(openPR) Wenn Sie sich mal mit Konkurrenten vergleichen kommt die Frage auf, wer wohl am erfolgreichsten am Markt ist. Und dann kommt die weitere Frage auf die in der heutigen Zeit besonders wichtig ist: Wer ist in einem halben Jahr / einem Jahr noch am Markt, und wer hat den anderen Konkurrenten Marktanteile ab gewonnen?
Nehmen wir mal einen kleinen Ausflug in die Vergangenheit und schauen wir mal was man daraus für ein modernes Internetmarketing daraus lernen kann.
Schon immer in der Geschichte der Menschheit hat ein Vorsprung in der Denkweise und der damit verbundenen Technik, große Fortschritte mit gebracht – aber nur für den der diese angewandt hat. So hat z.B. der berühmt-berüchtigte Shaka Zulu (1787 – 1828) alle umliegenden Stämme „einverleibt“ und so ist der Stamm der Zulus entstanden. Er selber kam aus statuslosen Verhältnissen und flüchtete sogar mit seiner Mutter aus seinem Heimatdorf, weil er als uneheliches Kind in dem Stamm keine Rechte hatte.
Seinen Erfolg hat er unter anderem einer Veränderung an der Hauptkriegswaffe zu verdanken. Damals war der lange Speer das Hauptkriegsinstrument. Es war damals üblich den langen Speer zu werfen, und man konnte den Gegner schon aus der Distanz kampfunfähig machen. Der lange Speer hatte sich über Jahrhunderte gehalten. Nur im Nahkampf taugte dieser lange Speer nichts. Wenn der Gegner erst mal neben dem Speer war, oder es ein Gedränge im Kampf gab, dann war dieser lange Speer so gut wie nutzlos. Shaka Zulu führte den kurzen „iklwa“ Speer ein, der den langen „assegaai“ Speer ablöste.
Dieser ließ sich zwar nicht so gut werfen, doch im Nahkampf konnte er alle Gegner besiegen. Der Gegner war im Nahkampf völlig unterlegen.
Hochinteressant ist, dass Shaka Zulu unwissend Manöver die Julius Caesar (100v. Chr – 44 v.Chr) schon damals genutzt hatte, selber neue erfand und anwandte. So führte er die „Schildkröte“ ein, ein Manöver bei der eine Truppe die Schilder über dem Kopf hielt und so in der Lage war höher gelegene Gebiete einzunehmen. Die Schildkröte war der Schutz vor Speeren die von oben herunter geworfen wurden. Weiterhin erfand der das „Büffelmanöver“. Ein Truppe die in der Mitte stürmt und zwei „Hörner“ welche die Flanken / Seiten des Gegners angriffen und abschnitten. Und zwei „Lenden“ als Nachschub.
Zudem schaffte er die Sandalen ab. Jeder junge Krieger muß durch ein hartes Training, so dass es völlig normal wurde, barfuß zu rennen. Sein Informationsnetzwerk war sehr umfassend, seine Buschtrommel funktionierte.
Während dem großen Erntefest, dem „Umkosi“ wurde eine große „kritische Betrachtung“ eingeführt. Jeder Krieger hatte das Recht den König Shaka Zulu zur Rede zur stellen und hatte das Recht auf eine Antwort. Jede Antwort des Königs durfte öffentlich in Frage gestellt und denunziert werden. Auf der anderen Seite verlangte Shaka Zulu ein klares Bekenntnis für oder gegen den König.
Diese Kombination von kurzem Speer, Büffelmanöver, Schildkrötenmanöver, Buschtrommel, gezieltem Training und Informationsaustausch gaben Shaka Zulu den entscheidenden Vorsprung gegen die Feinde. Es war also eine Kombination von verschiedenen Fakten. Es ist zweifelhaft, ob er als Kriegsherr so erfolgreich gewesen wäre, wenn er nur einen dieser Faktoren genutzt hätte.
Die Kombination war der Schlüssel!
Wenn man das mal alles zusammenfasst, darf man sich mal fragen was man daraus für das moderne Internetmarketing lernen kann. Shaka Zulu machte das was seiner Zeit voraus war. Er hatte gemerkt, dass man mit den alten Taktiken nicht mehr viel erreichen konnte, schon lange nicht einen nachhaltigen strategischen Vorteil. Er kombinierte verschiedene taktische Methoden um strategische Vorteile zu bekommen. Diese taktischen Vorteile bildeten in Ihrer Summe das Fundament für seine Strategien und den langfristigen Erfolg. Wie schaffen Sie den strategische Vorteil in Ihrem Markt? Welche Taktiken kombinieren Sie? Was macht Ihre Konkurrenz? Wodurch zeichnet sich die Konkurrenz aus? Und was können Sie ganz konkret tun um einen entscheidenden Vorteil über Ihre Konkurrenz zu bekommen? Einfach einen Webshop einrichten und auf den Traffic der Suchmaschinen hoffen – das ist was alle machen. Und weniger die durchberechende Erfolgsstrategie...
Es braucht eine logische Verknüpfung und Kombination verschiedener Methoden und Taktiken, die unter einem Dach zu einem System zusammengefasst sind, und die einzige Aufgabe haben das System zu fördern. Wie zum Beispiel die Kombination verschiedener Taktiken zu einem weitgehend automatisierten Kontaktgenerierungsystem. Eine systematische Vorgehensweise ist der zügige und schnelle Weg eine Nische im heutigen Informationszeitalter zu dominieren. Die Summe der Taktiken und Methoden innerhalb eines Systems bringen ein vielfaches an Ergebnis als nur die einzelnen Taktiken selber. Wie kann man einen potentiellen Kunden schon im Entscheidungsprozess begleiten – bevor dieser überhaupt gekauft hat? Wie schafft man eine Zielgruppenwerbung die von der Zielgruppe höchst willkommen ist? Genau hier liegt auch der Schlüssel für den Eintritt zur erfolgreichen Werbung im Web 2.0 – die passende willkommene Werbung welche die Bedürfnisse der spezifischen Subkultur im Web 2.0 anspricht. Innerhalb eines Systems welches eine Kundenbindung schafft und stetig ausbaut. Das Internet reift heran, der gleiche Haarschnitt für alle ging schon früher im Internet nicht richtig. Im Web 2.0 will jeder seinen eigenen Haarschnitt haben!










