(openPR) Das Auftreten des Coronavirus in Deutschland ist die Folge von globalem Seminartourismus. Niemand konnte das ahnen. Der chinesischen Seminarbesucherin bei Webasto kann man das nicht vorwerfen. Sie wusste von ihrer Infektion nichts, als sie nach Bayern einreiste.
Dem Autor dieses Textes könnte das genauso gehen. Er hat sein Büro in einem Einfamilienhaus, in dem die anderen Räume von chinesischen Studenten bewohnt werden. Er dachte sich nichts dabei, als er vor ein paar Tagen einen aus dem Weihnachtsurlaub in China zurückgekehrten chinesischen Studenten fragte: Wie geht es ihnen?
Die übliche Floskel zur Begrüßung war ihm sofort peinlich, nachdem er sie ausgesprochen hatte. Sie erschien ihm wie eine Inquisitionsfrage, die man seinen chinesischen Mitbewohnern jetzt nicht stellen sollte. Die Heimat der strebsamen studentischen Mitbewohner ist als aufstrebende Weltmacht mit prosperierender 5G und KI-Technologie innerhalb von Tagen durch virenverseuchte Kleintiere paralysiert worden. Ein sich von der chinesischen Metropole Wuhan ausbreitender Coronavirus bewirkt, dass der zum Semesterende in die Heimat gebuchte Flug ausfällt. Statistiker werden bald feststellen, dass zur Schlachtung angebotene virenverseuchte Schleichkatzen oder Fledermäuse in Sachen Kerosineinsparung mehr bewirken als die weltweite Fridays-For-Future-Kampagne.
Das im YouTube Video gezeigte Projekt wurde mit einem chinesischen Studenten vor 2 Jahren durchgeführt. Es erscheint jetzt sinnvoller denn je, sich mit der dort diskutierten Technologie zu beschäftigen.
Ähnliche Projekte mit Volkshochschulgruppen in Nordhessen und Niedersachsen wurden gerade abgeschlossen. Sogar die älteren Teilnehmer konnten schon nach einer kurzen Einweisung mit ihren eigenen Geräten aus der eigenen Wohnung an den Kursen teilnehmen. Lediglich ein Headset zur Vermeidung von akustischer Rückkopplung musste von einigen gekauft werden.
Der Einsatz von Videokonferenzen für den Unterricht in ganzen Klassen kann den mit PCs und Tablets erfahrenen Kursleitern in wenigen Stunden vermittelt werden. Das ist nicht nur etwas für die technischen Fächer, sondern auch für Sprachkurse mit Muttersprachlern, die man via Internet zuschalten kann. Im zweiten Video wird das in Deutsch und Chinesisch vorgetragen: https://bluepages.de/menschen-zusammenbringen/
Wenn sich genügend Interessenten für den Einweisungskurs finden, kann der erste Termin im Frühjahr stattfinden. Die Kosten pro Teilnehmer betragen 99 Euro für den Teil „Elementare Verwendung“. Das eigene Gerät ist zur Ersteinweisung mitzubringen. Die folgenden Doppelstunden finden dann per Videokonferenz aus einem selbst gewählten Raum mit Internetanschluss statt. Details: https://konrad-rennert.de/integriertes-lernen-fuer-angehende-vhs-2-0-kursleiter









