(openPR) Zum Glück musste ich meine etwa 1500 geerbten Dias nicht selbst entglasen und scannen, um die Riesen Kiste im Keller mit den originalen Dias endlich loszuwerden. Dank eines Dienstleisters sind nun alle Dias auf einer einzigen DVD gespeichert. Und das in einer Qualität, die höchsten fototechnischen Ansprüchen genügt.
In den 70er Jahren brachte mein Vater von seinen Asien-Reisen tausende Fotos und Dias mit. In meinem Keller steht eine randvolle Klappbox mit diesen Dias. Es sind sogar in Wettbewerben prämierte Aufnahmen dabei, nur leider fehlt mir der Projektor, um die Dias mal wieder anzuschauen. Und ehrlich gesagt, aus tausend Dias ein interessantes Motiv herauszusuchen, das geht mit einem Projektor oder kleinem Diabetrachter ohnehin nur mühselig.
So wie mir geht es vielen anderen, die entweder Dias geerbt haben oder deren eigene Sammlung eine Größe erreicht hat, die jedes Anschauen zur Fahndung entartet. Dias sind umständlich: Leinwand organisieren und aufbauen, Projektor installieren, später dann alles wieder wegräumen. Das alte Zeug nimmt Stauraum weg und ist anfällig gegen Alterung und mechanische Beanspruchung. Was tun?
Eine neue Idee rettet meine Dias: Man kann seine Dia Sammlung scannen und auf DVD brennen. Damit lassen sich Dias bequem am Fernseher anschauen oder mit dem PC weiterverarbeiten. Ganz so einfach ist das allerdings nicht, zumindest geht es nicht mit Bordmitteln. Obwohl viele Scanner heutzutage einen Dia Einschub haben. Aber die richtig gute Originalqualität bekommt man damit nicht hin, weil die Bildauflösung und Belichtung preiswerter Scanner häufig schlecht sind. Ich entschließe mich, einen Dienstleister zu beauftragen und wende mich an videorettung.de, die vergangenes Jahr Super 8 Filme eines Bekannten auf DVD kopierten.
Alle meiner geerbten Dias sind verglast. Vor dem Scan muss jedes der etwa 1500 Dias entglast werden. Auf Anfrage und gegen Aufpreis macht das der Dienstleister. Danach wird das Bild von hochauflösenden Dia Scannern in 2500 Pixel pro Zoll zerlegt (2500 dpi) und als PC kompatible Bilddatei gespeichert. Das ist in etwa so, als wären die Aufnahmen ursprünglich mit 8 Megapixel gemacht worden. Für Laien wie mich formuliert: Das ist sehr genau. Gängige Digitalkameras haben nur 4 Megapixel. Die Dias werden nach dem Scan als JPG Bilder auf eine DVD gebrannt. Jede solche Datei ist in etwa 3 MB groß. Auf eine DVD passen deshalb rund 1600 Dias. Ich erhalte von videorettung.de das, was vorher nutzlos einen halben Kubikmeter Platz im Keller fraß, als DVD in hervorragender Qualität. Die Dias lassen sich jetzt weiterverwerten. Ich kann mir sogar eine Diashow am Fernseher anschauen. Die Dia Scans auf DVD sind von so hoher Qualität, dass die Originale entsorgt werden können. So werden Erinnerungen bewahrt ohne viel Platz zu verbrauchen und ohne den Stress mit uralter Projektionstechnik zu haben.
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Herausgeber:
Peter Debik M.A.
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