(openPR) • Technologieunternehmen ist heute internationaler Marktführer in den Geschäftsfeldern Test Systems und Logistics Automation
• Hidden Champion mit 500 Mitarbeitern setzt künftig noch stärker auf Digitalisierung
München, 3. März 2020. Die Kratzer Automation AG feiert in diesen Tagen ihr 40-jähriges Firmenjubiläum. Seit der Gründung im Jahr 1980 hat sich das Unternehmen zu einem internationalen Marktführer in zwei Geschäftsfeldern entwickelt. Rund 500 Mitarbeiter an neun Standorten in Europa, Nordamerika und Asien verfolgen heute das Ziel, immer neue Spitzenleistungen für Kunden aus der Automobilindustrie und der Logistikbranche erbringen.
In vier Jahrzehnten ist Kratzer Automation, das sich bis heute als Hidden Champion versteht, zu einem Marktführer in zwei unterschiedlichen Bereichen avanciert. Wichtiger als die Historie ist für das Unternehmen jedoch das heutige Ziel, mit der Digitalisierung in Zukunft einen noch größeren Mehrwert für seine Kunden zu schaffen. „Technologisch hat sich innerhalb der vergangenen 40 Jahre unglaublich viel verändert. Und doch sind einige Dinge über die Jahre hinweg gleich geblieben: die enge Verbindung zwischen den Engineering-Teams und der Geschäftsführung, die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern – und die Begeisterung für Softwarelösungen, die etwas bewegen“, sagt Sybille Pessall, Vorstandsvorsitzende der Kratzer Automation AG.
Meilensteine in der Geschichte von Kratzer Automation
Im Laufe der Firmengeschichte hat Kratzer Automation eine Reihe von Veränderungen durchlaufen: Zunächst haben die beiden Gründer Gerhard Kratzer und Paul Balz mit dem Start im Jahr 1980 darauf gesetzt, innovative Lösungen in kurzer Zeit realisieren zu können. Schon bald nach der Gründung konnten sie namhafte Kunden wie Shell, Hoechst und BMW Motorsport gewinnen. Ein erster echter Hingucker: Im Jahr 1983 wurde Nelson Piquet auf BMW-Brabham Formel-1-Weltmeister – die Prüfstandssoftware PA/M für den revolutionären Turbomotor hatte Kratzer Automation geliefert. Für den ADAC hat Kratzer Automation eine wegweisende Lösung entwickelt, um die Steuerung der Pannendienstflotte zu optimieren. Erstmals wurden die „Gelben Engel“ über mobilen Datenfunk zu ihren Einsätzen geschickt.
Ende der 1980er Jahre hat Kratzer Automation zunehmend auf modulare „Tool-based Solutions“ gesetzt, die entscheidende Zeit- und Wettbewerbsvorteile brachten. Bereits Anfang der 1990er Jahre wurde das Unternehmen damit zu einem Pionier im Bereich mobiler Business-Anwendungen. So wurde auf der CeBIT 1992 die erste „App“ für das neue Modacom-Netz vorgestellt.
Ab Mitte der 1990er Jahre hat sich Kratzer Automation dann auf die Geschäftsfelder Industrieautomation, Testsysteme und Transportlogistik konzentriert. Ein von Erfolg gekrönter Weg, denn nach der Jahrtausendwende stieg das Unternehmen zum Weltmarktführer für Turboladerprüfstände auf. Neue Maßstäbe hat Kratzer Automation auch im Bereich nachhaltiger Mobilität gesetzt – mit integrierten Testsystemen für Hybrid- und Elektromotoren, Hochleistungsbatterien und Brennstoffzellentechnik.
Der Geschäftsbereich Logistics Automation entwickelte sich ebenfalls dynamisch weiter. Neue Funktionsmodule erweiterten schrittweise die Einsatzmöglichkeiten des Transport Management Systems (TMS) cadis. So konnten unter anderem DB Schenker, DHL, DPD, IDS Logistik, Post.at und TNT als Kunden gewonnen werden. Gleichzeitig hat das Unternehmen seine Internationalisierung vorangetrieben und Niederlassungen in den USA, China, Tschechien, Frankreich sowie Großbritannien eröffnet.
Die Mitarbeiterzahl hat sich im vergangenen Jahrzehnt nochmals verdoppelt und liegt heute bei rund 500. Auch die Nachfolge im Familienunternehmen ist mittlerweile geregelt: Sibylle Pessall, die Tochter von Firmengründer Gerhard Kratzer, ist seit 2017 Vorstandsvorsitzende von Kratzer Automation – gemeinsam mit ihren Vorstandskollegen Otto Kilg (CFO) und Uwe Krummenoehler (COO). Gerhard Kratzer wechselte als Vorsitzender in den Aufsichtsrat.




