(openPR) Einige Geschenke bringen Freude, bereiten wegen ihres Gewichts aber Probleme. Ob bei der Arbeit oder beim Heben, Schleppen oder Umtauschen schwerer Weihnachtspakete: die richtige Körperhaltung ist wichtig und schont den Rücken. Beim Heben mit gekrümmtem Rücken drücken die Wirbelknochen einseitig auf die Bandscheiben, die dadurch beschädigt werden können.
"Wer einmal das richtige Heben verinnerlicht hat, wird dies automatisch im Umgang mit Lasten anwenden und dadurch seinem Rücken helfen", so der Geschäftsführer der Unfallkasse MV, Sebastian Körner. Die Unfallkasse MV, die auch im kommenden Jahr zahlreiche Seminare zu Arbeitssicherheit und Gesundheit anbietet, empfiehlt für das Tragen von Lasten ein nahes Herantreten an das zu transportierende Paket. Dabei sollte auf stabilen Stand und freie Sicht auch beim Tragen geachtet werden. Lasten sollten immer von unten aus den gebeugten Knien und Hüftgelenken heraus angehoben werden. Die Kraft dazu kommt aus den Beinen, der Gesäß-, Bauch- und Rückenmuskulatur. Der Rücken bleibt dabei gerade. Ruckartige Bewegungen des Oberkörpers sollten vermieden werden. Erst wenn die Last angehoben wurde, können Drehungen erfolgen.
Wenn das zu transportierende Paket sehr groß und sperrig ist, erleichtert die Bitte zum Anpacken und Helfen vieles. Auch Hilfsmittel wie Sackkarren oder Transportwagen schonen die Gesundheit und Nerven.
"Wenn diese allgemein gültigen Tipps auch bei Weihnachtspaketen beachtet werden, ist ein gesunder Start ins neue Jahr sicherer," so der Geschäftsführer der Unfallkasse MV.
Die Unfallkasse MV ist als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung Bestandteil der Sozialversicherungen in Deutschland. Schülerinnen, Schüler, Kita-Kinder, Lehrerinnen und Lehrer staatlicher Schulen sowie Angestellte und ehrenamtlich Tätige der öffentlichen Verwaltung oder öffentlicher Unternehmen sind in der Unfallkasse versichert. Die Beiträge werden vom Land, den Gemeinden und den Unternehmen getragen. Für die Versicherten besteht Schutz auf dem Weg zur Schule oder der Kita, dem Amt sowie während des Unterrichtes und Dienstes, in den Pausen oder auf Klassenfahrt. Passiert ein Unfall auf dem Weg oder während der Arbeit, übernimmt die gesetzliche Unfallversicherung die Kosten für eine stationäre Heilbehandlung. Pflegekosten sowie notwendige Rehabilitationsmaßnahmen. Prävention ist besser als Reha. Daher liegt der Schwerpunkt auf der Verhinderung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Besichtigungen und Beratungen zur Gestaltung von Sport-, Spiel- und Schulgebäuden und einer ganzheitlichen gesunden Arbeitsatmosphäre sowie zahlreiche Seminare helfen, Unfälle und berufsbedingte Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen.










