(openPR) „Wheelguard“, der intelligente Radbolzen für Autofelgen, geht bald in Serie. Erfinder Jörg Blin aus Wildeshausen hatte die Radschraube mit Sender zusammen mit dem Ingenieur Felix Rennies aus Berlin entwickelt und plant jetzt die Serienfertigung.
Wildeshausen - „Die Prototypen sind fertig“, berichtet Blin. „Sie befinden sich derzeit in Testlaboren, um eine Zertifizierung zu bekommen.“ Danach könne er die Produktion in größeren Stückzahlen in Auftrag geben. Die Verhandlungen mit einem Hersteller aus der Region seien kurz vor dem Abschluss.
„Wheelguard“: Patent wird im Februar veröffentlicht
Für Februar rechnet der Wildeshauser zudem damit, dass das internationale Patent veröffentlicht wird, das er bereits vor einigen Monaten angemeldet hatte. Es gilt zunächst in 152 Ländern.
„Wheelguard“ soll helfen, schwere Unfälle sowie Diebstähle zu verhindern und Millionenschäden zu vermeiden. „Im Kopf des Bolzens ist ein Bluetoothsender integriert“, so Blin. „Wenn die Radmutter gelockert wird, gibt es ein Signal entweder auf eine App im Handy oder auf dem Infotainmentsystem des Fahrzeugs. ,Wheelguard‘ ist überdies kompatibel mit bestehenden Flottenmanagement Systemen“, erläutert er.
Autobesitzer erhalten bei Diebstahl eine Warnung
Der Autobesitzer erhalte die Warnung überall, wo er sei, und könne beispielsweise die Polizei alarmieren, wenn er einen Diebstahl annimmt.
Unabhängig davon ist der Wildeshauser bereits in Gesprächen mit namhaften Automobilherstellern, die aber nicht genannt werden möchten, bevor es zu einem Vertragsabschluss kommt.
„Wheelguard“: Verhandlungen mit Autokonzernen
Es gibt Konzerne, die Interesse haben„Wheelguard“ in die Erstausstattung zu übernehmen.
„Um zum Markteintritt im Herbst noch besser durchstarten zu können, stehe ich Investoren und Kooperationspartnern offen gegenüber und freue mich über Anfragen“, so Blin. Das Interesse bei vielen Automobilherstellern sowie Ausstattern sei groß, weil das Produkt einmalig sei. Auch Wildeshausen könnte davon profitieren. „Die Verpackung der Produkte könnte in einer Halle in der Kreisstadt erfolgen“, kündigte Blin an. „Die gesamte Herstellungskette soll auf jeden Fall in Deutschland bleiben.“











