(openPR) 500 Meter Rheinufer.
37 Plastikhülsen von Silvesterraketen.
2 Tage vor Silvester.
An Silvester wollen es die einen krachen lassen und das neue Jahr laut und bunt begrüßen, die anderen klagen über Feinstaub, Lärmbelästigung und unnötige Geldverschwendung.
Die Düsseldorf Cleanup Organisation "Blockblocks Rhein Cleanup" sieht aber noch einen anderen Aspekt - nicht nur direkt nach Silvester. Das ganze Jahr über sammeln die Helfer neben anderem Müll auch die zahllosen Plastikhülsen und -kappen, die mit den Silvesterraketen an Neujahr in den Himmel geschossen werden aus der Natur, um zu verhindern, dass sie dort zur Gefahr für Tiere werden oder im Rhein ihre Reise Richtung Ozean fortsetzen.
Bei monatlichen Müllsammelaktionen am Rheinufer in Düsseldorf mit ca. 40-50 ehrenamtlichen Helfern macht Blockblocks Rhein Cleanup regelmäßig auf das Plastikmüllproblem vor allem in und an unseren Gewässern aufmerksam.
Kurz vor Silvester sammelten sie nun am 29. Dezember 2019 auf einen nur 500m langen Stück Rheinufer in Düsseldorf die gezeigten 37 Stücke Plastik, die von Silvester-Raketen vergangener Jahre stammen und gezündet wurden, um ein paar Sekunden Glanz, Licht und Feierlichkeit zu verströmen. Mit dem Fund dieser 37 Plastikhülsen auf so begrenzter Rheinuferstrecke wollen sie nochmal deutlich auf dieses Problem des Feuerwerks hinweisen: "Aus den Augen, aus dem Sinn gilt nicht für das farbenprächtige Lichterspiel am Silvesterhimmel." sagt Victoria Blocksdorf, Gründerin der Cleanup Organisation. "Wir feiern auch gerne – auch laut und bunt! Doch wir können nicht weiter ignorieren, dass alles, was wir hier in die Luft schießen, früher oder später auch wieder auf uns zurückfällt und der Natur schadet."
Daher ruft Blockblocks Rhein Cleanup auch direkt nach Silvester wieder zum großen Aufräumen am Rheinufer in Düsseldorf auf. Am 5. Januar findet von 11-13 Uhr am Rheinufer an der Oberkasseler Brücke in Düsseldorf Oberkassel das erste Cleanup der gemeinnützigen Organisation im Jahr 2020 statt. Alle Helfer sind herzlich willkommen, mitanzupacken und wegzuräumen, was nicht in der Umwelt verbleiben oder in den Ozeanen landen soll. Und das dürfte nach Silvester mal wieder Einiges sein.












