(openPR) Die Schloss-Schule Gomaringen und das Seniorenzentrum Gustav-Schwab-Stift ermöglichten im Rahmen einer Projektwoche Schülern und Senioren eine Generationsbrücke zu schaffen.
Gemeinsam Vorlesen, Musizieren, Singen, Spielen, Backen und Erzählen: Vier Tage lang begleiteten Schüler der Klassen 4 bis 7 die Bewohner des Seniorenzentrums bei ihrem Alltag im Pflegeheim und hatten viel Spaß zusammen. Und ganz nebenbei haben ein 10-jähriger Schüler und ein 86-jähriger Senior beschlossen, in Zukunft Freunde zu sein.
Begonnen hat diese neue Freundschaft dank der engagierten Lehrer der Schloss-Schule. Diese starteten im aktuellen Schuljahr ein besonderes Schulprojekt „Lebenswerte Welt“, bei dem sich die Schüler bewusst mit den Themen Soziales und Umwelt beschäftigen. Für die beiden Lehrer Carolin Demel und Joschka Dusil war es sofort klar, dass auch die Begegnung mit älteren Menschen ein wichtiger Bestandteil dieses Projektes sein soll. So wurde die Anfrage beim örtlichen Seniorenzentrum von Seiten der Einrichtungsleitung Marcell Hofmann mit großer Freude beantwortet. Insgesamt 26 Schüler besuchten – aufgeteilt in zwei Gruppen - an jeweils zwei Tagen die Gomaringer Pflegeeinrichtung.
„Für uns war faszinierend, wie schnell die anfängliche Distanz zwischen den Generationen wich und sich ein liebevoller Umgang zwischen den Kindern und unseren Bewohnern einstellte“, berichtete Brigitte Mose, Leitung Soziale Betreuung im Seniorenzentrum.
Diese erste Kooperation zwischen der Schloss-Schule und dem Seniorenzentrum Gustav-Schwab-Stift ist ein wichtiger Schritt, die neu gebaute Generationsbrücke auch in Zukunft stärker nutzen und ausbauen zu können.
Das Gustav-Schwab-Stift gehört zum diakonischen Sozialunternehmen „Die Zieglerschen“, welches mit einem internen Projekt „Jung & Alt“ den Austausch der Generationen in den Einrichtungen der Altenhilfe und somit auch die Sozialkompetenz der Jugendlichen fördert.
„Das Projekt war für unsere Schüler eine tolle Erfahrung. So haben unsere Schüler auch gleich praktische Tipps von den Senioren erhalten: Beispielsweise, dass man beim Plätzchenbacken diese rütteln muss. So lässt sich der Teig besser aus der Form lösen“, schmunzelt Lehrerin Carolin Demel.











