(openPR) Ein voller Erfolg war letzten Dienstag das erste Barcamp der visibleRuhr eG und der Diakonie Dortmund, unter der Schirmherrschaft von Markus Kurth MdB (Bündnis 90/ Die Grünen). Aus mehreren Städten des Ruhrgebiets reisten Betroffene, Vertreter und leitende Mitarbeiter aus Politik, kommunaler Verwaltung, öffentlichen Trägern und der Wirtschaft an, um sich über die Möglichkeiten digitaler Lösungen zur Verbesserung der Lebenssituation von Wohnungslosen auszutauschen.
Obdach- oder wohnungslos zu sein und plötzlich ohne Pass, Ausweis oder Krankenkassenkarte dazustehen, kann für den einen oder anderen Menschen, der Rande der Gesellschaft steht, dramatische Folgen haben. Mit dem Verlust der Dokumente verschwindet auch der Zugang zu grundlegenden Rechten, sozialer Unterstützung und gesellschaftlicher Teilhabe.
Wir fragten:
-Wie können Menschen ohne Meldeadresse einen problemlosen Zugang zu behördlichen Vorgängen erlangen?
- Was können wir tun, um Wohnungslosen die notwendige medizinische Versorgung zu ermöglichen?
- Wie gelingt eine Rückkehr in die Gesellschaft mit Selbstwert und ohne Scham?
Valentine de Dreuille, Entwicklungsleiterin des französischen Startups Reconnect, stellte die französische Antwort auf diese Fragen vor. Am Beispiel der "Cloud Solidaire". Einer, von ihrem Unternehmen entwickelte, digitale Lösung zur Speicherung wichtiger Dokumente von Wohnungslosen.
Eines war am Ende des Tages allen klar: digitale Lösungen hätte Vorteile für alle Beteiligten. Für die Betroffenen selbst und für die Mitarbeiter in Einrichtungen und Behörden.
Dieses Barcamp war das erste dieser Art zu diesem Thema. Wir verfolgen die Entwicklung weiter und freuen uns schon auf das nächste dazu, denn am Dienstag wurde erst der Grundstein für konkrete Lösungsansätze gelegt.
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