aktionskalender des Nachbarschaftstreff Lerchenau, der am 6. März 2020 eröffnet wird.

„Mit der Gruppe, die im Workshop vom 27.-28. März einen sogenannten Bürgerrat bildet, möchten wir möglichst die gesamte Vielfalt der Anwohner*innen abbilden. Wir freuen uns auf junge und ältere Teilnehmende, auf Frauen und Männer, auf Familien, Singles oder Alleinerziehende, auf Menschen verschiedener Kulturen. Sie alle erleben ihr Viertel anders, priorisieren Themen unterschiedlich und leben doch gemeinsam in einer Nachbarschaft. Deshalb ist es uns wichtig, viele verschiedene Menschen zusammenzubringen“, erklärt Selen Schaeffer. Zusammenkommen sollen die Teilnehmer*innen für diesen Bürgerrat als Zufallsauswahl, über eine direkte Bewerbung und auch persönliche Ansprache. „Wir arbeiten schon mit verschiedenen Funktionsträgern zusammen, die sich wirklich toll engagieren und viel Zeit für die einzelnen Projekte aufbringen. Diesen Menschen wollen wir mit unserem Projektworkshop danken und gleichzeitig weitere Mitstreiter*innen gewinnen. Damit sich die Belebung des Viertels auf viele Schultern verteilt und viele Hände gemeinsam anpacken – das verdeutlicht ja auch unser Logo“, lacht Sarah Ehrenstein. Dabei geht es keinesfalls darum, den aktiven Mitmacher*innen weitere Projekte zu übergeben. „Wir möchten noch einmal gemeinsam Ideen und Maßnahmenentwickeln. Für die Umsetzung sollen dann Politik, zuständige Verwaltungen und Hausverwaltungen mit einbezogen werden.“

Zur Durchführung des Projektworkshops nach dem Modell des Bürgerrats konnten die Quartiersmanagerinnen Sarah Ehrenstein und Selen Schaeffer die Expert*innen des Vereins Dynamic Facilitation gewinnen. An zwei aufeinander folgenden Tagen sollen am 27. und 28. März 2020 in einer Arbeitsgruppe das Leben in der Siedlung am Lerchenauer See unter die Lupe genommen und Potentiale sowie auch Initiativen herausgearbeitet werden. „Allein der zeitliche Aufwand, immerhin kommen wir gemeinsam für 1,5 Tage zusammen, zeigt, welchen Stellenwert die Entwicklung der Siedlung für alle Beteiligten haben soll“.

Wünsche und Anregungen der Anwohner*innen für eine Verbesserung der Lebensqualität wurden bereits abgefragt. Die Arbeit im Workshop soll noch einen Schritt weitergehen; moderiert wird die Tagung nach der Methode „Dynamic Facilitation“: dabei gibt es keinen starren Ablauf und keine Regeln, alle Teilnehmer*innen können zu jeder Zeit einbringen, was ihnen gerade auf dem Herzen liegt oder einfällt. „Nach unserer Erfahrung eignet sich Dynamic Facilitation hervorragend für partizipative Prozesse. Alle werden gehört, jeder Beitrag zählt - eine Vielfalt an Möglichkeiten entsteht. Der Prozess verbindet die Menschen des Viertels mit ihren Anliegen und energetisiert sie zum Handeln“, führt Cordula Riener-Tiefenthaler vom Verein Dynamic Facilitation aus, die sich bereits auf die zahlreichen kreativen Ideen des Prozesses freut.

Die Ergebnisse des Workshops werden in einem öffentlichen Bürgercafé nach dem Vorbild eines World-Café allen Anwohner*innen und Interessenten vorgestellt und rasch umgesetzt werden.

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