(openPR) V(eneer)-Line heißen leichte und schlanke Holzbauelemente vom Holzbausystem Trapezstegelement, das von Uniqueline als Dach- oder Deckenelemente für Bauwerke mit großer Spannweite entwickelt wurde. Mit dem Holzbausystem Trapezstegelement lassen sich Spannweiten bis 35Meter direkt als Einfeldsystem überbauen. Die im Hallenbau üblichen Stützenraster können mit dem Einsatz von Trapezstegelementen reduziert werden.
Das Trapezstegelement ist ein einachsig gerichtetes, hochtragfähiges Bauelement, das aus einem Ober- und Untergurt aus Furnierschichtholz und Stegen aus Furniersperrholz besteht. Die charakteristische Anordnung der Stege, die unter Bildung einer Hohlstruktur in regelmäßigen Abständen mit den Gurten verbunden sind, gibt dem Bauteil seinen Namen. Diese Stege verleihen dem Trapezstegelement aufgrund ihrer unterschiedlichen Neigungen Stabilität. Die Homogenisierung des verwendeten Lagenmaterials, das durch Bildung aus oder mit mehreren miteinander verklebten Furnierschichten erreicht ist, lässt auf eine Erhöhung der Tragfähigkeit gegenüber Massivholz schließen. Eine Rissbildung in einer Furnierschichtabfolge wird gehemmt, da mehrere miteinander verklebte Schichten ein Hindernis für bereits entstandene Risse darstellt. Das eingesetzte Holz findet genau dort seinen Einsatz, wo es statisch unbedingt notwendig ist. Dies trägt in bekannter Weise zur Optimierung des Tragfähigkeit Eigengewicht Verhältnisses bei. Insbesondere die Holzausbeute beim Schälen von Bäumen ist wesentlich höher als beim Schnittholz. Minderwertige Furnierqualitäten finden durch Auskappung und Aussortierung von Fehlstellen in wesentlich geringerem Umfang statt.
Rundungen lassen sich mit lagig aufgebautem Massivholz besser ausführen als es etwa bei Schnittholz der Fall wäre. Formgestaltungen einer oder mehrerer Furnierlagen sind gegenüber Krümmungen die mit Vollholzquerschnitten erstellt sind, mit wesentlich weniger Aufwand herstellbar. Auch kann eine Furnierabfolge mehrerer verschiedener dem Einsatzzweck entsprechende Ausgestaltungen aufweisen. Furnierabfolgen von gleichen oder verschiedenen Laubhölzern und/oder Nadelhölzern bieten einen besonders effektiven Einsatz von Materialien. Trapezstegelemente unterscheiden sich anhand der kombinierbaren Materiallagen sich sehr stark von denen am Markt befindlicher Holzelemente.
Trapezsteg-Holzbauelemente können ohne großen Aufwand mit verschiedensten natürlichen Dämmstoffen befüllt sein. Durch die Kombination von Tragwerk und Schale ist eine Verwendung als Dachelement und Deckenelement gewährleistet. Die zentrierte Ausrichtung der Lagen bei gleichzeitiger Spiegelsymmetrie der Profilseitenflächen ermöglicht es Profile nebeneinander anzuordnen und infolge zu einem Konstruktionselement zu verbinden. Indem jedes zweite Elementprofil um 180 Grad gedreht wird, ergibt sich eine lückenlose Platte die als Geschoßdecke oder Dachplatte einsetzbar ist.
Ein Trapezstegelement wäre kein Uniqueline Produkt wenn nicht noch ein zusätzlicher Effekt drinstecken würde. Indem zwei Furnierschichten mittels einer Schicht, umfassend Klebstoff und Verstärkungsfasern, miteinander verbunden sind, wird die Festigkeit, insbesondere die Bruchfestigkeit weiter erhöht. in besonders widerstandsfähigen Elementen, sind zwischen sämtlichen Furnierlagen Verstärkungsfasern in Form von Gewebe, Gelege, Vlies oder aber auch ungeordnet eingebracht. Die Verstärkungsfasern reichen von pflanzlichen über tierische, mineralische, und metallischen Fasern bis zu Kunststoffasern wie Polyamid oder Aramid.









